Tag Archives: Menstruation

MeLuna Sport: Ein Testbericht von Julia (Gastbeitrag)

27 Feb
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Der Rabatt gilt nicht für Sonderangebote, Starter-Sets oder andere Artikel.

Ich durfte nun das MeLuna Starter-Set, das mir freundlicherweise vom Mückeblog zu Verfügung gestellt worden ist, testen. Meinen ersten Erfahrungsbericht zu meinen zwei MeLuna „Classic“ S und M könnt ihr hier lesen und auch, warum ich nun die MeLuna „Sport“ ausprobieren wollte.

Zunächst einmal: Die MeLuna in Sport ist härter als die Classic. Man merkt schon allein beim Zusammendrücken mit den Fingern, dass sie eindeutig „fester“ ist und man etwas mehr Kraft aufwenden muss. Ich hoffe auf dem Bild erkennt man den Unterschied der beiden MeLunas.

Julias MeLuna Photo

MeLuna M Classic oben, MeLuna M Sport unten

Dann war es also so weit, ich konnte meine neuen MeLuna „Sport“s in S und M testen. In den ersten Tagen benutzte ich die Größe M: gefaltet, eingeführt und…sie ploppte sofort (!) auf. Bei der MeLuna Classic war das beim ersten Einsetzen teilweise ein kleiner Kampf, bis die MeLuna sich dann endlich vollständig geöffnet hatte. Ich hatte befürchtet, dass ich die MeLuna Sport wegen dem härteren Material vielleicht spüren würde, doch auch das blieb aus.

Beim Entleeren merkte ich dann den ersten Haken: Denn was beim Einsetzen schneller aufploppt, ist auch beim Entfernen nicht ganz so einfach…Das erste Mal habe ich mir gewünscht einen Ring unten an der MeLuna zu haben, um sie richtig greifen zu können … obwohl ich mich nach ca. 5 Monaten eher zu den fortgeschrittenen Benutzerinnen zählen würde! 😉 . Ich hatte Probleme die Meluna vernünftig zu greifen und dann auch so zusammenzudrücken, dass sie sich beim herausziehen nicht wieder komplett entfaltete. Gerade auf dem letzten ¼ des Weges will man die MeLuna doch möglichst klein haben… Mit etwas Übung hat auch das zum Glück geklappt, aber das härtere Material macht nicht nur beim Einsetzen, sondern auch beim Entfernen einen deutlichen Unterschied!

Ich hatte Sorgen, dass die MeLuna Sport (wie bei Mücke) eventuell auslaufen könnte, doch das war bei mir nicht der Fall. Am Ende meiner Periode wollte ich dann auch noch die MeLuna in der Größe S testen: auch hier gab es beim Aufploppen keine Probleme und da ich nun schon geübt war, auch nicht mehr beim Entfernen. Ich bin begeistert von der MeLuna Sport! An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön an den Mückeblog, der mir das Starter-Set hat zukommen lassen! 🙂

Mein Rat: Wer Probleme damit hat, dass die Menstruationstasse sich nicht komplett entfaltet und eine kleinere Größe auch nicht abdichtet, sollte sich überlegen, ob die MeLuna Sport nicht etwas für einen wäre. Vielleicht schreckt der Begriff „Sport“ ab, aber es ist einen Versuch wert. Ich bin auch nicht übermäßig sportlich, versuche 1-2 Sport pro Woche zu machen, aber das war‘s auch.

xxx

Einige weitere „Mückeblog“ Beiträge zu MeLunas und Menstruationtassen allgemein:

Julias erster Erfahrungsbericht

Stephanies Vergleich von MeLuna S und MeLuna M

Erste Eindrücke MeLuna

Anfängertipps für den Gebrauch von Menstruationstassen

MeLuna Sport oder Classic?

14 Feb

DSC_0288Ich würde mich als eine „erfahrene“ Menstruationsbecherbenutzerin bezeichnen, und ich muss gestehen, in der Hinsicht bin ich etwas eitel. Daher wollte ich unbedingt eine MeLuna ganz ohne Stiel, und dachte ich probier es mal mit Sport. Weil ich ja so erfahren bin. Schließlich geht Fräulein Mücke viel spazieren und macht einmal die Woche Sport.

Tatsächlich hat die Meluna Sport nicht unangenehm gedrDSC_0241ückt und war auch sonst nicht spürbar. Alles war gut, bis es nicht mehr gut war: Die MeLuna Sport hielt an zwei sehr schwachen Tagen, aber nicht an den entscheidenden Tagen. Ein Desaster, wenn ich mich nicht Stoffbinden abgesichert hätte 😉 .

Ich hatte etwa so lange Zweifel an der MeLuna als Cup (Sind die Luftlöcher zu groß? Ist es die Form? Ist es das Material?), bis ich nach einem Tag auf meine zweite MeLuna, eine MeLuna Classic wechselte. Der passende Weichheitsgrad machte einen ungemeinen Unterschied. Mir wurde gleich klar, dass sich in meinem Fall die MeLuna Sport einfach keinen leichten Unterdruck aufbauen konnte – wohl einfach wegen der Schwäche meiner Muskeln. Classic ist der Weichheitsgrad für eine normale Person ohne sportliche Aktivität mehrmals in der Woche. Wie mich.

Nur eines ärgerte mich: Meine MeLuna Classic hat einen Ring. So einen Anfängerring. Und ich bin doch schon Fortgeschritten! Ausserdem sitzt der Cup bei mir nicht so tief. So meine Denkweise, aber ich nehme alles zurück. Der Ring ist einer tollsten, handlichstenDSC_0226 Stiele überhaupt! Er ist toll zum Greifen und trotz seiner Größe stört er überhaupt nicht, daer ist ja rund ist und nirgendwo groß reindrücken kann. Ausserdem ist der Ring sehr weich und biegsam. Die MeLuna kann auch Mithilfe des Rings sehr kontrolliert entfernt werden, einfach toll. Da er so weich ist, kann man allerdings den gesamten Cup nur schwer drehen, indem man nur am Ring dreht. Da muss frau ein klein wenig höher greifen, aber der Ring erleichtert trotzdem den Griff.

Ich möchte allerdings Anmerkung, dass meine allererste Begegnung mit der Meluna Sport ohne Stiel nicht die Beste war. Es war spätabends, ich war aus dem einen oder anderen Grund verkrampft, und ich habe das Ding zum allerersten Mal seit meiner Zeit als blutige (haha) Anfängerin nicht reingekriegt. Wasser war als Gleitmittel auch nicht nützlich, und mir war schnell klar das wird heute nichts mehr. Also: Stoffbinde, ab ins Bett, was soll’s. Am nächsten Morgen hatte ich keine Probleme mehr.

Ich hatte mich auch ursprünglich für die MeLuna Sport entschieden, da ich dachte sie würde schneller aufploppen. Das war auch (bis auf einmal) immer der Fall, aber die MeLuna Classic hat jetzt auch keinerlei Probleme bereitet. In meinem persönlichen Fall war die Classic die richtige Wahl, und die Größe M sowieso (eine S habe ich allerdings noch nicht ausprobiert). Ich bin auf jedenfall noch auf Julias Erfahrungen mit ihren Sport MeLunas S und M gespannt. 🙂

Es lohnt sich meiner Meinung nach auf jedenfall, in mehrere MeLunas zu investieren um die Richtige zu finden. Aber ich meine dass der Härtegrad / Weichheitsgrad Classic den meisten Frauen passen sollte.

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Erste Erfahrungen mit MeLuna Menstruationstassen (Gastbeitrag)

28 Jan
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Ich freue mich sehr, dass Julia sich bereit erklärt hat einen Erfahrungsbericht für Mückeblog zu schreiben! Sie benutzt Menstruationstassen erst seit kurzer Zeit, und hat die MeLuna Classic in Größen S und M. Alle Photos sind allerdings von mir geschossen von  „Muster-MeLunas“, die haben ein extra Loch gestanzt um sie unbrauchbar zu machen, also nicht wundern 😉 Aber jetzt lasse ich erst mal Julia zu Wort kommen:

DSC_0225

Muster MeLunas Mini S – XL

Seitdem ich die Pille nehme, habe ich Probleme mit Tampons, da sie doch oft ausgetrocknet haben…Deshalb habe ich nach einer Alternative gesucht und bin auf die Menstruationstassen von „MeLuna“ gestoßen. Auf www.meluna.org kann man sich mittels Größenberater seine für sich passende Größe und die für sich passenden Griffe (Kugel, Stiel, Ring oder komplett ohne) aussuchen. Meluna hat außerdem eine sehr große Auswahl an Größen und Farben. Bevor man die Meluna kauft, muss man einige Dinge beachten:

  • Hat man bereits Kinder?
  • Welche Statur hat man?
  • Wie gut ist die Beckenbodenmuskulatur entwickelt?
  • Menstruationsstärke?
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MeLuna mit Ring Mini M und L

Ich bin 22 Jahre alt, habe keine Kinder und würde mich als normal sportlich beschreiben und wiege 55kg, wobei mir deshalb das Classic-Starter-Set als passend für mich erschien. Ich habe meine Periode an zwei Tagen eher stärker und danach eher normal bis leicht. Ich habe mich dann vor 4 Monaten getraut und das Set bestellt, welches die Größe S in grün mit einem Ring und Größe M in lila mit einer Kugel beinhaltete. (Bei der Bestellung des Starter-Sets könnt ihr am Ende in ein „Mitteilungsfeld“ schreiben, wenn ihr andere Farben oder Griffe haben wollt).

Wie war die erste Anwendung?

ch habe mich an den Flyer gehalten, der bei jeder Bestellung mitgeschickt wird und einem Tipps für die Richtige Anwendung gibt.

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Meluna S mit Kugel, zwei Ansichten

Zunächst desinfizierte ich die Meluna in S. Danach faltete ich sie (C-Faltung) und versuchte sie dann richtig zu platzieren. Anfangs war es etwas ungewöhnlich die richtige Position zu finden, damit die Meluna richtig sitzt und sich komplett entfaltet. Ich fuhr mit meinem Finger einmal um die Meluna, um zu überprüfen, ob sie komplett „aufgeploppt“ war. Soweit schien sie sich entfaltet zu haben. Ich spürte die Meluna nicht einmal und war schon jetzt begeistert! Gerade zu Beginn leerte ich sie alle 3 Stunden, da ich nicht einschätzen konnte, wie voll sie sein würde. Man drückt die Meluna unten zusammen (wenn man nicht direkt ran kommt, kann man etwas mit dem Beckenboden nachhelfen, sodass sie etwas nach unten kommt und sie besser zu greifen ist). Bitte nicht nur am Griff ziehen, damit sie raus kommt…Durch den Unterdruck, der sich bildet, kann das ziemlich wehtun…

Nach 3 Stunden war noch nicht mal ¼ des Becherchens gefüllt, sodass ich beim nächsten Mal etwas länger warten konnte. Ich leerte sie in die Toilette aus, spülte sie im Waschbecken aus und setzte sie wieder ein. Über Nacht hielt sie komplett dicht. Am Ende meiner Periode war ich etwas besser eingespielt, sodass das Einsetzen auch nicht mehr so lange dauerte und ich besser abschätzen konnte, wie lange ich die Meluna tragen konnte. Nach meiner Periode habe ich sie wieder desinfiziert und in dem mitgelieferten Beutel aufbewahrt.

Wie ist die Anwendung mittlerweile nach 4 Monaten? Welche Tricks gibt es?

Mittlerweile habe ich mich sehr an die Meluna gewöhnt und könnte mir absolut gar nicht mehr vorstellen, wieder Tampons zu benutzen! Ich vergesse an den meisten Tagen komplett, dass ich meine Periode habe! Zwischendurch hatte ich Probleme, dass sich die Meluna nicht komplett entfaltete. Mir hilft es, wenn die Meluna noch etwas feucht vom abwaschen ist. Dann gehe ich etwas in die Hocke, führe sie ein und lasse sie los. Wenn sie sich nicht komplett geöffnet hat, „drücke“ ich meinen Beckenboden nach unten, dann geht sie bei mir meistens auf. (Ist irgendwie schwer zu erklären, aber ich hoffe es ist verständlich 😉 ) Nach ein paar Monaten habe ich gemerkt, dass die Größe S an den stärkeren Tagen doch etwas zu wenig Fassungsvermögen hat. Deshalb benutze ich mittlerweile an den ersten 3 Tagen die Meluna in M und an den letzten Tagen in S, da die Meluna in M am Ende meiner Periode etwas schwerer einzuführen ist. Ich kann die Meluna in M an den stärkeren Tagen 10 Stunden tragen, bis ich sie leeren muss. (Man kann die Meluna bis zu 12h tragen, danach sollte sie unbedingt geleert werden.)

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Meluna mit Stiel, zwei Ansichten M und Mini S

In den letzten Monaten bemerkte ich, dass die Meluna sich nicht mehr öffnen lies. Ich versuchte alles, aber sie öffnete sich wirklich nur noch mittels großer Anstrengung und sehr viel Geduld. Ich überlegte, ob es vielleicht daran liegen könnte, dass ich mehr Sport machte…Ich wendete mich an den Meluna Kundenservice und schilderte ihnen mein Problem (der Kundenservice ist wirklich SUPER! Sie antworten innerhalb weniger Stunden und helfen einem sehr gut weiter, wenn man sich bei der Größenauswahl unsicher ist!). Sie sagten mir, dass natürlich einerseits durch den Sport meine Muskulatur stärker geworden sein könnte, sodass sich die Meluna nicht mehr gegen die Muskeln entfalten könne. Andererseits erklärten sie mir, dass die Meluna beim Tragen nur durch die umgebene Muskulatur festgehalten wird und möglicherweise dadurch die Muskulatur „trainiert“ würde. Sie gaben mir die Empfehlung, dass die Meluna in Sport vielleicht besser zu mir passen würde.

Jetzt freue ich mich für den Mückeblog die Meluna in Sport testen zu dürfen. Ich bin gespannt, wie sich das härtere Material anfühlt und ob es eventuell sogar etwas drücken könnte? Ich werde danach meine Erfahrungen mit der Meluna Sport mit euch teilen 🙂

Liebe Grüße

Julia

Das große Verschenken: Freiwillige MeLuna-Tester gesucht!

24 Jan

Im Moment sind alle Menstruationstassen  bereits vergeben!

Dafür gibt es jetzt einen Gutscheincode für den MeLuna Shop

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  1. Wolltet ihr schon immer eine Menstruationstasse testen?
  2. Ich suche Tester für meine übrigen nagelneuen Menstruationstassen (Marke MeLuna)
  3. Ihr erzählt mir dann ganz genau wie es war, oder schreibt einfach selbst einen Erfahrungsbericht (auch anonym oder mit funky Decknamen 😉 )
  4. Ich poste ihn auf dem Mückeblog
  5. Für Näheres: muecke.blog@gmx.de anschreiben
  6. Zur Auswahl (fürs Erste): Meluna M Sport; Meluna S Sport (eignen sich für eher sportliche Damen)

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MeLuna: Erste Eindrücke

19 Jan

Sie sind da!DSC_0238

Ich habe ziemlich großzügig bei MeLuna bestellt, aber Praxistests müssen noch ein paar Wochen warten. Tja, knapp verpasst ist auch vorbei, Vorkasse dauert eben ein wenig und es war Wochenende. Ich habe mehr als einen Cup bestellt, in verschiedenen Größen und Härtegraden. Besonders freue ich mich über den „Sport M Basic“: ergo, Weichheit: Sport, Größe: M und Stiel: Basic (–>kein Stiel).DSC_0239

Mein erster Eindruck ist auch etwas abhängig von meinen vorherigen Erfahrungen mit dem DivaCup; Ich bin immerzu am vergleichen.

Material: DivaCup ist Silikon und fühlt sich sehr glatt an bei Berührung,während MeLuna aus TPE besteht. MeLuna ist ebenfalls glatt, aber etwas griffiger von der Oberfläche her, zumindest wenn beide unbefeuchtet sind. Der Geruch der MeLuna hat zu Beginn (er ist inzwischen komplett weg) doch an neues Plastik erinnert. Einmal waschen und weg, könnte einfach von der Produktion sein.

Stiel und Greifbarkeit: DivaCup hat gehobene Rillen am unteren Ende. Der Stiel ist sehr weich und rohrförmig. Meluna hat im Vergleich ausgeprägter Rillen. Der Stiel kann in verschiedensten Varianten bestellt werden (oder auch ganz weggelassen werden), und ist ausnahmslos massiv als Ring, Kugel oder länglicher Stiel. Auch der längliche Stiel ist jedoch gut greifbar, da er aufgesetzte Knubbel hat. Nichtsdestotrotz  finde ich ist auch der DivaCup gut zu greifen, da er an der Spitze – dem Stielansatz – knubbelig und recht hart (dickes Silikon)ist. Vom Stiel er könnte man den Divacup als eine Mischung zwischen MeLuna Basic (ohne Stiel also) und der Kugel beschreiben. Trotzdem meine ich, dass MeLuna insgesamt (Meluna Basic ausgenommen) besser zu greifen ist.

Weichheitsgrad: Der DivaCup ist weicher als „Classic“ oder „Sport“, und ich vermute auch weicher als „Soft“ Die MeLunas lassen sich nicht so leicht zusammenknautschen, auch wenn dies auch am Alter des DivaCups liegen könnte.

Design: MeLuna ist um einiges wandelbarer, aber folgendes lässt sich verallgemeinen und vergleichen: MeLuna hat KEINE Beschriftungen, d.h. hat mehr glatte Oberflächen und damit leichter zu reinigen. Dafür hat der DivaCup innen „ml“ Angaben, sodass man minutiöser überwachen kann, wie viel Blut man im Monat verliert, als mit der MeLuna (obwohl man dies immer noch besser als mit Tampons oder Binden abschätzen kann). Da alle Stiele von MeLuna massives TPE sind und nicht rohrförmig wie beim DivaCup, muss man auch hier nicht besonders beim Reinigen darauf achten. Meluna hat auch zwei „Luft“ Löcher im Gegensatz zu vier beim DivaCup. Weiterer, meiner Meinung nach ausschlaggebender Unterschied: MeLunas Löcher sind sehr kurz, nur halb so lang wie DivaCups und einen Tick größer, zumindest bei den Cups (S, M) die ich hier habe. Viel leichter beim Reinigen!

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Etwas ungewohnt für mich, farbige Cups zu haben. Die Farbe ist nicht ganz so frei wählbar, da gewisse Designs (z.B. MeLuna Basic ohne Stiel) nur in einer Farbe kommen. Aber insgesamt sind die MeLuna Cups viel diverser. Das erleichtert zwar nicht unbedingt immer die Auswahl der Cups, aber ist individueller, auch wenn ich mit dem DivaCup bisher zufrieden war.

Kleines Detail, dass ich trotzdem lobenswert fand: Die Melunas kamen alle zwar in einer robusten Plastiktüte, aber alle mit einem wiederverschließbaren Verschluss.

Zu guter Letzt: zwar sind die MeLunas laut der Seite so billig, weil sie aus TPE bestehen, doch ich fände es auch toll wenn einige Modelle aus Silikon angeboten werden würden.

8 Anfängertipps für die Menstruationstasse

16 Jan
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Mit der WordPress App habe ich einen Entwurf gestern schon versehentlich publiziert, also nicht wundern, dass ihr ihn ein zweites Mal seht 😉

  • Als aller Erstes: Nägel schneiden.
  • „Trockenübungen“: Setzt den Cup schon vor eurer Periode ein paar Mal ein. Aber: Mit etwas Wasser geht das Einsetzen gleich viel leichter
  • Zeit nehmen: Am Anfang wird es viel Fummelei geben. Zeit nehmen und lassen In der ersten Zeit braucht es oft länger und ist mit Fummelei verbunden. Mit etwas Übung denkt man bald gar nicht mehr darüber nach.
  • Lage wählen: Ausprobieren wie es am Besten klappt. In der Hocke, auf der Toilette sitzend oder liegend.
  • Falttechnik: Hier und Hier gibts Anleitung und Tipps. Für Anfänger sind „7-Faltung“  und „?-Faltung“ alias „Halbmond“gut geeignet. Einfach durchprobieren.
  • Cup entfernen: Keine Panik haben, der kann da oben nicht verloren gehen. Wenn man ihn nicht sofort ertastet, hilft es in die Hocke zu gehen und mit den Beckenbodenmuskeln zu drücken.
  • Reinigen: Während der Menstruation mit kaltem Wasser (und Seife), zwischen den monatlichen Blutungen mit Sterilisationstabs (Ich glaube die gibt es auch für Zahnspangen) reinigen, in Essig(wasser) einlegen, oder auskochen. Die Löcher kann man, wenn man möchte mit kleinen Bürsten reinigen die im Drogeriemarkt im Abteil Zahnreinigung verkauft werden.
  • Troubleshooting: Je nachdem muss manchmal der Stiel gekürzt werden, oder eine andere Größe/Weichheitsgrad genommen werden, wenn es trotz vollständiges Entfalten Schwierigkeiten gibt, oder sie noch spürbar ist.

Anfängererfahrungsberichte:

Nagellackjunkie benutzt momentan wieder Tampons, da die Cups etwas undicht waren, Magi ist begeistert, Godfrina auch, Kathrin von kongruentes Chaos hat nach dem Umstieg weniger Schmerzen (offenbar werden Binden auch mit Terpene bedampft, die Krämpfe auslösen können). Jojo vom Mädchenblog vertraut dem Becher noch nicht 100%ig. Dafür ist frau in der Flauschglitzerwelt nach schwierigen Trockenübungen und reibungslosen Echteinsatz glücklich und krampffrei.

Neues Jahr, neuer Cup!

9 Jan

Eine Frage die mich schon lange interessiert: Wie viele unserer Leserinnen (diese Frage kann sich wirklich nur auf Personen mit Gebärmutter beziehen) benutzen eigentlich eine Menstruationstasse á la Mooncup, Divacup, Meluna, Lunette und so weiter?

Ich habe ja nun seit Jahren einen Divacup, und benutze ein, zwei selbstgenähte Binden dazu, just to be safe.1 Die Binden brauche ich dann ab und an während meinen starken Tagen, wenn ich nicht viel Zuhause bin. Normalerweise halten die Cups ja an die zehn Jahre, doch mein Versuch die Löcher (blöderweise!) mit Wattestäbchen zu reinigen ging etwas schief. Risse an zwei Löchern.

Er funktioniert trotzdem noch. Starke Sache, aber ich wollte schon länger mal auch auf ein „härteres“ Modell umsteigen, wie z.B. Rebeccas Mooncup. Vor allem zu Beginn hatte ich meine Schwierigkeiten den ziemlichen knautschigen Divacup zum entfalten zu bekommen. Ich bin wohl noch nicht so weit. Es sind schliesslich noch keine Kinder durch meinen Geburtskanal gerutscht. Den Stiel des Divas habe ich auch damals gekürzt. Es war nicht einmal viel Stiel da, aber das bisschen kürzen hat Wunder gewirkt.

Aber welche Marke soll nun der Nachfolger meines treuen DivaCups2 werden? Ich war nun lange unentschlossen, aber habe mich nun dazu entschlossen eine Meluna zu bestellen.

Pro: Unglaublich individuell wählbar in hinsicht auf Feste UND Größe UND Form UND Stiel. Zudem ist sie sehr günstig. Und sie besteht aus medizinischem TPE. Wiederverwendbar über viele, viele Jahre.

(Mögliches) Contra: Besteht nicht aus Silikon, sondern aus besagtem medizinisches TPE, „Thermoplastisches Elastomer“, ein Fakt dass von Meluna als positive Eigenschaft vermarktet wird. Ist im Grunde ein Plastik, hat jedoch fast identische Eigenschaften wie Silikon und ersetzt dieses auch als ein in der Medizin eingesetztes Material. Genausowenig recyclebar wie Silikon, aber immerhin braucht man nur einen Cup in zehn Jahren. Auf der Seite von Meluna findet man dann noch ein halbes Dutzend Zertifikate zu dem TPE dass die Firma verwendet.

Ich habe mich nun für die Meluna entschieden und freue mich schon auf meine Bestellung. Es gibt die unterschiedlichsten Starter-Sets, je nach Vagina Körperbau und Verfassung. Beim Melunagrößenrechner wurde ich dann etwas stutzig. Ich soll meine Statur einschätzen. Schmal und Klein bin ich nun wirklich nicht, aber bin ich bereits „kräftig?“ Und ich bin haargenau bei 1,70, wo es doch heisst bis und ab 1,70 Körpergröße! Zwischen „Unter 1,70+Mittel“ und „Über 1,70+Kräftig“ liegen immerhin 4 Punkte, der Unterschied zwischen Cupgröße „S“ und Cupgröße „L“, jedoch beides mit Tendenz zu M. Größe M wird es wohl also für mich sein, aber die Beschreibung der Statur finde ich doch schwammig.

Coolerweise hat Meluna auch noch verschiedene Härten. Doch wie liegen die in Relation zum DivaCup? Recherchen und der Konsum von „Vergleichsvideos“ zwischen den Marken ergaben, dass die Meluna M, Classic fast die gleiche Größe hat wie der DivaCup, und wohl auch die gleiche Härte. Meine Tendenz geht also in die Richtung des „Sport“ Härtegrades, obwohl es sich auf der MelunaSeite so anhört, als ob man seinen Beckenboden täglich dafür trainieren müsste. Aber vermutlich ist es auch persönliche Präferenz der einzelnen Frauen wie… „hart“ sie es mögen. Das Wortspiel war keine Absicht. Ehrlich!

Im Grunde erhoffe ich mir von dem neuen Meluna, dass er sich besser entfaltet als der DivaCup (obwohl ich das nun ganz gut handhaben kann, nach langer Zeit), aber hoffentlich genauso ein unmerklicher blinder Passagier ist, und dass er auch an den schweren Tagen dicht hält. Da Meluna M etwa die gleiche Größe hat wie der DivaCup, besteht für mich immernoch die Frage, ob ich eine „L“ Größe bestelle. Anderseits reicht womöglich die unterschiedliche Härte schon aus, dass der Cup an allen Tagen immer komplett dicht hält.

Glücklicherweise hat Meluna auch etwas Abhilfe für die Entscheidungsnot der Käuferinnen: Man kann Startersets, mit zwei Cups in verschiedenen Größen etwas reduzierter kaufen. Was ich allerdings schade finde, ist dass es dasselbe Angebot nicht mit Unterschiedlichen Härtegraden gibt.

Ein Testbericht meiner hoffentlich bald ankommenden Melunas folgt! (Möglicherweise sogar mit einem Rabattcode für die MelunaSeite 😉 )

1 Die Binden habe ich mal dreilagig aus einem alten Handtuch genäht, und befestige sie mit einer Sicherheitsnadel, zusammen mit meinem DivaCup sind sie zweckmäßig.
2 Der DivaCup ist nun immerhin 3 Jahre alt, in meinem Fall ein Ersparnis von mind. 150 Euro.

Der Zyklus-Monitor: Menstruations-Apps, Websites und -Chroniken

12 Sep

Willkommen, ihr Mondgöttinnen! 😉

Da dieser Blog von zwei Menschen aus dieser demographischen Gruppe betrieben wird, heute mal wieder ein Beitrag, der hauptsächlich für menstruierende Menschen von Interesse sein dürfte.

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BLUTBLUTBLUTBLUTBLUT!
Ein Beitrag für alle, die nicht wie Lady Macbeth ständig rot sehen wollen.

Seit ich auf die dunkle Seite der Macht gewechselt, also unter die Smartphone-User gegangen bin, habe ich angefangen, mich für ein Phänomen zu interessieren, das mir zuvor völlig fremd war: Apps, Websites und andere Hilfsmittel, die mensch dabei helfen, den (meistens eigenen) Menstruationszyklus im Auge zu behalten. Zwar habe ich während meiner Schulzeit zeitweise versucht, über Kalender-Eintragungen meine Blutungen im Gedächtnis zu behalten und damit besser darauf vorbereitet zu sein, wann ich mich das nächste Mal mit Tampons und Schmerzmitteln ausstatten sollte (das war noch vor meiner Zeit als Mooncup-Enthusiastin), aber mein Kalender-Gebrauch beschränkte sich meistens auf eher kurze Affären, und wann immer ich wieder mit guten Vorsätzen anfange, einen zu führen, endet er nach einigen Wochen oder Monaten doch wieder als Staubfänger.

Mein Handy allerdings ist, zumindest seit ich ins Unileben gestartet bin, ein zwar nicht permanent genutzter, aber doch ständiger Begleiter. Und weil ich außerdem zur Faulheit neige, fand ich den Gedanken, dass mir ein Programm die Denkarbeit abnehmen könnte, auf meine nächste Periode vorbereitet zu sein, sofort sympathisch. Seitdem habe ich gemerkt, dass diese Option durchaus auch Menschen offen steht, die keine Smartphones besitzen, also potentiell für alle menstruierenden Leserinnen dieses Blogs interessant sein sollte. Natürlich sagt es einiges darüber aus, wie ich mit meinem Körper und meiner Umgebung umgehe, dass ich es als Erleichterung empfinde, den Überblick über meinen Zyklus einem technischen Hilfsmittel anzuvertrauen… Aber schließlich soll das hier kein selbstreflektiver Essay werden. Stattdessen ein kurzer Überblick darüber, was Perioden-Tracker leisten, bevor ich näher darauf eingehe, warum ich diese Hilfsmittel für potentiell ökofreundlich halte.

Im Prinzip operieren alle Tracker, denen ich bisher über den Weg gelaufen bin, nach dem selben Prinzip: mensch hält Informationen fest über die Tage, an denen der Körper Blut absondert, und erhält darauf aufbauend eine Prognose, wann es das nächste Mal losgeht. Smartphone-Apps (und ich vermute, auch webbasierte nicht-Smartphone-Services, obwohl ich diese nicht persönlich ausprobiert habe) operieren meist mit einem Standardzyklus, der davon ausgeht, dass die nächste Periode z.B. 28 Tage nach Ende der vorhergehenden startet. Mit der Zeit werden dann aus den tatsächlich eingegebenen Daten die für die Einzelnutzerin zutreffenden Zykluszeiten errechnet.  Je nach Kompexität des Programms lassen sich außerdem weitere Einzelheiten festhalten, z.B. welche Schmerz- und sonstigen Symptome an den einzelnen Tagen präsent waren, welche Körpertemperatur damit einhergeht, etc. Einige Anwendungen beschränken sich auf Aussagen über zurückliegende und bevorstehende Blutungen, andere markieren auch fruchtbare und unfruchtbare Tage. Ich selbst benutze die App „Period Tracker„, weil sie mir unter allen verfügbaren Designs noch am vertretbarsten und nützlichsten erschien – ein Aspekt dieser Programme, der mir gewaltig auf die Nerven geht, ist nämlich ihre hyper-feminine Darstellung, die anscheinend nicht ohne vieel Pink und Blümchen auskommt. Dass es auch menstruierende Menschen gibt, die andere Farben favorisieren und die das Wort „fruchtbar“ auch ohne Blümchen-und-Bienchen-Allegorie verstehen, scheint den Macher*innen noch nicht aufgegangen zu sein. Die einzigen nicht-pinken Apps, die ich zu diesem Zweck finden konnte, sind ausgesprochene Machismo-Manifestationen, die es Männern ermöglichen sollen „die verrückten Launen ihrer crazy Bitches“ im Auge zu behalten. Offensichtlich liegt mir nichts daran, den Gedanken zu unterstützen, dass menstruierende Frauen gefährliche Emotionsbomben sind, vor denen sich Männer in Acht nehmen sollten, weshalb ich diese Programme sicher nicht nutzen werde. Für Menschen, die ein technikbasiertes Zyklus-Kalenderprogramm nutzen wollen, aber kein Smartphone haben oder es dafür nicht nutzen wollen, gibt es Angebote wie MonthlyInfo.com (Erinnerungsnachrichten per e-Mail oder SMS), und für diejenigen, die ganz und gar analoge Methoden bevorzugen, Kalenderbücher, in denen sich die entsprechenden Informationen festhalten lassen.

Warum denke ich nun, dass es potentiell ökologisch sein könnte, solche Programme zu nutzen?

Zwar bringen sie eine gewisse Techniknutzung mit sich, aber zumindest die Smartphone- und Internetbasierten Angebote erfordern keine Anschaffung von weiterem Equippment, was den ökologischen Fußabdruck minimal macht. Dagegen helfen die Programme vergesslichen Menschen wie mir, auf die nächste Periode vorbereitet zu sein, und eliminieren damit die Notwendigkeit, schnell auf irgendwelche improvisierten (Einweg-)Monatshygiene-Artikel zurückzugreifen.

Darüberhinaus machen die meisten Anwendungen, wie bereits erwähnt, Aussagen über fruchtbare und unfruchtbare Tage und bieten damit eine Möglichkeit, auch für Verhütungszwecke auf weniger abfallgenerierende Methoden zurückzugreifen.

Zu diesem Zweck gibt es außerdem mehrere Verhütungscomputer mit eingebautem Thermometer (die Basalthemperatur, die man möglichst vor dem aufstehen misst, erhöht sich offenbar, wenn man seinen Eisprung hat) und Funktionen um seine Perioden und Zyklusschleimkonsistenzen etc einzugeben. Aber es gibt auch, wer nicht mehrere hundert Euro für ein Thermometer ausgeben möchte, Computerprogramme, die die selbe Funktion erfüllen können. Ganz analog kann man mit einem Thermometer und Fingerspitzengefühl auch alles in einen speziellen Kalender eintragen wie z.B. in den „Alle meine Tage“ Menstruations- (und bei Bedarf Fruchtbarkeits-) kalender. Leider mit ein paar Blümchen. Auch hier kann man sowohl Stärke der Periode sowie die Länge eintragen.

Der Zweck, den alle diese Fruchtbarkeitsmessungen verfolgen, ist je nach Lebenssituation ein unterschiedlicher: entweder, sie helfen, die fruchtbaren Tage zu ermitteln und somit die Chance auf Empfängnis zu erhöhen, wenn die Zeichen gerade auf Familienerweiterung stehen. 🙂 Oder aber sie geben Auskunft darüber, an welchen Tagen keine Gefahr besteht, schwanger zu werden, und eliminieren damit an diesen Tagen die Notwendigkeit, zur Verhütung etwa auf Kondome zurückzugreifen (sofern man diese nicht zum Schutz gegen Geschlechtskrankheiten benötigt).