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Kennt ihr „Die Gute Schokolade“?

2 Jan

Freunde und Familie wissen (und fürchten) es schon lange: Ich bin verdammt verfressen. Richtig schlimm verfressen. Es ist ein Wunder, dass ich nicht durch die Gegend kugele. Das liegt vor allem daran, dass ich inzwischen fern vom elterlichen Kühlschrank lebe und bemüht bin, mir zumindest vegetarische Grenzen zu setzen. Die weihnachtlichen Feiertage haben mir trotzdem sehr zugesetzt (Pun intended). Ich bin so ziemlich jedem Essen verfallen und obendrein habe ich Schokolade genascht. Ich versuche möglichst zu vermeiden,  Schokolade zu kaufen, denn sie wird meist automatisiert verspeist. Süßes liegen zu lassen übe ich noch 😉

Genug von meinen Schwächen, die hier einleitend erzählt habe. Ja, natürlich geht es um Schokolade, speziell um DIE GUTE SCHOKOLADE, die es für einen runden Euro zu kaufen gibt.  Als ich auf dem Fairtrade-Award 2014 war, habe ich Plant-for-the-Planet, eine Initiative zur Pflanzung von Bäumen um das Klima zu fördern kennen gelernt. Pro fünf gekaufte Tafeln wird ein Bäumchen gepflanzt. Die Initiative produziert Fairtrade, teils Bio – die Verkaufsstellen, nach meinem Wissensstand, haben keine Gewinnbeteiligung.  Ich kaufe sie inzwischen im Tengelmann. Wo kriegt man sie denn noch her, die Gute Schokolade?  Tengelmann, Alnatura und gelegentlich DM sind augenscheinlich die Hauptanlaufstellen. In anderen Bioläden und Geschäften, in denen ich ab und an einkaufe, ist sie mir noch nicht aufgefallen. Und wichtig: Ich und der Schurke finden sie verdammt lecker, die gute Schokolade.

Möglicherweise ein Vorsatz fürs neue Jahr: Wenn Schokolade, dann die 😉

 

Anm.: Ich habe keine finanziellen oder materiellen Anreize angeboten bekommen/ erhalten, um positiv über die gute Schokolade zu berichten. Das ist aus völlig eigenem Antrieb!

 

 

Sikkim Girls: Nicht nur für Mädchen…

2 Jul

Mein neues Parfüm von Lush ist da! Eigentlich dachte ich nicht, dass der etwas orientalische, rauchige Duft meinem Schurken besonders gefallen würde… aber bevor ich mich versah, benutzte der Kerl Sikkim Girls einfach selbst! 😀

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Das Parfüm und die Körperbutter kamen in einer schicken Holzbox.

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Polsterung und Füllmaterial der Sendung ist aus Kartoffelstärke!

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Und hier ist der Inhalt der Box

 

Nussmilch selber machen

21 Feb
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Mandelmilch links, Hanfmilch rechts.

Ich will eigentlich seit ewigen Zeiten schon Mandelmilch selber machen ausprobieren, und hatte es bisher doch nicht getan. Vielleicht ein Trauma von der missglückten Sojamilch? Wenn ich vielleicht mal ein Rezept nachgeschaut hätte, wäre mir wenigstens klar geworden dass man NICHT Unmengen von Nüssen für Nussmlich braucht, wie ich mir eingebildet hatte.

Mein kleiner Vorrat an Hanfnüssen waren jetzt der Auslöser, dass ich es doch mal probiere – ich habe sowohl 50g Hanfnüsse/Hanfsamen eingeweicht, wie auch 200g Mandeln. Nussmilch besteht im Prinzip ja nur aus Nüssen und Wasser in verschiedenen Verhältnissen. Ich mische Nüsse und Wasser im Verhältnis 1:4. allerdings habe ich auch schon ein Rezept mit dem Verhältnis 1:10 gesehen. Je mehr Nüsse man zugibt, desto cremiger wird es. Also: Experimentieren! Ich werde erst mal etwas mehr Nüsse nehmen – schliesslich kann man immer noch verdünnen!

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Mückeblog ist seit Anfang des Jahres nun auch auf einigen Social Media Netzwerken unterwegs (Facebook, Instagram, Pinterest) und auf Pinterest entdeckte ich einen Nussmilchpost von Steffi Kochtrotz von kochtrotz.de. Steffi hat multiple Allergien und Unverträglichkeiten und beschreibt ihren Weg und ihre veganen, glutenfreien, fruktosearmen (und so weiter!) Rezepte. Vor kurzem hat sie eine Cashew-Erdnuss-Milch vorgestellt, die mit Pürierstab oder Mixer herstellbar ist. Sie hat auch so einige Mandelmilchrezepte die man nicht vorher einweichen muss, die sowohl mit Thermomix  und Mixer machbar sind. Übrigens meint sie auch, dass man nicht unbedingt ganze Nüsse nehmen müsste, sondern könnte auch Gemahlene hernehmen. Selbst habe ich das allerdings noch nicht probiert… aber es hat ja auch nicht jeder zufällig einen Mixertechnisch vollausgestatteten Elternteil.

Übrigens gibt es auf kochtrotz.de auch selbsterfundene Rezepte für sojafreien und milchfreien Joghurt und Frischkäse! Die Dame sollte Kochbücher schreiben.
Ein weiteres Nussmilch Grundrezept (mit Verhältnis 1:4) mit eingeweichten Nüssen habe ich auf nordisch roh entdeckt. Und auch Frau Momo wartet mit einem Mandelmilchrezept auf.

Da es eine Jungfernfahrt ist, und die Nüsse eingeweicht bekömmlicher sein sollen, habe ich meine Mandeln und Hanfnüsse erstmal eingeweicht, und werde auch erst mal das Verhältnis 1:4 nutzen.

DSC_0296Ich habe die Nüsse zunächst einige Stunden eingeweicht, damit sie bekömmlicher und leichter zu mixen sein würden

Mandelmilch

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DSC_0299 DSC_0300  Die Mandeln habe ich im Thermomix zerkleinert. Und die Hanfnüsse, da kleiner im Personal Blender.

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  Es werde Milch! Nach etwa 2 Minuten auf den höheren Stufen.

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Dann mit Trichter und Sieb – ich habe ein recht grobes genommen, daher noch viel Mandelmatsch in der Milch gehabt – in ein Gefäß filtern. Laut Steffi Kochtrotz hält sich die Mandelmilch 4-5 Tage.

Geschmack: Nussig, natürlich etwas wässriger als tierische Milch. Am Cremigsten schmeckt sie frisch, finde ich. Ich würde bei der Verwendung von der Milch immer mit einer Prise Steviapulver süßen.

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Hanfmilch 

(oder: dasselbe nochmal mit Hanf…)

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Hanfnüsse im Personal Blender klein machen, nochmal mit Wasser mixen, filtern und Fertig!

Die Hanfmilch ist nicht ganz so homogenfarben wie die Mandelmilch – liegt sicher auch daran, dass Schalen mitdabei waren. Diese sind ziemlich schwer, und lassen sich leicht rausfiltern.

Dafür ist der übrige Hanfmatsch pur ziemlich knusprig (wegen den Schalen, aber nicht auf gute Weise) und ziemlich ungeniessbar. Wenn man ihn jedoch in einem Auflauf bäckt oder kocht wird er weicher.  Man hätte definitv mehr rausfiltern können – fürs erste war eben ein gröberes Sieb im Einsatz.

Geschmack: intensiver nussiger als Mandelmilch, sollte definitiv gesüsst werden… schmeckt gesüsst dafür noch besser! Ich bin definitv versucht, doch mal die teuren geschälften Hanfnüsse zu kaufen und Hanfmilch zu machen.

Im Hintergrund übrigens unser „Stevia Streuer“ 😉

Nochmal zusammengefasst:

Anm.: Ein toller Tipp von Silke auf der „Der Mückeblog“ Facebookseite: Zum Süßen frische Früchte (z.B. eine Banane) oder Trockenfrüchte (z.B. Feigen) mitpürieren.

(1) Mandelmilch

Zutaten:
200g Mandeln
1 Liter Wasser
Stevia zum Süßen
Wasser zum Einweichen

Gerätschaften: Schüssel, Sieb, Mixer
Anleitung: Nüsse ein paar Stunden einweichen, Einweichwasser wegschütten, dann im Mixer (ob es anders als mit Thermomix oder Personal Blender funktioniert hab ich noch nicht probiert) zerkleinern. Wasser zugeben, ca 2 Minuten durchmixen. Mit einem Sieb und Trichter in eine Flasche filtern, mit einer Prise Stevia süßen.

(2) Hanfmilch

Zutaten:
50g Hanfnüsse
200ml Wasser
Wasser zum Einweichen, Stevia zum süßen..
Selbes Verfahren wie bei Mandelmilch nur mit Personal Blender.
Ich habe Hanfnüsse mit Schale verwendet, obwohl die Milch mit geschälten Nüsschen sicher noch viel delikater werden würde. Aber die schweren Schalen setzen sich auch immer gut ab. Geschälte Hanfnüsse sind wie schon öfters erwähnt echt teurer… muss bei einem Studentenbudget nicht sein.

…und der Nussmatsch?

Ich wollte eigentlich „vegan almond meatballs“ machen, doch durch schurkische Intervention wurde die Pampe aus passierten Tomaten, dem Nussmatsch, einer mexikanischen Gewürzmischung und Leinsamen viel zu flüssig. Ich habe etwas Mehl zugegeben und stattdessen einen (leider undokumentierten und sehr experimentellen) Auflauf gebastelt: Eine Lage Passierte Tomaten mit Mexikanischer Gewürzmischung bestreut in eine Auflaufform, ungekochte Nudeln darüber streuen, dann die Nussmasse und schliesslich Zwiebelringe. Kurz bevor der Auflauf fertig ist (ich schätze 20-30 Minuten auf  180 Grad Umluft, war jedoch völlig nach Gefühl) kann man noch Scheibenkäse über die Zwiebel legen und schmelzen lassen.

Smoothie Tuesday : Orange, Spinat, Apfel

18 Feb

DSC_0282Dieser grüne Smoothie gehört nicht zu den Süßesten. Man kann jedoch mehr Obst (vor allem Bananen machen süß!), oder Süßungsmittel hinzugeben. DSC_0283

Farbe: Grün mit braunen Pünktchen

Zutaten für 1 Portion:

2 Handvoll frischen Blattspinat*

1 Apfel

1 – 1/2 Orange

ein Schuss Zitronensaft

oder: eine paar Stücke geschälte Zitrone ohne Kerne

2 EL Hanfprotein

oder: frisch geschrotete Leinsamen/Hanfsamen

Mit einem Pürierstab oder Mixer und ein wenig Wasser pürieren.

Mit Wasser auf die gewünschte Konsistenz auffüllen und nochmals pürieren.

*Der frische Blattspinat wurde bei Aldi gekauft. (Aufgetauter) Tiefkühlspinat sollte auch gehen, wurde aber von mir noch nie probiert.

Kandierte Hanfsamen selber machen

16 Feb

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Nun bin ich der Zwergenmutter doch zuvor gekommen, und habe selber Hanfnüsse kandiert, nachdem ich eine Packung Hanfsamen in einem Bioladen in Augsburg gekauft habe.

Ich habe mich für die ungeschälten Hanfsamen entschieden, da sie zum einen ungemein billiger waren, und da die geschälten winzig waren dachte ich dass sich die ganzen besser kandieren lassen würden.

(HIER mehr zu Hanf (kerne) Inhaltsstoffe und Verzehrempfehlungen)

Ich habe dieses Rezept von Sofi als Basis genommen:

Karamelisierte Nüsse
200 g Nüsse (Mandeln mit Haut, Haselnüsse oder Walnüsse)
200 g Zucker
1 Päck. Vanillezucker
125 ml Wasser

Wasser, Zucker und Vanillezucker in eine Pfanne geben und aufkochen lassen. Dann die Nüsse dazu geben und so lange kochen, bis die Masse karamelisiert ist und die Nüsse anfangen zu glänzen. Wichtig ist, Geduld zu haben und ständig zu rühren. Wenn das Wasser verdampft ist, werden die Nüsse zunächst „bröselig“, dann aber unbedingt noch so lange weiterrühren, bis sie wieder glänzen. Auf einem gefetteten Blech abkühlen lassen.

Ich habe den Vanillezucker weggelassen, und grob ein Viertel der Zutaten genommen, da ich nicht gleich alle Hanfnüsse aufbrauchen wollte. Ich möchte nämlich noch ausprobieren, ob ich selber Hanfmehl oder Hanfprotein herstellen kann.

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ca. 60g Hanfsamen

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ca 60g Zucker und ein wenig Wasser (30-50ml) in einem Topf einmal aufkochen lassen – es ist nicht schlimm zu viel Wasser zu nehmen, aber dann braucht es später länger zum Verdampfen!

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Nachdem das Wasser/Zucker Gemisch einmal aufgekocht ist, Hanfsamen dazu und rühren, rühren, rühren. Die Hanfsamen werden zu diesem Zeitpunkt etwas zusammenkleben.

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Das Wasser ist verdampft: Zucker und Nüsse sind recht lose im Topf. Weiterrühren, bei Bedarf die Temperatur ein klein wenig höher stellen!

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Langsam karamellisieren die Hanfnüsse – es wird langsam gut und nussig riechen!

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Auf einem gefetteten Blech oder Backpapier abkühlen lassen.

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In Stücke brechen und in ein Schraubglas – dabei nicht zuviel knabbern 😉

Das mit der Geduld ist wirklich wichtig, und ich bin froh dass Sofi die verschiedenen Stadien beschrieben hat: Es gehörte doch einiges an Geduld dazu, vor allem wenn plötzlich alles zerbröselt und sich der Topf unten mit Zucker weiß beschichtet. Aber es ist mit ständigem Rühren (und Topfboden versuchen abzukratzen) richtig gut geworden. Das Rausnehmen aus dem Topf, vor allem die letzten Kerne  war aber eine klebrige und schwierige Angelegenheit. Ich habe sie dann alle auf ein Gitter mit Backpapier, und sie sind sehr schnell abgekühlt und ich konnte gleich probieren. Sie schmecken wie süßer, gerösteter Sesam: Sehr nussig!

Hanfprotein & Shakes

15 Feb

DSC_0292Darauf, das Manitoba Hanfprotein zu testen, war ich besonders gespannt! Ich hatte natürlich den Hintergedanken, dass mir das Hanfprotein sowohl beim Abnehmen behilflich sein könnte, als auch bei einer gesünderen Ernährung (Das muss sich jedoch beides noch zeigen).

Protein wie es Sportler, Bodybuilder, Leute die schnell abnehmen wollen nehmen… kann das gesund sein? Nun, ich habe bei meinem letzten Besuch im Drogeriemarkt das Regal mit den Proteinen angeschaut.

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Die meisten Proteine basieren auf tierische Produkte, also Milch, Molke (Whey) und Ei. Eine pflanzliche Alternative neben dem Hanfprotein wäre ein auf Soja basierendes Protein. Einen der größten Vorteile, die ich beim Hanfprotein sehe, ist die Herstellung und Inhaltsstoffe. Die Proteine dort im Regal haben in der Regel 40 Zutaten. Natürlich ist auch Zinkoxid, Folsäure, und andere Vitamine und Mineralien mit dabei, aber eben auch Sachen wie Maltodextrin, und andere, verschiedenste Süßstoffe und Farbstoffe. Viele (minderwertige) Proteinpulvermarken sind zudem mit Schwermetallen belastet. Ausserdem wie gesagt meistens auf tierischer Basis, und damit vermutlich sehr viele aufwendige Verarbeitungsschritte. Ei- und Milchprotein hemmen zudem die Eisenresorption. Hanf ist auch eine natürliche Quelle für Aminosäuren, und hat auch viele andere gesunde Inhaltsstoffe.

Das Manitoba Hanfprotein kommt mit genau 3 Zutaten daher (geschroteter Hanf, Palmzucker, Vanillearoma), ist komplett rohköstlich und biologisch angebaut. Ich finde eine naturbelassene Ernährung macht (mehr) Sinn, und die Aufnahme von Mineralien und Vitamine in einer natürlichen Form auch. Aber da ich natürlich kein Ernährungs-wissenschaftler bin, ist das nur meine persönliche Meinung ;).

Bisher habe ich den Eindruck, dass es sich bei dem Hanfprotein einfach um Hanfmehl handelt, obwohl ich das als jemand, der noch nie Hanfmehl gesehen hat, natürlich schlecht bewerten kann. Aber da hinten drauf „raw cold milled organic hemp protein powder“ steht (dt. rohköstliches, kalt gemahlenes biologisch angebautes Hanfproteinulver), kann ich mir nicht vorstellen wie da Protein extraiert wird. Allerdings bin ich auch kein Hanfproteinhersteller ;). Übrigens schrote ich sehr gerne von jeher Leinsamen und trinke sie in Smoothies. Gesund und (wie ich finde) lecker.

Farbe: Das Protein/Mehl ist olivegrün mit etwas gröber gemahlenen, braunen Schalenstückchen. Als Shake oder Smoothie bekommt es eine bräunliche Farbe, abhängig von den weiteren Zutaten.

Geruch: Wie geschrotete Leinsamen und Mehl, mit ein wenig Vanille (beigefügtes Aroma, in diesem Fall)

Verwendung:  Auf der Verpackung steht „4 Tbsps“, entspricht etwa 4-6 deutschen Esslöffelin 12 oz Wasser/Saft/Milch – entsprich ca 350 ml.  Das empfinde ich als etwas viel.  Vor allem wenn es nur mit (veganer) Milch, Saft oder Wasser vermischt wird. Das Hanfprotein löst sich nicht auf, und so sammelt sich dann etwas am Boden. Ich persönlich finde das Hanfprotein besser dafür geeignet, mit Früchten und Wasser/Milch oder Joghurt püriert zu werden.

Geschmack: In Smoothies mit Obst fällt das Hanfprotein nicht besonders auf, nur mit Milch kommt der Vanillegeschmack und Palmzucker zur Geltung.

Inhaltstoffe: Raw cold milled organic hemp protein powder (Rohköstliches kalt gemahlenes biologisch-angebautes Hanfproteinpulver), organic palm sugar (biologisch-angebauter Palmzucker, organic vanilla flavour (biologisches Vanille Aroma).

Rezept:

HimBaKi SmoothieDSC_0294

Für 2 Portionen (ca 1 Liter)

1 Tasse Himbeeren

2 Bananen

2 Kiwis

1/2 Zitrone, ohne Kerne

ca. 7 Esslöffel Hanfprotein

etwa 2 Tassen Mineralwasser/Wasser(je nach gewünschter Konsistenz)

Mit Mixer: geschälfte und in Stücke geschnittene Früchte mit dem Hanfprotein und Mineralwasser mixen. Geniessen.

Mit Pürierstab: Erst die klein geschnittenen Früchte ausreichend pürieren, dann Protein und Mineralwasser/Wasser zugeben und nochmal pürieren. Fertig!DSC_0295

Anmerkung: Die Kerne der Himbeeren werden dabei nicht ganz glatt püriert, zumindest bei meinem Mixer.

Von der Manitoba Packung selbst:

Vanille Beeren Protein Smoothie

Für 1 Portion

4 EL Manitoba Harvest Vanilla Hemp Protein Pulver

200 ml (vegane) Milch (ich würde allerdings mehr nehmen)

1 Tasse (Blau-)Beeren

Alles in einen Mixer und vermischen.

Weitere Quellen zu Hanfprotein und Protein:

Zentrum der Gesundheit: Hanfprotein, die Nährstoffbombe

Veggietale: Hanfprotein

Einmal Chai Latte, bitte!

2 Feb

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Vor kurzem habe ich mir zum ersten Mal „Chai Latte“ bestellt, nicht ohne dass ich  den Namen analysierte. Der Fluch einer Sprachenstudentin ;). Schließlich wird hier ein indisches Wort mit einem italienischen (obwohl Latte nun wirklich auch als kulinarische Vokabel durchgeht) kombiniert. Und ist Chai nicht so oder so mit Milch?  Andererseits können sich in Deutschland vielleicht nicht alle etwas unter Chai vorstellen. Also: Chai Latte. Was leckeres, kaffeeähnliches mit Milch.  Lecker war er. Sehr lecker sogar. Und mit Keks und Milchschaum 🙂

In Restaurants wird meist allerdings Chai  nicht  extra aufgekocht sondern ein Chai Pulver verwendet (es sei denn, man ist in einem indischen Restaurant). „David Rio Power Chai mit Matcha “ ist ein solches Pulver, welches Rebecca mir vor ein paar Jahren schenkte und ich sehr gern mag. Der Power Chai mit Matcha ist übrigens das einzige Chai Pulver ohne Milchzusatz (zumindest innerhalb dieser Marke).

Jedenfalls – Chai kann man schließlich ganz einfach selber machen, denn es ist nichts anderes als Tee!  „Chai“ ist – in verschiedenen Formen – invielen Sprachen das Wort für Tee (Auch „Tee“ und „Chai“ sind etymologisch verwandt!). D.h.: Wer Chai Tee sagt, sagt Tee Tee ;). Aber ganz korrekt heisst dieses Getränk eigentlich Chai Masala – Gewürztee. Es gibt ungemein viele Variationen und Rezepturen – im Grunde kann jeder nach seinen Vorliebe sein eigenes Rezept entwickeln.

Chai Masala Gewürzegalerie

Die häufigste Zutat ist Kardamon und das erste Rezept dass ich je hörte basierte auf ausschließlich (grünen) Kardamon Kapseln, mit Wasser, Milch und Zucker. Für das ganz eigene Rezept kann man seine kulinarische Phantasie freien Lauf lassen. Nelken, Zimtstangen, Sternanis, Ingwer, Fenchelsamen und Pfefferkörner  kommen alle in dem einen oder anderen Rezept vor – allerdings nicht alle auf einmal!

Eigenes Rezept:

Chai Masala für Mücken

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2 Beutel (schwarzer) Tee („indische Mischung“, aber war ein Zufall)

3 Kapseln grüner Kardamon

3-4 getrocknete Nelken

1 Sternanis

1/2 Zimtstange

2 Tassen Wasser

2 Tassen Milch/vegane Milch

Süßungsmittel (2 EL Zucker entsprechend)

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Die Gewürze habe ich in einem Mörser zerstossen (kein Mörser? Schwere Pfanne o.ä. nehmen, einfach kleinkriegen 😉 ), dann zusammen mit dem Schwarztee in einen Teebeutel gefüllt und in den Topf mit Milch und  Wasser gegeben.  Erst als das Gemisch schon etwas erwärmt war, habe ich gesüßt. Einmal aufgekocht, dann noch einige Minuten köcheln lassen, und warm trinken. Fertig! Ergibt vier Tassen!

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Wer „Chai Masala“ etwas feuriger haben möchte, kann sogar Chilipulver dazu nehmen, oder etwas getrocknete Chili zur Gewürzmischung hinzugeben. In vielen Chai Masala Rezepten wird zudem Ingwer und sogar Pfefferkörner verwendet. In diesem Rezept werden zusätzlich zum Ingwer Fenchelsamen verwendet. Mein Rezept basiert auf diesem hier.

Wer keinen schwarzen Tee trinken möchte, kann mit Leichtigkeit diesen mit einem anderen Tee ersetzen. Wer es stärker will, kann auch Kaffee nehmen. Da diesem Tee sowieso Wasser beigegeben wird, sollte vegane Milch (Sojamilch, Hafermilch, Mandelmilch, Dinkelmilch und so weiter…) kein Problem sein.

Zu kaufen gibt es ebenfalls die eine oder andere Option, mehr als man denkt. Der Clou ist allerdings, dass diese nicht als „Chai“ ausgeschrieben werden. Im Teeschrank Zuhause habe ich „Yogi Tee“ von Gepa und eine „Asia“ Mischung von Rewe gefunden.chai tees kommerziell

Vegane Wraprezepte – Link

14 Okt

Americans love Wraps!

Hier in den USA sind Wraps eins der schnellsten und billigsten Gerichte. Packungsweise Wraps zu kaufen ist nicht teuer, und ich habe schon oft beobachtet wie meine Mitbewohner einfach Käse rein, den Tortilla in die Mikrowelle gelegt haben, geschmolzen, aufgerollt, und verzehrt. Ich muss gestehen – mit frischem Spinat/Salat oben drauf und dann zusammengerollt schmeckt das wirklich gut.

In den Student Dining Halls werden fertige Wraps auch in Plastikdosen ( 😦 dafür gibt es eine Initiative dass man Wiederverwendbare Lunch- und Suppenboxen gegen eine Marke tauschen kann, und dann einen Rabatt aufs Essen gibt! Heisst bei uns „Ecoware„). Nachdem ich eben eine ungemein leckere Kreation Spinat/Feta/Cranberries/kandierte Walnüsse gegessen habe, habe ich nun „für später“ wenn mein Essensplan ausläuft und mein Freund Mark mich besuchen kommt, nach Rezepten geforscht, und wurde auf dieser Seite fündig:

Auf dem Blog „Healthy Happy Life – Lunchbox“ findet ihr 10 vegane Wrapfüllungen! Wooohoo

Und hier erst mal mein heutiges Abendessen:

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Eiskrem ist hier übrigens auch ganz groß! Bzw. Eiscréme wie manche Leute es schreiben (hmpf).