Tag Archives: Konsum reduzieren: Plastik

Wanted: Wasserfilter-Expertise

8 Feb

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Es ist mal wieder so weit… mein nächster Besuch in Ägypten steht an. Und anstatt mich wieder (wie das vorletzte Mal, als ich in meiner Kairoer Wohnung keinen Wasserhahn mit Filter zur Verfügung hatte) über das unglaubliche Aufkommen an Plastikflaschen zu ärgern, das sich sicherlich schnell anstauen wird, wenn ich mein Trinkwasser auf diese Weise besorge, und damit zur allgemeinen Plastikmisere beizutragen, will ich diesmal vorausplanen und mir möglichst einen Wasserfilter mitbringen. Das Problem ist nur – welchen? Der einzige Wasserfilter, den ich bisher in Deutschland (genauergesagt, bei Stephie zuhause!) benutzt habe, besteht aus einer Plastikkanne, in die oben ein Filter eingesetzt wird, etwa so.

Leider hat dieses Modell mehrere Nachteile: Es ist vergleichsweise sperrig, beim Transport potentiell bruchanfällig (es sollte eigentlich in meinem Rucksack den Flug überstehen) und obviously aus Plastik.

Wenn ich Blackle nach Begriffen wie „Wasserfilter Reise“ suchen lasse, kommen schon praktikablere Angebote, allerdings auch welche, die mein Budget momentan definitiv überschreiten. 120 Euro für sauberes Trinkwasser? Ich weiß, ich jammere auf hohem Niveau, aber… wie war das noch mal mit dem Menschenrecht auf Wasser?

Dazu kommt, dass gerade Produkte für Outdoor-Reisen oft hauptsächlich auf Bakterien und andere Organismen ausgerichtet zu sein scheinen. Bei denen bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass das reichlich vorhandene Chlor im Kairoer Trinkwasser sie abtötet. Meine Sorge gilt eher den Schwermetallen und – naja – dem Chlor selbst.

An diesem Punkt meiner Recherche war ich so weit, einzusehen, dass ich vielleicht nicht weiterkomme, wenn ich nur in der Beschreibung der einzelnen Modelle danach suche, ob sie mir auch bei schwermetallbelastetem Wasser helfen oder nicht. Aus irgendeinem Grund scheint das ein Punkt zu sein, den viele Anbietende gar nicht in Erwägung ziehen (gibt es wirklich so viel mehr Outdoor-Extrem-Survivalists als Menschen, die in Großstädte mit schlechten Wasserleitungen fahren?). Immerhin wusste ich durch meine bisherige Suche schon ein paar Stichworte, nach denen ich suchen konnte, u.A. Aktivkohlefilter und Umkehr-Osmosefilter.

Was ich zu Aktivkohlefiltern finde (z.B. hier und hier) lässt darauf schließen, dass sie neben Pestiziden und Organismen auch Schwermetalle aus dem Wasser filtern. Außerdem gibt es sie vergleichsweise günstig, mein momentaner Favorit ist der Aquasy Reisefilter, bei dem ich lediglich fürchte, er könnte evtl. nicht auf jeden Wasserhahn aufsetzbar sein, auf den ich treffe.

Umkehr-Osmosefilter filtern wohl auch Mineralstoffe aus dem Wasser heraus, die man eigentlich gerne mittrinken würde, außerdem sind sie um einiges teurer, also kommen sie für meine Zwecke wohl eher nicht in Frage.

Die dritte Variante, bei der ich bislang nicht herausgefunden habe, ob sie überhaupt gegen Schwermetalle helfen, sind Keramikfilter. Da gibt es sehr schicke Modelle als Trinkflasche und Reisefilter, aber leider auch recht kostspielig.

Hat jemand von euch schon Erfahrungen gemacht mit transportablen Wasserfiltern? Und vielleicht sogar ein günstiges, gutes Modell zu empfehlen?

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Unser tägliches Brot gib uns heute

10 Mrz

Würde ich diesen ersten Ergebnissen trauen, die ich bekomme, wenn ich Blackle nach den Stichworten „Brot“ und „Ägypten“ frage, dann müsste ich denken, das Nahrungsmittel hätte allenfalls etwas mit der Ururururururururururururur…großelterngeneration heutiger Ägypter*innen am Hut – und auch das wäre natürlich historlisch nicht so ganz korrekt, weil in den Genpool heutiger Ägypter*innen ja auch die Griechen, die Römer, die Araber, die… aber lassen wir das.

Für mich jedenfalls ist aber auch das moderne Ägypten schon lange mit dem vielleicht grundlegendsten aller Nahrungsmittel verbunden, denn während meines Auslandsschuljahrs an der deutschen Schule in Alexandria habe ich gelernt, selbst Brot zu backen (Grundrezept: siehe Ende des Beitrags). „Die alten Ägypter“ mögen schon vor 5000 Jahren mit dem Brotbacken angefangen haben, die Vielfalt der Brotkultur, die ich aus Deutschland gewohnt war, hat sich hier bis heute nicht entwickelt. Oder gibt es vielleicht eine Brot-Subkultur, auf die ich noch nicht gestoßen bin? Den (laut Vereinigung Getreide- Markt- und Ernährungsforschung) rund 300 deutschen Brotsorten standen für mich damals erst einmal drei Alternativen gegenüber: Toast, eine Art süßliches Sandwich-Brot und Fladenbrot. Nun habe ich schon früh gelernt, Toast und reines Weißbrot ein bisschen von oben herab zu betrachten (Health-Snob, anyone?) und in dieser Zeit lernte ich dann auch wirklich, wie unbefriedigend es sein kann, nur diese Brotsorten zu essen. Wie ich mich nach einer Scheibe Vollkornbrot gesehnt habe! Oder der köstlichen Kruste eines Roggenbrots! Eines der Highlights meiner schlimmsten Heimwehzeit war das Dinkelbrot, das mir ein Lehrerehepaar an der deutschen Schule zukommen ließ – die hatten wohl in einer deutschen Bäckerei in Kairo so ihre Quellen.

Dem Fladenbrot allerdings, das muss ich im Nachhinein eingestehen, habe ich zunächst Unrecht getan. Zunächst einmal, indem ich alles, was nicht dicker war als 1 cm, pauschal als „Fladenbrot“ bezeichnete. Dabei gibt es auch hier verschiedene Sorten, beispielsweise „libanesisches Brot“, ein dünnes, weißes Fladenbrot. Am allerwichtigsten in Ägypten ist aber sicherlich aish baladi*, „einheimisches Brot“ bzw. das „Brot des Landes“. Das hocharabische Wort für „Brot“ ist chubs*, dass man in Ägypten stattdessen ein Wort benutzt, das mit dem Wort für „Leben“ verwandt ist, zeigt schon, dass es sich bei dem Nahrungsmittel um ein für das Land äußerst wichtiges handelt: Das Vollkorn-Grundnahrungsmittel wird von der Regierung subventioniert, sodass es auch für Ägypter*innen mit sehr niedrigem Einkommen halbwegs erschwinglich ist. Preissteigerungen haben schon zu Lebensmittelunruhen geführt.

Aber genug der Landeskunde. Warum krame ich also ausgerechnet jetzt wieder meine Backwissen aus der Schublade? Wie bereits in meinem vorangegangenen Post eher wortkarg angedeutet, bin ich seit meinem erneuten Ägypten-Aufenthalt äußerst frustriert über die Omnipräsenz, die Plastik hier hat. Ihr haltet das für naiv, weil man die doch auch in Deutschland beobachten kann? Sicher, und auch dort war ich schon oft frustriert darüber, dass Menschen zu bequem sind, sich und der Umwelt einen haufen toxischen Müll zu ersparen und rechtzeitig an ihre Einkaufstüte zu denken o.Ä. Aber das ist nichts, nichts im Vergleich dazu, wie es hier aussieht.

Inmitten meines Entsetzens über die Berge von Plastik, die ich hier in kürzester Zeit „produzieren“ kann, suchte ich also nach Wegen, wenigstens etwas davon zu vermeiden. Brot schien da ein guter Anfang, denn es ist definitv etwas, das auch ich oft verzehre, und außerdem etwas, das doch sehr gut ohne Plastikumhüllung auskommt, oder? Irrtum. Nichts, absolut nichts scheint in Ägypten ohne schickes Plastikmäntelchen auszukommen. Aish Baladi sieht vielleicht nach archaischem Grundnahrungsmittel aus, wird vielleicht ab und an an altmodisch anwirkenden Pferdekarren-Ständen verkauft – aber bevor es den Besitzer wechselt, wandert es in die Tüte. Ich bin mir sicher, dass man mit entsprechendem Verhandlungsgeschick (oder auch nur ein paar wohlplatzierten Erklärungen, einer netten Bitte) einen Verkäufer findet, der sie einem ohne aushändigt. Aber dafür reicht mein Arabisch leider noch nicht aus.

Also selbermachen. Das führt zwar bisweilen zu seltsamen Formen, aber es funktioniert.  Und es entlockt meinen Mit-Praktikantinnen Blicke, als hätte ich gerade eingestanden, irgendeine geheime Superkraft zu besitzen. Mit der Kraft der Hefe… Go, Superkrümelattacke!
Aber mal im Ernst, Brotbacken ist nicht schwer. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass jede*r dazu im Stande ist – spätestens beim zweiten Mal. Wenn ihr es noch nicht ausprobiert habt, dann seid bitte auch nicht zu scheu, es zu tun! Denkt daran… am Ende winkt der Preis. Das hier…

… und euer eigenes Superheld*inn*en-Cape! Yay!

Mein Grundrezept:

1 kg Mehl (Weizen oder Dinkel, reines Roggenbrot würde ich nicht empfehlen… klebt zu sehr! Aber wers mag…)
ca. 10 g Trockenhefe (oder ein Würfel Frischhefe)
ein Schuss Öl (vielleicht eine halbe Tasse?)
Wasser
Salz
Zucker

1. Hefe mit einer Tasse lauwarmem Wasser, etwas Mehl (ca. 1-2 EL) und Zucker (ca. 1 TL) vermischen und ein paar Minuten stehen lassen. Die Hefe fängt dabei an, sich vom Zucker zu „ernähren“ und zu arbeiten. Am Anfang meiner Brotback-Zeit habe ich gelesen, dass Brot besser wird, wenn man die Hefe über Nacht gehen lässt. Einen „Schwamm“ ansetzten wurde das genannt und bestand im Grunde auch nur daraus, die genannte Mischung in ein größeres Gefäß zu tun und in den Kühlschrank zu stellen. Heute bin ich dafür meist zu ungeduldig, aber mag sein, dass es dem Geschmack guttut.

2. Mehl, Öl, Salz und Hefe-Gemisch in eine große Rührschüssel geben und vermischen. Beim Salz würde ich mit ein bis zwei Teelöffeln beginnen (sagen wir, ein moderat gehäufter Löffel) und später noch nach Geschmack zugeben. Unter den Wasserhahn damit und langsam Wasser zugeben. Zwischendurch immer wieder kneten. Wenn alles eine geschmeidige, aber noch nicht flüssige Konsistenz hat, ists genug.

3. Kneten, kneten, kneten. Je länger, desto besser, zumindest aber, bis alles gut vermischt ist. Ca. fünf Minuten sollten reichen.  Theoretisch sollte der Teig sich sauber von den Händen lösen, wenn er fertig ist – praktisch ist das nicht immer der Fall. Ein bisschen zusätzliches Mehl kann helfen.

4. Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch o.Ä. bedecken und gehen lassen, bis der Teig etwa das Doppelte seine ursprünglichen Größe hat. Je nach Umgebungstemparatur kann das unterschiedlich lange dauern, ich plane dafür 1-2 Stunden. Wärme beschleunigt den Vorgang, wenn also die Sonne scheint, ruhig nach draußen oder auf die Fensterbank stellen! Wenn es ganz schnell gehen muss, ist es auch möglich, den Backofen auf eine niedrige Temparatur (ca. 50 Grad) zu stellen und den Teig dort abzustellen… aber ich bevorzuge die „natürliche“ Variante. Spart Strom und ich muss mir keine Gedanken darüber machen, ob die Schüssel die Hitze aushält.

5. Nochmals kneten, allerdings nicht so fest, dass der Teig wieder komplett in sich zusammenfällt. Laibe formen und auf ein Backblech legen. Je nachdem, wie klebeanfällig dieses ist, könnte es auch sinnvoll sein, es zuvor mit etwas Öl einzupinseln oder mit Mehl zu bestäuben. Wenn Zeit dazu ist, die Laibe jetzt nochmals abdecken und eine halbe Stunde gehen lassen.

6. Ab in den Backofen! Ich habe noch nicht rausgefunden, ob es einen Unterschied macht, ob der Backofen vorgeheizt ist. Ich für meinen Teil bin geneigt, das Vorheizen für Strom-/Gasverschwendung zu halten und schiebe die Laibe deshalb immer direkt in den Ofen. Dann dauert es je nach Größe der Laibe, Hitze im Backofen (bei mir meist 190 bis 200 Grad Celsius), etc. ungefähr 45-90 Minuten, bis die Brote fertig sind. Einfach nach einer Dreiviertelstunde immer mal wieder nachsehen, ob sie schon schön gebräunt aussehen, evtl. auch mit einem Holzstäbchen hineinstechen (bleibt noch Teig kleben?). Im Zweifelsfall ist es auch kein Problem, das Brot aus dem Backofen zu nehmen, zu halbieren, festzustellen, dass es noch nicht durch ist, und noch mal nachzubacken.

Viel Spaß!

Diesen Beitrag wollte ich eigentlich, zu Ehren des Frauentages, meiner Oma widmen, die eine der wichtigsten Frauen in meinem Leben ist und mir meine ersten Brot- und Brotbackerinnerungen beschert hat.  Nun habe ich den Frauentag verpasst, aber meine Oma ist immer noch genauso toll. Dieshier ist also eine „einfach so, weil ich grade Lust habe“-Widmung an meine Oma!

Milch, Fleisch und Co: Wir machen den Abflug!

28 Feb

Wage ich es wirklich, ein, zwei „grüne Tips“ fürs Fliegen vorzuschlagen? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?
Sicher, nicht zu fliegen, ist am allerbesten, aber für Trotzdemflieger mögen diese Überlegungen hilfreich sein:

1) SpecialMeals und Co.: Die Ernährungsfrage

Erinnert sich sonst noch jemand an Tage, in denen sie noch im HappyMeal-Alter war und tatsächlich ungefähr einmal im Millenium dort vorbekam? Inzwischen weiß ich nicht mehr so genau, wie lange mein letzter Besuch bei McDoof zurückliegt, aber ähnlich wie damals kam ich mir vor, als ich beim Buchen meines diesjährigen Ägypten-Fluges zum ersten Mal gefragt wurde, ob ich mir ein „special meal“ wünsche. Endlose Möglichkeiten, und am Ende doch die beruhigende Gewissheit, zu weich gekochtes Fast Food vor sich zu haben. Yay!
Essen im Flugzeug ist, meiner Erfahrung nach, immer in multiple Lagen Plastik eingepackt und selten sonderlich schmackhaft, weshalb ich normalerweise an Bord in einen kurzzeitigen Hungerstreik trete bzw. mir selbst etwas mitbringe. Dieses Mal allerdings, ich muss es gestehen, bin ich schwach geworden: zu neugierig war ich dann doch, was man bekommt, wenn man an Bord eines Flugzeuges veganes Essen ordert.

Vielleicht muss ich mich erklären. Bislang bin ich immer mit diversen Billig-Airlines geflogen, die Möglichkeit, mir mein Essen überhaupt auszusuchen (ohne dafür bezahlen zu müssen), war für mich also schon überraschend genug. Dass es dann auch noch die Option „vegetarisch“ (im Unterschied zu „vegetarisch (Milch&Ei erlaubt)“ gab, war tatsächlich so etwas wie Begeisterung wert. Ein ganz neues Gefühl beim Fliegen! 😉

Nun dauert der Flug nach Ägypten nur knapp vier Stunden und alle oben genannten Kritikpunkte treffen auch auf veganes Essen zu, darum lautet mein Rat für vergleichbare Situationen weiterhin: Flugzeugessen ablehnen.

Sollte aber jemand, zum Beispiel aufgrund einer längeren Flugdauer, doch gezwungen sein, auf die Retortennahrung zurückzugreifen, die man über den Wolken bekommt, könnte veganes Essen eine Möglichkeit sein, zumindest ein wenig ethischer zu reisen. (Obgleich das, wenn man es gegen die Klimasünde fliegen insgesamt aufwiegt, geradezu lächerlich wenig ausmacht.)

Für alle, die, so wie ich, nun neugierig sind, was veganes Flugzeugessen bedeutet, das habe ich bekommen:

Image

„Vorspeise“: Vollkornbrot (drei Scheiben) und Minibrötchen mit Margarine und Hefestreich

Salatgang: Nunja… Salat. Mit „Spezialdressing“ ohne Tierprodukte, versteht sich.

Hauptgericht:Polenta mit Kürbis. Eine überraschend leckere Kombi, allerdings leider stark beeinträchtigt durch den Geschmack, den alles Warmgehaltene nach einiger Zeit zu bekommen scheint.

Dessert: Fruchtsalat anstatt des Brownies, den die Dame neben mir hatte – offenbar ist veganes Backen für diese Zwecke noch nicht wirklich gängige Praxis.

Getränk: Eine Miniflasche Mineralwasser, 0.2 Liter. Wahrscheinlich das süßeste Stück Müll, das ich in meinem Leben zu Gesicht bekommen habe.

Positiv zu bemerken: Obwohl es sich um Plastikgeschirr handelte, schien alles so solide gemacht, dass es wahrscheinlich wiederverwendet wird. Und anstatt leicht zerbrechlicher Plastikgabeln habe ich Metallbesteck bekommen, wenn auch leider in Plastik eingepackt.

2) Wherever I go, my KleanKanteen goes, too! – Rehydrierungsmaßnahmen

Von 0.2 Litern wird natürlich kein Durst der Welt gestillt, und bei der trockenen aufbereiteten Luft, die in Flugzeugen herrscht, ist es kein Wunder, dass die FlugbegleiterInnen, die Getränke durch die Gegend schieben, immer gut zu tun haben. Problem: Was sie einem bieten können sind meistens Getränke aus Plastikflaschen in Wegwerfplastikbechern. „Nicht mit mir!“, sagt sich da die grüne Seele… und vergisst prompt, die mitgenommene Flasche nach der Gepäckkontrolle am Wasserhahn aufzufüllen. Immerhin, theoretisch funktioniert es: Leere Flasche einpacken (obwohl definitiv ein stumpfer Gegenstand, wird die wohl nicht als ähnlich gefährlich gewertet wie ein Baseball-Schläger) und auf der Flughafentoilette aus der Leitung wieder auffüllen.

Ich mach Tofu, Tofu, Tofu – ähm… was hab ich denn da produziert?!

22 Feb

Ich habe bisher zwei Versuche unternommen, Tofu herzustellen, leider ist beim Zweiten nur das Ergebnis photographisch dokumentiert – aber der Vorgang war ja der Gleiche.

Nützlich hinsichtlich Anleitung war vegan-sein.de und Rezepte-nachkochen.de – dabei kann ich uneingeschränkt den ersten Link empfehlen.

Zur Tofuherstellung braucht man eigentlich nur Sojamilch und ein Gerinnungsmittel – und das kann Zitronensaft oder Essig sein, oder, obskurer klingend, Calciumsulfat, Calciumchlorid oder Nigari (Magnesiumchlorid).

Ähm, ich glaube ich halte mich erst mal an Zitronensaft und Essig. Das klingt so vertraut. Ansonsten braucht man nur ein Tuch (Windeltuch, Mulltuch) und ein Sieb.

Topf mit Sieb...

Das Rezept ist denkbar leicht: Einfach 1 Liter Sojamilch bis kurz vor den Siedepunkt erwärmen (ein Thermometer mag nützlich sein, aber ich glaube nicht zwingend) und 1 Teelöffel Gerinnungsmittel (Zitronensaft) einrühren. Dann warten, bis es gerinnt.

Versuch 1 –

Es gerinnt, es gerinnt!!

Nur leider nicht viel.

Einen Teelöffel zu dritteln ist wahrlich nicht leicht…

Ich halte mich genau an den beschriebenen Prozess von Rezepte-nachkochen, und rühre vorsichtig drittelweise den Teelöffel Zitronensaft in die (Bruno Fischer Sojadrink) Sojamilch. Der Effekt, möglichweiser auch aufgrund meiner Ungeduld, ist höcht mager. Es gerinnt, ja, aber an Tofu-artigem schöpfe ich nur einen Fingerhut voll aus der Molke.

Der Fingerhut voll Tofu…

Frustriert schütte ich das zwanzig Jahre alte Agar-Agar(eine wirklich übertriebende Menge Agar-Agar) meiner Mutter in die Milch  – noch immer kein großartiger Effekt. Ich kippe noch ein paar Haferflocken dazu, und beschliesse um 1:00 nachts, dass ich am nächsten Morgen eingeweichte Haferflockenpampe essen werde.

Am nächsten Morgen… Nach zwanzig Jahren funktioniert das Agar-Agar wohl doch noch. Oder haben das die Haferflocken verursacht? Egal, ich habe zwar kein Tofu, glaube ich, aber die Konsistenz schon!!

Aber, was tun mit diesem Sojaemmentaler? Ich hacke ihn in Würfel, und brate ihn mit Sojasauce an – er schmilzt in der Pfanne etwas, und wird dann wieder hart. Obwohl man es durchaus kritisieren könnte, schmeckt es gar nicht sooooooo  grausig schlecht… ein bisschen sehr nach Agar-Agar, bei der Menge die da reingekippt wurde auf jedenfall möglich….

 

 

 

 

 

 

 

Versuch 2 –

mit dem letzten Liter Sojamilch. Ich folge diesmal lieber den Anweisungen von vegan-sein.de.  Diese Dame hat ihre Erfolge schließlich photographisch festgehalten! Ich nehme eins meiner kostbaren Geburtstagsgeschenke, Zitronenessig, her und rühre auf einmal zwei Esslöffel davon in die Sojamilch (statt wie vorher nur einen Teelöffel). Ich stelle das ganze auf Stufe eins auf dem Backofen, stelle meinen Laptop in die Küche und mache etwas anderes. Später stelle ich ihn auf Stufe zwei – und schöpfe nach ca. 10-20 Minuten doch eine beträchtliche Menge in das vorbereitete Tuch im Sieb. Ich beschere das Ganze mit einem Holzbrettchen und viel Geschirr, und hoffe auf Tofu-konsistenz.

 

Im Endeffekt habe ich nun richtigen Tofu-streichkäse bekommen, bin damit aber auch sehr zufrieden. Ich konnte ihn auch gut vom Tuch lösen (und das Stoffmuster auf dem Tofu ist doch wirklich hübsch!) und auf Teller transferieren – die zwei Tage, die er überlebt hat, habe ich jeden Tag Wasser gewechselt im Teller. Er hat sich trotzdem nicht aufgelöst im Wasser. Dank dem Zitronenessig hat er auch ein ganz köstliches Aroma.

Vielleicht liegt es am Gerinnungsmittel Essig dass er cremig statt wabbelig geworden ist — zukünftige Versuche mit verschiedenen Gerinnungsmittel müssen Licht auf die Angelegenheit werfen!

Achja, die Molke… war immer noch gut als Sojamilch trinkbar, weshalb ich meine, dass ich da auch mehr Tofu hätte rausziehen können… vielleicht nächstes Mal ganz am Anfang noch mal besser umrühren. Ich war ein wenig Scheu, was das Rühren anging, da es auf vegan-sein.de hiess, dass sich das nicht-rühren bewährt hätte bei der Tofuherstellung.

Lieblingsmuffins: Backe, Backe Vegane Muffins – aber diesmal im Glas, bitte!

22 Feb

Ein paar Weck-Gläser von meiner Mutter entführt, und gleich ausprobiert: Backen und konservieren von Kuchen in einem Weckglas (bzw. Schraubglas… Vakuum eben). Ist ja erdenklich leicht: Gläser halb voll (2/3 ist zu viel, habe ich feststellen müssen) und nach dem Backen gleich zu machen. Eignen tun sich jegliche Kuchen- und Muffinrezepte – ich habe natürlich mein Standard-Lieblingsrezept „Kakao bzw Carob Muffins“ angewandt:

Rezept für 12 vegane Cupcakes von Ariane Sommer
Für den Cupcake-Teig:
225 Milliliter Kokosnussmilch
1 Teelöffel Apfelessig
150 Gramm Zucker (Stepheph: nehme ich ca. 2/3 der Menge)
80 Milliliter pflanzliches (Raps-)Öl
2 Teelöffel Vanilleextrakt
1 1/2 Teelöffel Mandelextrakt (lasse ich weg)
225 Gramm Mehl
100 Gramm Kakaopulver, ungesüsst (S: Ich nehme stattdessen ca. 2/3 der Menge Carob, einem Kakaoersatz aus dem Bioladen)
3/4 Teelöffel Natron
1/2 Teelöffel Backpulver
1/4 Teelöffel Salz

Mhmmm

Mmhmjamjam lecker schokoladig!

1. Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen (Stepheph: Sowas lasse ich immer bleiben…) und ein Dutzend Papier Cupcake-Formen in der Muffin- oder Cupcake Backpfanne auslegen. (S: Aber wir machen ja Muffin im Glas 🙂 )
2. In einer großen Schüssel die Milch mit dem Apfelessig zusammenrühren, ein paar Minuten stehen lassen und anschließend den Zucker, das Öl, den Vanille- und Mandelextrakt (S: Mandelextrakt lass ich immer weg) dazu mixen. In einer anderen Schüssel das Mehl, Kakaopulver, Natron, Backpulver und Salz vermischen, am besten gut durchsieben. Die trockenen Zutaten in zwei, drei Schritten den flüssigen beimengen und mit dem Rührbesen rühren bis keine großen Klumpen mehr sichtbar sind. Den Teig in die Formen (Stepheph: Weck-Gläser!) füllen, bis sie zu 2/3 (S: 1/2!!!) voll sind. Backen, bis an einem Zahnstocher, der in den Cupcake gestochen wird, kein Teig mehr kleben bleibt (ca. 17-20 Minuten (S: zum Teil doppelt so lang und länger, je nach Größe des Weckglases). Anschließend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. (S: Und versiegeln! Sofort!)

~Ende von Arianes Rezept~

Eingefettet und (eigentlich) bemehlt die Formen, nur war mein Mehl leider aus...

Hier kommt wieder Stephanie zu Wort!

Dazu gibt es auch ein Veganes Frosting aus Tofutti Streichkäse, Puderzucker und Margarine, dass ich bisher nur beim ersten mal mit gekauften Tofu/Margarine versucht habe nachzustellen. Aber mit meinen Erfolgen mit den selbstgemachten Tofu, hust, Sojastreichkäse, liesse sich das nochmal ohne Tofutti versuchen.

Übrigens mache ich immer die doppelte Menge mit einer 400g Dose Kokosmilch (die man, wie ich auch feststellte, gut umrühren muss vor dem benutzen).

Mit den Backzeiten, kann ich nur sagen… das nächste Mal werde ich lieber gleichgroße und auch mehr kleinere Formen nehmen… Mit dem Zahnstochertest liess sich trotzdem gut bestimmen, wann die Muffins fertig waren, und mal ehrlich… ist ja kein Ei drin, dass gut verbacken sein muss… hihi.

Und batsch! Deckel drauf! Sollte jetzt eigentlich ein paar Monate haltbar sein...

Zwar bin ich bekannt dafür, einfach drauf loszuprobieren, aber Infoquellen waren die Chaosküche (mit Rezept Marmorkuchen im Glas) und vegan-und-lecker.de,

Jetzt sind schon zwei Gläser innerhalb zweier Tage vernichtet… die anderen verkneife ich mir, die sollen hübsch dekoriert verschenkt werden…

Ich finde es auch eine gute Möglichkeit für „Spontan“kuchen der nicht in Plastikverpackt gekauft werden muss, zum wenn mal Gäste kommen, und eben zum verschenken…

Neue, treue Wegbegleiter

17 Nov

Zwei Worte: Klean Kanteen.

Als aufmerksame Leserin verschiedener amerikanischer Blogs wusste ich schon länger, dass es Wasserflaschen aus Edelstahl gibt, die ohne jegliche Innenbeschichtung auskommen und dabei im Unterschied zu Glasflaschen auch noch bruchunempfindlich sind. Aus irgendeinem Grund war ich aber bisher der festen Überzeugung, dass es so etwas in Deutschland nicht gibt – ähnlich, wie es auch fast unmöglich zu sein scheint, gläserne Trinkhalme aufzustöbern. Aber um einiges relevanter für mich, denn die Erfahrungen der letzten Monate, vielleicht des ganzen letzten Jahres, haben mir verschiedene Dinge gezeigt:

1. Ich brauche eine Trinkflasche, die ich an der Uni pausenlos mit mir herumschleppen kann. Nur dann achte ich darauf, auch wirklich genug zu trinken zu bekommen, und nur wenn ich genug zu trinken bekomme, geht es mir gut genug, um zu irgendetwas zu gebrauchen zu sein.

2. SIGG-Flaschen sind zwar eine schöne Erinnerung an meine Kindheit, aber nicht mehr wirklich das, was mich im Alltag glücklich macht. Zwar sind sie aus Aluminium gemacht und damit sehr leicht. Das bringt aber auch mit sich, dass sie innen beschichtet werden, um, wie die Firmenwebsite es formuliert, „einen frischen, sauberen Geschmack ohne metallischen Nachgeschmack“ zu gewährleisten. Und woraus besteht diese Innenbeschichtung? Man ahnt es schon, aus Plastik. BPA-frei zwar, aber damit noch nicht automatisch frei von hormonell wirksamen Substanzen. (Diese Studie besagt sogar, dass die allermeisten Arten von Kunststoff solche Substanzen in der einen oder anderen Form abgeben.) Aber ob SIGG-Flaschen in dieser Hinsicht bedenklich sind, kann ich nicht mit irgendeiner wissenschaftlichen Quelle beweisen oder widerlegen. Sehr aussagekräftig ist zu dem Thema dagegen meine eigene Erfahrung: Nach einigen Stunden in der Flasche schmeckt Wasser für mich definitiv ein wenig seltsam, irgendwie nach Kunststoff, würde ich sagen. Das mag objektiv zutreffen oder nicht – mich stört es jedenfalls.

3. Glasflaschen sind absolut geschmacksneutral, aber leider auch keine wirkliche Lösung, weil sie a) vergleichsweise schwer sind und b) gerne mal zu Bruch gehen, wenn man sie irgendwo auf dem Steinboden abstellt und dann aus Versehen umkegelt…

Also was tun? Meine Mama wusste Rat, nachdem sie im Gegensatz zu mir beim Stöbern im Internet relativ bald auf deutsche Lieferanten von Klean Kanteen gestoßen war. Für sie war der Fall sofort klar: Das wird ein Geburtstagsgeschenk! Ich dagegen war zunächst noch ein bisschen skeptisch – würde Edelstahl nicht auch ziemlich schwer sein? Immerhin sollte die Flasche auch eine Größe haben, in der ich mehr als nur zwei Schlucke mitnehmen kann. Mein Geburtstag vor Kurzem brachte nun die Auflösung dieses Rätsels: Klean Kanteen stellt Flaschen her, die beachtliche 800ml fassen, damit für meinen Bedarf absolut ausreichen, und lediglich 250g wiegen. Das ist zwar etwas schwerer als die alte SIGG (100g), aber noch immer ein echtes Leichtgewicht.

Und der absolut objektive Praxistest besagt eindeutig: sie sind tooooooooll! 😉

Um mal etwas spezifischer zu werden: Meine neue Klean Kanteen Reflect besteht wie gesagt aus reinem Edelstahl, was auch für den Deckel gilt, der lediglich auf der Oberseite ein Bambus“käppchen“ besitzt und zur Abdichtung von einem schmalen Silikonring umgeben ist. Er lässt sich damit super als Anti-Kopfweh-Maßnahme einsetzen, wie ich diese Woche schon festgestellt habe: Schön kühl!

Der Hals der Flasche ist weiter als bei „normalen“ Glasflaschen und auch weiter als bei der SIGG-Flasche, was das Trinken eher dem Trinken aus einem Glas angleicht und m.E. angenehmer macht, obwohl ich es natürlich immer noch schaffe, mich ab und an zu bekleckern – aber das werde ich wohl immer tun. Ein Glück, dass ich fast nur Wasser und Tee trinke.

Das Logo, das die Flasche natürlich irgendwie erhalten musste, besteht anders als (wenn ich das richtig verstanden habe) bei anderen Trinkflaschen nicht aus Lack, der irgendwann abblättern und sich in die Umwelt verteilen könnte, sondern ist mit Laser ins Material „eingeritzt“. (Eingebrannt? Eingeprägt? Das scheint mir alles nicht das richtige Wort zu sein.)

Und zu guter Letzt gibt es noch eine farbenfrohe Neoprenhülle dazu, die leider den „kein Plastik“-Ansatz ein bisschen verletzt, aber beim Kauf auch einfach weggelassen werden kann (ich hatte die Wahl eben leider nicht, weil die Flasche ein Geschenk war).  Sie hat den Vorteil, dass sie die Temperatur des Flascheninhalts ein wenig länger hält, das heißt, wenn ich morgens heißen Tee einfülle, ist er auch nach der ersten Doppelstunde noch lauwarm. Aber eine Thermosflasche macht auch dieses Ding natürlich nicht aus meiner Klean Kanteen.

Um nun aber nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, ich könnte mit dem Plural, den ich im Titel benutzt habe, nicht richtig umgehen: mein Geburtstagspaket enthielt noch zwei weitere neue Wegbegleiter, über die ich sehr glücklich bin. Zum einen ist da eine Brotdose von LunchBots, ebenfalls aus Edelstahl, wenn auch mit farbig beschichtetem Deckel, praktisch zum Mitnehmen von Brot (ach was?), Kuchen, Keksen, Schokolade, oder auch, um schnell in die Mensa zu gehen und etwas einzupacken, das ein paar Minuten später verzehrt werden soll.

Und dann, leider etwas sperrig, aber besonders jetzt im Winter bereits heiß geliebt, weil er mein selbstgekochtes Mittagessen lange genug warm und lecker hält, mein alfi-Thermobehälter. Mit 0,75 l Fassungsvermögen hat er genau die richtige Größe, um eventuell ein bisschen mehr einzupacken und am späten Nachmittag noch mal einen kleinen Snack zu mir zu nehmen:

Es besteht Hoffnung… biologisch abbaubares Plastik

6 Nov

Eigentlich habe ich mir nichts besonderes gedacht, als ich von irgendwo Zuhause mir ein paar Kugelschreiber geschnappt habe um ihn in der Uni zu verwenden. Dann die Erkenntnis, als ich den Kuli in der Uni ein bisschen rumgedreht habe in der Hand:

Und ich hatte diesen Stift nicht einmal absichtlich ausgewählt oder gekauft! Welch Freude 🙂

Mein Kugelschreiber is doch tatsächlich dazu fähig, zu verrotten! Biodegradable! Ist das zu fassen? 🙂

Natürlich habe ich vorher schon von biodegradable plastic gehört… Einkaufstüten, die gescheiterte Chipstütenaktion (Leute, schüttet die Chips halt in Schüsseln! Das machen wir immer!!)… Und dann werde ich tatsächlich in meinem Alltag damit überrascht. Hihi!

Wild aus dem Internet gesammelte Links zu biologisch-abbaubare Kulis kaufen:

www.idealo.de
www.amazon.de –> selbe Marke, „Paper-Mate“ (Die Minen für die Stifte gibt’s auch von der Marke & biologisch abbaubar!)

es gibt auch Biodegradable Paintball/Softgun Munition… selbst wenn ich die wohl nicht kaufen würde… und Biodegradable Seife für’s Zelten!!

Ich gesteht, jetzt bin ich leicht willkürlich geworden 🙂

Aber hier noch Biodegradable Klarsichtfolien… HundebeutelMüllbeutel…(alles auf Amazon gesehen jetzt) und einen ganzen Shop namens BioApply für Biodegradable Tüten und Taschen! Allerdings in der Schweiz. UPs.

Ich habe so direkt bisher wenig Erfahrung mit Biodegradable Plastic gemacht, plane das aber demnächst zu ändern. 🙂

Aber Moment! Ist denn auch alles was grün wächst, Gras? Was sagt Wikipedia (die immer kritisch zu betrachtende Quelle)?

http://de.wikipedia.org/wiki/Biologisch_abbaubarer_Werkstoff

Ergo, es gibt Naturstoffe die sich nicht selber abbauen, und die biologisch-abbaubare Kunststoffe sind zu verschiedenen Graden abbaubar… manche schneller, manche langsamer. Und es gibt einen Unterschied zwischen „kompostierbar“ und „biologisch abbaubar“. Und „Bio-Plastik“ ist nicht gleich „Biologisch-abbaubares Plastik“ Ahja.

Kann mein Kuli jetzt also verroten oder nicht?

Lush-Probier-Serie #3: Körperseife Sandstone

8 Okt

Statt Duschgel habe ich mir für meine Irlandreise eine Körperseife gekauft: Sandstone. Beim Einseifen wird die peelende Wirkung der Seifen sofort offensichtlich durch den feinen Sand, der vor allem an einem Ende meines Stücks konzentriert ist – man kann also „Problemzonen“ intensiver peelen damit als andere.

Ich habe mir die Seife einfach nachdem ich mich kurz abgeduscht habe über die Haut gerieben und eingeseift. Ich habe auch darauf geachtet, die Seife oberhalb/ausserhalb des Wassers/der Dusche zu lassen, weil ich ein furchtbar geiziger Student bin und nicht meine kostbare Lush-Seife verwenden will.

Ich bin mir ziemlich sicher dass ich es mir nur einbilde aber könnte es sein dass mein Dehnungsstreifen… weniger offensichtlich sind? Gutmöglich dass das Wunschdenken ist! Aber ich fühle mich auf jedenfalls gut-gewaschen und sauber und bin fröhlich mit meiner Seife 🙂

Und sie riecht verdammt gut!

Anmerkung: In den Kommentaren weist Stella daraufhin dass diese Lush-Seife zwei bekenkliche Inhaltsstoffe aufweist!

Testberichte:

#1

#2

#3