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Lush-Probierserie #6: Festes und flüssiges Parfüm

20 Feb

DSC_0284  Es ist lang her, dass ich etwas zu Lush geschrieben habe, aber ich benutze ihr Parfüm Imogen Rose seit ich es in während meines Auslandsaufenthalts gekauft habe. Es ist wirklich schade, dass man es in Deutschland nicht mehr bekommt, soweit ich weiss. Eine Rezension zum Parfüm selbst finde ich sehr schwierig – nicht nur persönliche Präferenzen spielen eine Rolle, sondern auch wie der Duft und die eigene Haut zusammenspielen. Ganz unterschiedliche Facetten werden dabei dominant. Übrigens ist Imogen Rose als festes Parfüm rosafarben. Ich persönlich mag das feste Parfüm lieber, da ich den Eindruck habe dass der Duft besser auf der Haut, und damit länger, hält. DSC_0285

Lush beschreibt Imogen Rose wie folgt:

Echtes Rosenöl und Absolue in solch aberwitzigen Mengen, wie niemand sie verwenden würde, der bei klarem Verstand ist, ein exquisiter, weicher Bernsteinakkord sowie eine trocken-holzige Vetivernote machen Imogen Rose aus. Dieser Duft ist eine Hommage an die kleine Tochter unseres Chef-Parfümeurs Simon und genauso einzigartig. Shakespeare wäre sicher versucht gewesen, über diesen Duft ein Sonett zu schreiben, da es eine völlig neue Welt eröffnet. Rosenparfüms sind häufig sehr oma-mäßig oder zu künstlich, als ob eine Rose nicht mal in die Nähe des Parfüms gekommen ist. Dieses hier ist blumig, frisch und duftet so, wie wir es von echten Rosen kennen.

Eure Duftnote müsst ihr euch selbst aussuchen, und wenn ihr mir dabei ähnlich seid, fällt das gar nicht leicht. Imogen Rose war der einzige Duft der mir spontan zusprach, bis Karma. Zumindest Karma als festes, plastikarmes Parfum. Das Medium das als Duftträger wirkt verändert die Wirkung und den Duft. Es macht Sinn, beim Kauf beide auszuprobieren. Karma als flüssiges Parfum empfand ich persönlich zu rauchig, aber als festes Parfum hat es auf meiner Haut eine frische, fruchtige Note, die meinem Lieblingsschurken immer (positiv 😉 ) auffällt.DSC_0286

Lush sagt zu Karma:

Karma besitzt so viele Schichten, so dass du vielleicht nie sein inneres Zentrum erreichen wirst. Genau dann, wenn du denkst, es gefunden zu haben, gibt es wieder so viel Neues zu entdecken. Auf deiner Reise begegnest du leckerem Cassie Absolut, einem warmen, floralen Duft, der deinen Stress einfach wegzaubert. Würziges Elemi wird deine Wege kreuzen, und dir inneren Frieden schenken. Während du in eine Woge von erdigem Patchouli eintauchst, wirst du dich auf einmal viel wacher, lebendiger und aufmerksamer fühlen. Letztendlich streift belebendes Orangenöl deine Nase, und dein Denken wird optimistischer.

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Lush-Probier-Serie #4: Jumping Juniper Shampoo Bar

17 Okt

(Photos folgen)

Über die Lush-Seife wurde schon oft berichtet – mehr Links dazu am Ende des Artikels!

Nachdem ich meine „New Hair! Shampoo Bar“ (die Rote) die Rebecca mir zum Anlass meines ?letztjährigen? Geburtstags geschenkt hat und nach wirklich langer Zeit dann aufgebraucht wurde (Ich habe leider nicht aufgepasst wie lange sie gehalten hat, und möchte nicht schätzen) obwohl ich über-schulterlange Haare habe, habe ich mit „Jumping Juniper“ (Die Lilane) weitergemacht.

Meine Haare müssen mit der Shampooseife höchstens alle zwei, drei Tage gewaschen werden. Ich kann nur sagen, sie schäumt gut, aber was mich immer ein wenig gestört hat war dass ich manchmal nicht das Gefühl habe, dass meine Kopfhaut ganz sauber geworden ist. Meistens geht es, weil ich wirlich mit Nägeln und Fingern den Seifenschaum einrubbele, doch seit ich Haarseifen verwende – auch die, die ich von Rebecca hatte – bleiben klebrige Rückstände in meinem Kamm, denn ich dann auch alle paar Wochen/Monate sauber machen muss.  Und dann habe ich immer Angst dass ich meine Haare fettig mache, wenn ich mich mit diesem Kamm kämme 😦 (Allerdings müsste ich nochmal die Shampoo Bar absetzen um zu testen ob dass dann auch wirklich weggeht… vielleicht ist es mir nur zu dem Zeitpunkt aufgefallen zum ersten Mal…)

Aber das ist nicht soo schlimm. Ich habe eine Lush-dose für meine Seife, da aber die Seife noch so groß ist, kriege ich sie nur schwer dort wieder raus, vor allem wenn ich sie feucht reintue. Das ist irgendwie gegen den Sinn einer Dose, finde ich, und daher würde ich eine größere Dose  empfehlen. Obwohl die anderen Lush-Dosen sich nicht so fest verschließbar sind. Andererseits wieder ein Vorteil, wenn man versucht die Dose mit nassen Fingern aufzukriegen!

Die Lush-Shampooseifen beinhalten leider auch eine bedenkliche Substanz, über die im Leben-ohne-Plastik Blog gesprochen wird.

Hier noch mehr Testberichte der Shampoo Seifen:

Testbericht (Jumping Juniper Shampoo Bar) von Leben-ohne-Plastik (Stella und Matthias)

Testbericht (Godiva Shampoo Bar) von Pinkmelon

Testbericht (Ultimate Shine „) von Bonnyworld

Testbericht (Karma Komba „) von alles über (inkl. Jungle Conditioner Bar Test)  und Frag die Gurus (etwas negativere Erfahrung)

Testbericht (Seanik „) (Kein Blogtest gefunden) von Kim auf Yahoo

Testbericht (Trichomania) von cappucino auf dooyoo  (eher negativ)

Lush-Seifen zu denen ich so direkt keinen Testbericht gesehen habe: Squeaky Green und Soak&Float.

 

Aber die Shampoo Bar wurde nicht von Lush erfunden! Hier ungetestete Alternativen aus dem Internet….

Prairieland Herbs Shampoo Bar (English)

Mehandi.com (English)

jriligett (English)

Seifen der Welt (deutsch, aber nicht so dolle Inhaltsstoffe me thinks)

Seifenmagd

Naturseifenshop – Luxusseife

Naturseife.de

Lush-Probier-Serie #2: T’eo mein Deo

8 Okt

T’eo war mit in Irland, wir sind zu Ringforts und jahrhunderte alte Kirchen und Klostern hochgekraxelt, durch Wälder spaziert und in 120 km/h Stunden gestanden in den Wicklow Mountains (der nicht mehr so witzig war als es anfing gefrorenen Regen zu hageln).

T’eo mein Deo hält sein Versprechen dass er den Schweissgeruch neutralisiert. Fand ich super, weil es mir ermöglichte mein Unter-t-shirt zwei Tage anzuziehen und ich weniger Sachen mitnehmen musste (bei Ryanair gibt es ein 15 kg Gepäcklimit). Ich hab Abends an den entsprechenden Stellen am T-shirt geschnuppert und ja, schnuppern lassen und man hat keinerlei Schweiss gerochen.

Ich habe ihn dann morgends immer nach dem Abtrocknen nach der Dusche angewendet und ihn dann im Hotel gelassen.

Er war jetzt der Teuerste der Lush Deos aber mir gefällt dass er in fester Form ist (auf einer Seite Wachs damit man sich nicht die Finger bepudert) und natürlich seine Wirksamkeit 🙂 Einfach ein-zweimal über die sauberen, trockenen Achseln reiben and you’re ready to roll!

Das einzige was mich sorgt ist dass er im Badezimmer liegt und vielleicht Feuchtigkeit aufsaugen könnte vom Wasserdampf. Ich habe ihn in Irland in einer Plastikbox dabei gehabt (möchte mir noch eine schönere Beschaffen aus anderem Material) und habe ihn jetzt erstmal in Plastikbox in meinen Badschrank gesteckt.

Das Mädel im Lush Shop hat auch noch gesagt dass man am besten kurz warten soll bis das Puder einwirkt um Streifen auf schwarzen T-shirts zu vermeiden u.ä.- aber ich habe immer nur kurz gewartet und habe bisher keine Streifen entdeckt 🙂

Weitere Testberichte:

Testbericht von BeautyJunkies

Testbericht von Pseudoerbse

 

Update: Ich bin nicht mehr soo überzeugt von T’eo – aber vllt liegt die nachlassende Wirkung auch daran dass meine Achseln nicht trocken genug waren? Vielleicht sollte ich die oberste Schicht nochmal vorsichtig abreiben oder so – leicht gelblich ist es oben jetzt auch. Eine der Nachteile an T’eo ist auch, dass man nur auf sauberen, trockenen Achseln zu verwenden ist… also noch mal schnell am Abend hin, nachdem man es am morgen schon verwendet hat, geht nicht ganz so einfach 😉

Lush-Probier-Serie #1: Toothy Tabs

8 Okt

Kurz vor meinem Irland Urlaub (inzwischen abgeschlossen, Grund für lange Abwesenheit) bin ich mit meinen Mitreisenden in unseren Lush Shop in Augsburg gegangen, um uns für die Reise einzudecken.

Besonders gespannt war ich auf die Toothy Tabs. Ich bin kein großer Fan von Tuben, weil es so schwer ist da Reste rauszukratzen ;-). Meine Freundin und ich haben jeweils „Breath of God“ und „Ultrablast“.

Breath of God

Ersteres, „Breath of God“ ist mit Sandelholz und (wenn ich mich recht entsinne, ich muss nochmal auf die Schachtel meiner Freundin gucken) mit Mhyrre. Ich hab die in Irland auch getestet. Geschmack recht erdig, aber nicht unglaublich schlecht oder unglaublich gut – für mich sehr neutral einfach, obwohl mir meine Ultrablast im Vergleich richtig gut geschmeckt hat 🙂

Ultrablast

Die zweiten Toothy Tabs „Ultrablast“ waren mit Erbsen, Minze und Wasabi. Ich dachte die wären vielleicht besonders scharf, aber nope, überhaupt nicht! Am zweiten Tag fand ich die sogar richtig lecker!

Wie Stella war mir eine ganze Tablette zum Putzen viel zu viel. Und geizig wie ich bin denke ich mir natürlich „da halten die Tabs doppelt so lang und ich muss nicht so viel geld ausgeben“.Ich habe immer eine halbe abgebissen, so fein wie möglich zerkaut und mit nasser Zahnbürste geputzt. Und automatisch mit  Spucke 😉

Ich hatte keine negativen Nebenwirkungen wie Zahnfleischentzündungen – vielleicht musst man darauf achten dass sich die Tabs möglichst auflösen im Mund, oder vielleicht liegt es an den vergleichweise „weichen“ Zutaten meiner Ultrablast Toothy Tabs.

Ich neige eigentlich sehr zu Zahnfleischentzündungen, ich benutze deswegen jeden Tag immer Zahnseide – wenn ich es auslasse, bekomme ich sofort Entzündungen. Übrigens soll sich das Krebsrisiko auch senken wenn man jeden Tag Zahnseide benutzt. Einen Handfeste Aussage „Zahnpflege beugt Krebs vor“ habe ich jetzt nicht im Internet gefunden… Ich habe es mal in einer Medizinsendung gesehen.

Jedenfalls waren meine Erfahrungen mit den Toothy Tabs positiv!  Allerdings bin ich vorsichtig mit der Aufbewahrung – im feuchten Badezimmer mache ich mir Sorgen dass die Tabs Wasserdampf aufsaugen, deswegen werde ich sie erstmal im Schrank aufbewahren.

Allerdings gibt es auch andere Alternativen zur Tube: Beispielsweise Zahnpulver – von mir bisher ungetestet. Scheinen mir allerdings nicht so praktisch wie die Tabs die man sich einfach in den Mund steckt.

Weitere Testberichte:

Testbericht (negative Erfahrung) von Stella bei Leben-ohne-Plastik

Testbericht von Beauty Spion

Testbericht vom Testblog

Testbericht (negative Erfahrung) bei BeautyJunkie

Testbericht von Once upon a Cream

Update 2/2012: Nachdem ich die Toothy Tabs ausgegangen sind, und ich das gefühl habe, ziemlich Ablagerungen auf den Zähnen zu haben,  benutze ich die Tabs erst mal nicht mehr. Ob sie der Grund für die Ablagerungen sind, weiss ich nicht – ich glaube es könnte auch and er Zahnbürste liegen, die ich benutze. Jedenfalls bin ich jetzt einfach auf das „Christiane Hinsch Zahnsalz“ umgestiegen, dass es in einem Apothekerfläschchen beim Biosupermarkt Basic zu kaufen gibt.

Spannend finde ich allerdings auch den Ansatz von Fräulein Nini, die  mit der Herstellung von Zahntabs experimentiert, aus Heilerde.