Tag Archives: Weihnachten

Last-Minute Geschenke kochen, backen und falten

20 Dez

WEIHNACHTEN!

Wieder ist die Zeit des Schenkens gekommen – wie immer bin ich bestrebt, Geschenke zu machen die tatsächlich nützlich sind, oder zügig verbraucht – beziehungsweise – verzehrt werden. Letztes Jahr wurde ich immer komisch angeschaut, wenn ich sagte dass ich dem Schurken Socken geschenkt habe. Wahrscheinlich dachten alle, ich bin mit so einem Geschenk ungefähr 20 Jahr zu früh dran. Naja egal. Der Schurke hat sich gefreut wie ein Schneekönig und es als perfektes Geschenk angepriesen. Die (rein Woll-)Socken habe ich seitdem zigmal gestopft.

Aber zurück zur aktuellen Lage! Wie vermeidet man, nutzloses Zeug zu verschenken und entgeht den teuren Weihnachtspreisen? Klar, selber basteln…

1. Ich hab Chiliöl angesetzt. Verdammt viele Gläser Chiliöl. Meine selbstgezogenen, getrockneten „Aji Lémon“ marinieren gerade in ehemaligen Pestoglässchen zusammen mit getrocknetem Thymianzweigen. Knoblauchöl hätte ich eigentlich auch ansetzen können….

2. Origami. Alte Zeitungen, alte Papierbögen, egal: die Faltanleitungen für Origami und Schachteln findet man im Internet. Ich habe (Foto folgt hoffentlich bald) einige Lilien gefalten und sie zu einem Blumenstrauß zusammengebunden. Geldgeschenke lassen sich ebenfalls kreativ falten.

3. Ich plane noch Kuchen im Glas zu machen.

4. Überhaupt finde ich alles an gebackene Geschenke immer wunderbar. Man kann allerlei Nüsse kandieren (Hanfnüsse, Mandeln, usw), Pralinen machen, Schokolade in Formen schmelzen, schmackhafte Kräuter/Chili/Weihnachtsbutter machen (etwas schwierig mit der Kühlung?), Plätzchen verschenken, Desserts oder Backmischungen im Glas verschenken und so weiter. Lecker!

Die Deckel vom Chiliölglas und Co. lässen sich auch schön mit ein bisschen Stoff oder Papier verschönern! Wer ein Siegelwachsset hat, kann auch noch sein persönliches Siegel draufsetzen 🙂

Noch mehr Last-Minute-Geschenk-Ideen

Frohe Weihnachten!

24 Dez

DSC_0149[1]

Liebe lesende Personen meines Blogs (ganz un-ge-gendered ausgedrückt 😉 ) Ich weiss nicht wie viele von euch uns regelmäßig besuchen, aber ich freue mich immer wieder!

Ich wünsche euch allen ein frohes, glückliches Weihnachtsgeschäft und hoffe ihr könnt es mit euren Liebsten verbringen. Alles Gute!

Danke auch an Christine für ihre Karte, über die ich mich wirklich sehr gefreut habe (auch über das liebe PS! *_*) und für ihr Wichtelgeschenk dass ich mir spontan für den Wasserkefir gewünscht habe 😉 Ich muss ehrlich zugeben ich habe mich erst gefragt „Was ist das?“ aber sie passen (gerade so! 😀 ) und: sie wärmen.

DSC_0148

Vor allem wenn man darunter noch ein paar Socken trägt. Sie sind mir fast zu schade zum darin rumlaufen, da überlege ich mir gerade ob ich mir noch eine Sohle aus Lederresten draufnähe… DSC_0147

Jetzt sollte nun eigentlich ein ganz tiefgründige Reflektion von wegen – „wie geht es mit diesem Blog weiter“ und „wie hat er sich über die Jahre entwickelt“ und „welche Themen behandeln wir eigentlich“ und meine Gedanken zur Gründung weiterer Blog, aber das ist ein Neujahrespost. Definitiv.

Merry Christmas allerseits!

Vegan-virtuelle Weihnachtsbäckerei

17 Dez

Wir haben bereits eine gewisse Plätzchenvergangenheit, aber ich habe heute das Web nach veganen Plätzchenrezepten durchsurft. Insgeheim hege ich immer noch die Hoffnung, dass ich eines Tages mein allererstes veganes Plätzchenrezept finde. Lang, lang bevor ich mich selbst vegan zu ernähren began, war mein Bruder (gerade mein Bruder! Komische Welt :D) bereits Veganer, und ich habe ganz enthusiastisch ein Rezept rausgesucht und „gebacken“. So im Rückblick weiss ich jetzt, dass waren eigentlich Rohkostkekse. Aber ich fand sie wahnsinnig lecker. Ich hab alle als Elchköpfe ausgestochen, und Kokosflocken und Honig waren auch drin.

ABER ICH FINDE ES EINFACH NICHT MEHR! schnüff.

Nun gut.

In 2011 schrieb Rebecca über die veganen Zutaten, mit der man ein Rezept, dass eigentlich nicht dafür konzipiert ist, auch ohne Tierprodukte backen kann, auch nützlich wenn bei einem Rezept schlicht „2 x Ei-Ersatz“ steht.

Bevor ich mich gleich selbst in die Küche stelle und zu backen beginne, eine Liste meiner Quellen:

Peta hat eine sehr ergiebige Liste an Weihnachtsplätzchen, Von Nussecken über Vanillekipferl bis Kuchen und Muffins. Der Ei-Ersatz ist jedoch in den meisten Fällen, wie ich finde, sehr unkreativ. Meist wird das Ei hier mit Sojamehl (muss man auch erst mal im Haus haben) oder Backpulver ersetzt. Alternativ hat die Huffington Post auch noch drei Rezepte (Vanillekipferl, Zimtsterne, Plätzchen zum Ausstechen) die sich auch in ähnlicher Form auf der Petaseite finden. Falls man dort aus ideologischen Gründen nicht hin will.

Und für die Smartphone User: Es gibt offenbar auch „Vegane Weihnachtsbäckerei“ Apps zu kaufen. (Da war ich doch erst mal platt. Aber eigentlich logisch. Den Disclaimer dass mit dem Einnahmen nichts unveganes gekauft wird, finde ich sehr lustig! Vegan financial cycle: Supporting vegan by buying vegan. So obvious though…) Da muss ich gleich mal gucken, was es da noch so für Apps gibt, für so ein veganes, plastikfreies, möglischst ethisches Leben.

Das Geheimnis formschöner Kokosmakronen oder: Ich bin zurück!

25 Dez

Lang, lang ists her, dass ich hier einen Beitrag eingestellt habe, aber das kann ich denjenigen unter euch, die uns noch die Treue halten, einfach nicht vorenthalten, auch wenn dieses Jahr vermutlich niemand mehr Lust hat, neue Plätzchenrezepte auszuprobieren. Leider war ich dieses Jahr selbst spät dran, sodass ich dieses vegane Kokosmakronen-Rezept erst 2 Tage vor Heiligabend entdeckt habe – dann aber mit umso größerem Entzücken! Es löst nämlich zwei Probleme auf einen Schlag: es ersetzt die Mengen an Eischnee, nach denen normale Rezepte verlangen, und es sorgt dafür, dass die Plätzchen besser in Form bleiben – bisher kenne ich sie in der hausgemachten Verson hauptsächlich als in der Hitze breitgelaufene… Kokosfladen. „Post Punk Kitchen“ hat die Lösung:

3 Ounces Seidentofu (ca. 85g. Funktioniert auch mit „normalem“ Tofu.)
1/3 Tasse Rapsöl (oder Sonnenblumenöl)
2 EL vegane „Milch“
1/2 Tasse Zucker
1/2 TL Mandelextrakt (hatte ich nicht, daher weggelassen – schmeckt trotzdem gut)
1 TL Vanilleextrakt (geht auch mit Vanillezucker. Die angegebene Menge gibt einen sehr intensiven Geschmack, kann also auch etwas reduziert werden.)

1 Tasse Mehl
3/4 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1 1/2 Tassen Kokosflocken (oder mehr)

1/2 Tasse geschmolzene Schokolade

Ofen auf 180 Grad vorheizen und zwei Backbleche vorbereiten.

Tofu, Öl und Milch pürieren, in eine größere Schüssel umfüllen, mit Zucker und Extrakt(en) vermischen. Mehl, Backpulver und Salz untermischen, dann mit Kokosflocken ergänzen, bis sich ein fester Teig ergibt (ich habe noch etwas mehr Milch zugegeben, um mehr Kokos unterzubringen – das ist wohl Geschmackssache).

Kleine Haufen auf dem Backblech formen, keine Sorge, sie breiten sich nicht sonderlich aus. 12-14 Minuten backen (oder etwas länger, dafür bei niedrigerer Hitze – dann backen sie zuverlässiger bis zur Mitte durch). Nach geschmack die ABGEKÜHLTEN Makronen am Ende noch mit den Unterseiten in geschmolzene Schokolade tauchen und trocknen lassen.

Mit etwas Glück sehen sie dann so aus (oder besser…):

IMG_1674