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Sikkim Girls: Nicht nur für Mädchen…

2 Jul

Mein neues Parfüm von Lush ist da! Eigentlich dachte ich nicht, dass der etwas orientalische, rauchige Duft meinem Schurken besonders gefallen würde… aber bevor ich mich versah, benutzte der Kerl Sikkim Girls einfach selbst! 😀

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Das Parfüm und die Körperbutter kamen in einer schicken Holzbox.

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Polsterung und Füllmaterial der Sendung ist aus Kartoffelstärke!

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Und hier ist der Inhalt der Box

 

Butterbier! (Weil „Margarinebier“ einfach nach nichts klingt…) *vegan*

30 Apr

Liebe Menschen, Zeit für ein Geständnis: ich habe Stephie seit Tagen einen Beitrag versprochen, aber es ist nicht dieser. Und ich weiß auch nicht, wann der versprochene Beitrag endlich kommt.
(Hallo übrigens an alle, die mich noch nicht kennen – ich bin Rebecca, einstmals Coautorin dieses Blogs, bevor ich Stephie damit herzlos habe sitzen lassen. *hust*)

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Aber dieses Rezept ist einfach zu gut, um es liegen zu lassen, bis meine ToDo-Liste abgearbeitet ist.
Als eifrige Hobbyköchin (oder … Experimentalpanscherin, wie meine Mutter vielleicht sagen würde?) und tragischerweise muggelgeborene Squib habe ich in meinem Leben nun wirklich schon viele Butterbier-Rezepte gelesen – viele davon nicht unbedingt solche, die mich zum Nachmachen angeregt haben, seriously, Kohlensäurehaltige Getränke und Eiscreme-Mischungen? *buärgh*

Mindestens zwei davon HABE ich allerdings ausprobiert, jedes Mal mit etwas unbefriedigenden Ergebnissen. Das erste Mal war ich noch zu jung für Bier und musste mich mit Karamalz zufrieden geben, was ansonsten in die Mischung wanderte, weiß ich nicht mehr, aber sehr wohl, dass ich hinterher extrem abgeneigt war, irgendetwas bierhaltiges zu probieren. Beim zweiten Mal haben Stephie und ich uns, soweit ich mich erinnere, über die Backvorräte ihrer Eltern hergemacht und eine Mischung aus Sahne, Rum und… noch mehr Sahne? zustande gebracht. Kurz ganz lecker, aber in größeren Mengen untrinkbar.

Jedenfalls hatte ich mich damit abgefunden, dass Butterbier zu den Elementen von Harry Potter gehört, die in meiner Welt einfach nicht funktionieren. Bis ich heute herausfinden durfte, dass es offenbar wirkliche, echte mittelalterliche englische Kochbücher gibt, die gebuttertes Bier enthalten. WHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAT?

Das Timing könnte nicht besser sein, immerhin planen meine Mitbewohnerin und ich gerade eine große Harry-Potter-Party. Und da ich nach einem mal Lesen ohnehin schon wusste, dass ich keinen Tag mehr warten konnte, um dieses Rezept auszuprobieren, habe ich das Experiment also einfach unter Partyvorbereitung verbucht.

Das Originalrezept verlangt nach Butter und Eiern, aber da ich selbst in extrem unveganen Phasen wie der, die ich im Moment durchmache, irgendwie nie so richtig einsehe, warum ich mir die Mühe machen soll, ein richtiges Rezept zu befolgen, wenn es dann nicht einmal vegan kann, habe ich ein bisschen daran herumgebogen. Normalerweise habe ich kein Problem damit, bei so etwas Pi mal Daumen vorzugehen (siehe das oben erwähnte Urteil meiner Mutter), aber hey. No one messes with butterbeer. Also musste zunächst noch ein wenig Recherche zum Thema Eiersatz her. Diese Website listet als hausmachbaren Eiersatz „2 EL Mehl (ganz normales!) + 1/2 TL öl + 2 EL Wasser + 1/2 Tl Backpulver gut mixen = 1 grosses Ei.“ Backpulver schien mir im Butterbier etwas fehl am Platz, schließlich sollte ja nichts aufgehen (obwohl ich dadurch vielleicht Schaum bekommen hätte?), und da in das Rezept ohnehin jede Menge Margarine kam, schien mir das Öl irgendwie überflüssig. Um nicht komplett das Gefühl zu haben, mich um vernünftigen Eiersatz herumzumogeln, habe ich 2/3 Sojamehl, 1/3 „normales“ Mehl verwendet, was ganz gut funktionierte hat.

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Anyway, hier das ganze Rezept!

0,5 Liter Bier (das Originalrezept verlangt Ale)

1/3 Tasse Zucker (nach Originalrezept braun… da ich nur weißen Zucker hatte, habe ich den genommen, funktioniert auch)

Eimischung (3 EL Mehl bzw. 2 EL Sojamehl, 1 EL Mehl, dazu 3-5 EL Wasser)

4 Esslöffel Margarine

Zimt, Nelken, Ingwer und Muskatnuss

Zuerst müssen Bier und Gewürze in einem Topf zum Kochen gebracht werden. Im Originalrezept waren Mengenangaben für die Gewürze enthalten, aber da ich das Rezept gedrittelt hatte und es schwierig fand, genau abzuschätzen, was ein Drittel eines halben (Zimt, Nelken) bzw. Viertel- (Ingwer) Teelöffels ausmacht, bin ich einfach nach Gefühl vorgegangen.

Sobald das Bier kocht, Hitze auf die niedrigste Stufe stellen und Topf von der Platte nehmen. Die Eiermischung und den Zucker einrühren, dann alles auf der Platte so lange weiter rühren, bis die Mischung leicht andickt. Zum Schluss die Margarine einrühren, und voila!

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Unbeschreiblich leckeres, magisch satt machendes Butterbier (In meiner Hogwarts-Tasse, obviously. Die ich, ohne angeben zu wollen, stilecht in Kings Cross an Gleis 9 3/4 erworben habe. Oder was auch immer dafür ausgegeben wird, da das richtige Gleis nicht einfach so zugänglich ist). (Bitte von Kindern und Hauselfen fernhalten.)

Enjoy!

Hanfsneaker aus dem Manufactum

5 Apr

Kennt eigentlich jemand das Manufactum? Ich gehe immer gerne in das Geschäft in München, und im (Haupt?)Geschäft in Berlin war ich bei meinem Besuch in der Hauptstadt auch schon auf Entdeckungsreise. Das Manufactum ist so ziemlich ein Paradies für alle, die Plastik möglichst vermeiden möchten. (Hat aber auch seinen Preis, das Manufactum erscheint mir auch auf Handgemachte Stücke mit geringer Auflage)

Ich habe auch schon die Topfpresse der Zwergenmutter gesehen, und war versucht, diese Mini-Giesskanne/Blumenbrause zum Anfeuchten beim Bügeln zu kaufen.

Der Hauptgrund für meinen Besuch beim Manufactum waren allerdings die Hanfschuhe.

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Schon länger hatte ich die Intenstion, die Hanfsneaker von Grand Step Shoes im Manufactum zu kaufen. Ich war zunächst unter dem Eindruck, dass diese Sneaker komplett biologisch abbaubar sind. Das erklärte mir zumindest auf Nachfrage ein Verkäufer großspurig im Manufactum München. Aber im Manufactum Berlin hing eine Info aus, dass die Schuhe teilweise aus synthetischem Gummi bestehen.Wie enttäuschend!

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Wir  kamen (als ich deswegen nachfragte) mit einem Verkäufer ins Gespräch, der unter anderem erzählte, dass die typischen „Converse“ Sohlen, (auch die Hanfsneaker sind damit besohlt) überhaupt nicht mehr in Deutschland produziert werden. Alle Maschinen zur Produktion sind inzwischen in China . Er meinte auch, dass das Manufactum auch sicher geht dass ihre Produkte unter fairen Bedingungen produziert wird – seine Kollegin sei hingefahren. Natürlich nur eine mündliche Zusicherung, aber immerhin.

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Letztendlich bin ich doch mit einem Paar Hanfsneaker nach Hause gegangen. Das Oberaterial ist in dem Fall von diesem Converse-ähnlichem Schuh aus Hanf und sehr robust. Auf dem Bild vielleicht nicht deutlich, aber Gummi, Schnürsenkel und Nähte sind nicht rein weiss sondern beige. Der Schuh ist eher breit geschnitten – aber das passt mir ganz gut. Meine Füße schwitzen in den Hanfsneakern etwas weniger als in meinen vergilbten „Billig-Chucks“ in denen ich noch herumlaufe, aber das kann auch am unterschiedlichen Alter und Verbrauchtheit der Schuhe liegen. Immerhin, der Hanfsneaker ist günstiger als ein vergleichbarer Converseschuh, aber dafür aus Hanf und zum Teil aus Naturlatex. Um das Gummi haltbarer zu machen, habe ich den Tipp bekommen, es mit Glycerin zu pflegen. Was ist denn nun Glycerin eigentlich? Laut Wikipedia ein Zuckeralkohol. Ich habe ihn schon häufig auf der Zutatenliste von Cremes und Kosmetika gesehen, und in dem einen oder anderen Nahrungsmittel. Es gibt Glycerin im Internet auf Dragonspice und in der Apotheke (am Besten in so einer braunen Glasflasche :D) zu kaufen. Aber vorher muss ich noch etwas weiter recherchieren.

Andere interessante Dinge im Manufactum waren zweifellos die Hundehaarshampooseife (allerdings gab es keine für Menschen), Kupferbadewannen und Holzzuberbadewannen. Für die letzten zwei handgemachten Artikel müsste ich aber noch etwas sparen 😉 Im Manufactum kaufe ich zwar eher selten ein, aber ein Tagesausflug zum angucken ist immer drin 😀

Update nach ca. 2 Monaten tragen /9. Mai 2014: Der Hanfstoff ist wahnsinnig robust, das Gummi etwas weniger. Ich bin vorsichtig, die Schuhe beim Ausziehen nicht zu sehr zu zerknautschen, da sich bei mir an den Seiten das Gummi bei allen Sneakern immer etwas ablöst. Vielleicht endlich mal Glycerin kaufen und mal behandeln? Allerdings weiß ich nicht, ob das helfen würde. Es soll der Gummi-Langlebigkeit helfen. Aber der Hanf Canvas zeigt kein einziges Loch oder überhaupt irgendwelche Gebrauchsspuren. (Die Baumwollstofffütterung hat innen das erste Loch allerdings) Etwas Abrieb an den Sohlen sieht man bereits.

 

Die Swak und Hydrophil Zahnbürste

15 Mrz

 DSC_0351      Die Swak Zahnbürste und die Hydrophil Zahnbürste haben in meinem Bad Einzug erhalten. Ich habe beide schon in einem vorherigen Beitrag als biologisch-abbaubare, vegane und erdölfreie Zahnbürsten genannt, besitze sie aber selbst erst seit kurzer Zeit.

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Die Swak kam zuerst an: Eine Zahnbürste aus Erdölfreiem, biologisch-abbaubaren Bioplastik, mit einem wechselbaren Bürstkopf aus Miswakholz. Diesen sollte man alle paar Wochen (4+Wochen) wechseln – ich habe mir noch keine „Köpflis“ dazu bestellt, da ich insgeheim hoffe, mir ein paar aus dem Miswak Holz dass ich habe zurecht zu schnitzen 😉 Aber mal sehen ob das klappt – die Köpflis sind ja völlig rund und werden sehr schnell angenehm weich beim putzen – zu hart ist auf jedenfall kein Problem, und sie putzt ordentlich. Etwas frech fand ich, dass auf der Rechnung mehr Versandkosten berechnet wurden als tatsächlich auf dem Paket stand.

DSC_0343Zur Benutzung: Es gibt zwar pulverisiertes Miswak als „Zahnpulver“ auf der Swakseite zu kaufen, aber eigentlich kann man die Swak komplett ohne Zahnpasta benutzen. Das Wichtigste an der Zahnreinigung ist schließlich das Bürsten! Das macht die Swak auch zur tollen Zahnbürste für zwischendurch – vor dem Fernseher, vor dem PC, beim Gassi gehen einsam auf den Feldern… ein Swak-täschchen muss definitiv noch genäht werden, damit ich sie besser mitnehmen kann.

Die Swak ist sehr ergonomisch, und man kommt durch das Zahnbürsten Design überall hin. Allerdings ist „swakken“ viel zeitaufwendiger als konventionelles putzen.

Das Köpfchen ist sehr klein, und es braucht seine Zeit, bis man alle seine Zähne von allen Seiten abgearbeitet hat. Da wird einem bewusst, wie wichtig gründliches Zähneputzen ist. Aber sauber werden die Zähne – nur die Reinigung der Zahnkronen (z.T. tiefe Zahnkronen) ist sehr ungewohnt. Ich bin nicht ganz überzeugt, dass die Swak das hinkriegt – vielleicht persönliche Paranoia. Beim Benutzen der Swak hatte ich auch sehr starken Speichelfluss. Vor allem bei der Reinigung der hintersten Zähne musste ich bei den ersten Malen aufpassen, dass ich nicht verstehentlich sabbere! Das Köpfli habe ich auch bisher ein paar mal wieder festgedreht, aber es ist nie von selbst herausgefallen. Es wird wie eine Schraube in den Griff hineingedreht.

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Nun ist gestern (endlich, es dauerte etwas) die Hydrophil Zahnbürste, mit eher konventionellen Design angekommen. Die Hydrophil Zahnbürste ist der „Environmental Toothbrush“ und „Bogobrush“ sehr ähnlich. Sie sieht von der Farbgebung aus wie eine Bogobrush, ist aber komplett biologisch-abbaubar, inklusive Borsten, wie die „Environmental Toothbrush“.

DSC_0339 Sie besteht aus Bambus (ich glaube, die Griffe werden in China gefertigt), pflanzlicher Farbe und den Nylon4/Charcoal Borsten. Die Zahlungsoptionen waren etwas eingeschränkt, fand ich. Entweder Paypal oder … gar nicht. Ich habe das Family Pack für €13, 90 und die Versandkosten waren auch nicht von schlechten Eltern: ca €5 waren es, wenn ich mich recht erinnere.

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Das Putzen mit der Hydrophil Zahnbürste war angenehm – Bürsten nicht zu hart, und mit dem recht schlanken Bürstkopf kommt man auch überall schnell hin. Ich finde es gut, dass die Borsten nicht tierischen Ursprung sind, denn davon halte ich u.a. aus hygienischen Gründen wirklich gar nichts. Die Hydrophil Bürste hat alles sauber gekriegt, wie es eine Zahnbürste tun soll. In die (rein pflanzliche) Farbe habe ich zur Unterscheidung der Bürsten Buchstaben geritzt.

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Nussmilch selber machen

21 Feb
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Mandelmilch links, Hanfmilch rechts.

Ich will eigentlich seit ewigen Zeiten schon Mandelmilch selber machen ausprobieren, und hatte es bisher doch nicht getan. Vielleicht ein Trauma von der missglückten Sojamilch? Wenn ich vielleicht mal ein Rezept nachgeschaut hätte, wäre mir wenigstens klar geworden dass man NICHT Unmengen von Nüssen für Nussmlich braucht, wie ich mir eingebildet hatte.

Mein kleiner Vorrat an Hanfnüssen waren jetzt der Auslöser, dass ich es doch mal probiere – ich habe sowohl 50g Hanfnüsse/Hanfsamen eingeweicht, wie auch 200g Mandeln. Nussmilch besteht im Prinzip ja nur aus Nüssen und Wasser in verschiedenen Verhältnissen. Ich mische Nüsse und Wasser im Verhältnis 1:4. allerdings habe ich auch schon ein Rezept mit dem Verhältnis 1:10 gesehen. Je mehr Nüsse man zugibt, desto cremiger wird es. Also: Experimentieren! Ich werde erst mal etwas mehr Nüsse nehmen – schliesslich kann man immer noch verdünnen!

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Mückeblog ist seit Anfang des Jahres nun auch auf einigen Social Media Netzwerken unterwegs (Facebook, Instagram, Pinterest) und auf Pinterest entdeckte ich einen Nussmilchpost von Steffi Kochtrotz von kochtrotz.de. Steffi hat multiple Allergien und Unverträglichkeiten und beschreibt ihren Weg und ihre veganen, glutenfreien, fruktosearmen (und so weiter!) Rezepte. Vor kurzem hat sie eine Cashew-Erdnuss-Milch vorgestellt, die mit Pürierstab oder Mixer herstellbar ist. Sie hat auch so einige Mandelmilchrezepte die man nicht vorher einweichen muss, die sowohl mit Thermomix  und Mixer machbar sind. Übrigens meint sie auch, dass man nicht unbedingt ganze Nüsse nehmen müsste, sondern könnte auch Gemahlene hernehmen. Selbst habe ich das allerdings noch nicht probiert… aber es hat ja auch nicht jeder zufällig einen Mixertechnisch vollausgestatteten Elternteil.

Übrigens gibt es auf kochtrotz.de auch selbsterfundene Rezepte für sojafreien und milchfreien Joghurt und Frischkäse! Die Dame sollte Kochbücher schreiben.
Ein weiteres Nussmilch Grundrezept (mit Verhältnis 1:4) mit eingeweichten Nüssen habe ich auf nordisch roh entdeckt. Und auch Frau Momo wartet mit einem Mandelmilchrezept auf.

Da es eine Jungfernfahrt ist, und die Nüsse eingeweicht bekömmlicher sein sollen, habe ich meine Mandeln und Hanfnüsse erstmal eingeweicht, und werde auch erst mal das Verhältnis 1:4 nutzen.

DSC_0296Ich habe die Nüsse zunächst einige Stunden eingeweicht, damit sie bekömmlicher und leichter zu mixen sein würden

Mandelmilch

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DSC_0299 DSC_0300  Die Mandeln habe ich im Thermomix zerkleinert. Und die Hanfnüsse, da kleiner im Personal Blender.

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  Es werde Milch! Nach etwa 2 Minuten auf den höheren Stufen.

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Dann mit Trichter und Sieb – ich habe ein recht grobes genommen, daher noch viel Mandelmatsch in der Milch gehabt – in ein Gefäß filtern. Laut Steffi Kochtrotz hält sich die Mandelmilch 4-5 Tage.

Geschmack: Nussig, natürlich etwas wässriger als tierische Milch. Am Cremigsten schmeckt sie frisch, finde ich. Ich würde bei der Verwendung von der Milch immer mit einer Prise Steviapulver süßen.

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Hanfmilch 

(oder: dasselbe nochmal mit Hanf…)

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Hanfnüsse im Personal Blender klein machen, nochmal mit Wasser mixen, filtern und Fertig!

Die Hanfmilch ist nicht ganz so homogenfarben wie die Mandelmilch – liegt sicher auch daran, dass Schalen mitdabei waren. Diese sind ziemlich schwer, und lassen sich leicht rausfiltern.

Dafür ist der übrige Hanfmatsch pur ziemlich knusprig (wegen den Schalen, aber nicht auf gute Weise) und ziemlich ungeniessbar. Wenn man ihn jedoch in einem Auflauf bäckt oder kocht wird er weicher.  Man hätte definitv mehr rausfiltern können – fürs erste war eben ein gröberes Sieb im Einsatz.

Geschmack: intensiver nussiger als Mandelmilch, sollte definitiv gesüsst werden… schmeckt gesüsst dafür noch besser! Ich bin definitv versucht, doch mal die teuren geschälften Hanfnüsse zu kaufen und Hanfmilch zu machen.

Im Hintergrund übrigens unser „Stevia Streuer“ 😉

Nochmal zusammengefasst:

Anm.: Ein toller Tipp von Silke auf der „Der Mückeblog“ Facebookseite: Zum Süßen frische Früchte (z.B. eine Banane) oder Trockenfrüchte (z.B. Feigen) mitpürieren.

(1) Mandelmilch

Zutaten:
200g Mandeln
1 Liter Wasser
Stevia zum Süßen
Wasser zum Einweichen

Gerätschaften: Schüssel, Sieb, Mixer
Anleitung: Nüsse ein paar Stunden einweichen, Einweichwasser wegschütten, dann im Mixer (ob es anders als mit Thermomix oder Personal Blender funktioniert hab ich noch nicht probiert) zerkleinern. Wasser zugeben, ca 2 Minuten durchmixen. Mit einem Sieb und Trichter in eine Flasche filtern, mit einer Prise Stevia süßen.

(2) Hanfmilch

Zutaten:
50g Hanfnüsse
200ml Wasser
Wasser zum Einweichen, Stevia zum süßen..
Selbes Verfahren wie bei Mandelmilch nur mit Personal Blender.
Ich habe Hanfnüsse mit Schale verwendet, obwohl die Milch mit geschälten Nüsschen sicher noch viel delikater werden würde. Aber die schweren Schalen setzen sich auch immer gut ab. Geschälte Hanfnüsse sind wie schon öfters erwähnt echt teurer… muss bei einem Studentenbudget nicht sein.

…und der Nussmatsch?

Ich wollte eigentlich „vegan almond meatballs“ machen, doch durch schurkische Intervention wurde die Pampe aus passierten Tomaten, dem Nussmatsch, einer mexikanischen Gewürzmischung und Leinsamen viel zu flüssig. Ich habe etwas Mehl zugegeben und stattdessen einen (leider undokumentierten und sehr experimentellen) Auflauf gebastelt: Eine Lage Passierte Tomaten mit Mexikanischer Gewürzmischung bestreut in eine Auflaufform, ungekochte Nudeln darüber streuen, dann die Nussmasse und schliesslich Zwiebelringe. Kurz bevor der Auflauf fertig ist (ich schätze 20-30 Minuten auf  180 Grad Umluft, war jedoch völlig nach Gefühl) kann man noch Scheibenkäse über die Zwiebel legen und schmelzen lassen.

Entdeckt: Fast Food, plastikfrei und vegan.

19 Feb

Als ich zum ersten Mal eins der neuen, veganen Restaurants in der Nähe des Augsburger Königsplatzes gesehen habe, bin ich nicht gleich rein (aus Zeit und Sättigungsgründen) sondern habe diesen Imbiss erst mal durch das Schaufenster beäugt. Er erinnerte mehr an einen Dönerladen als an einen veganen Imbiss. Alle Menüpunkte waren mit türkischen Vokabeln bestückt, und tatsächlich hat diese Fastfoodkette auch ihren Ursprung in der Türkei. „Vegan“ stand draussen auf dem Schaufenster. Ich machte mir eine geistige Notiz, diesen Imbiss, dessen Namen „Çiğköftem ich nicht mal sicher aussprechen konnte, bei Gelegenheit auszuprobieren.

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Gestern tappste ich dann in den Imbiss und guckte mir die ganzen Wörter auf der Speisekarte an… Çiğköfte, Dürüm, Lavaş-Brot… aber auch vertrautere Wörter wie Burger, Gemüse, Gemüseteller und Soße 😉 . Der nette Herr hinterm Tresen erklärte mir gleich alles, nachdem ich gestanden hatte, dass ich zum allerersten Mal hier war: Hinter dem Schaufenster waren zwei Berge aus vegetarischem „Çiğköfte“, dass Bestandteil sämtliche Burger, Dürüms und sonstiger Menüs (aber keine Döner) im Çiğköftem ist. Selbst besteht das Çiğköfte aus Weizengrieß, Tomatenmark, Chilischoten und Kräutern. „Scharf“ und „nicht so scharf“ (aber immer noch Scharf!! 😀 ) standen zur Auswahl. Ich bekam sogar eine Probe in einem Salatblatt zum Probieren und das Dürüm empfohlen. Das Dürüm war mit dem Çiğköfte, Salatblättern,  Minze (glaube ich), frisch gepresster Zitrone und einer Granatapfelsauce zubereitet.

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Zwar glücklich über die Entdeckung eines veganen Imbiss blieb zunächst noch ein wehleidiger Punkt: Ich hatte schon bereut „zum Mitnehmen“ gesagt zu haben, denn ich bekam alles in einer „Plastik“tüte in die Hand gedrückt. Dass  es nur den Anschein von konventionellen Plastik war, merkte ich dann später beim Essen: Sämtliches „Plastik“ war mit der Aufschrift „100% Biodegradable in Nature in 24 Months“ versehen (auf der einen Seite in Englisch, der anderen wie auf dem Photo in Türkisch) – 100% Biologisch-abbaubar in freier Natur innerhalb 24 Monaten. 🙂DSC_0292

Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob das Çiğköftem nun wirklich ganz vegan ist – in dem Menü dass ich mitbekommen habe, steht dass die „Içli Köfte“  Weizenbällchen mit Hackfleisch -Walnuss-Füllung sind.

(Update: Ich habe mir von meiner Mitbloggerin Rebecca sagen lassen dass es wohl ungefähr „tschihköftem“ ausgesprochen wird. Das „g“ ist wohl ein Art Wellenlaut.)

Smoothie Tuesday : Orange, Spinat, Apfel

18 Feb

DSC_0282Dieser grüne Smoothie gehört nicht zu den Süßesten. Man kann jedoch mehr Obst (vor allem Bananen machen süß!), oder Süßungsmittel hinzugeben. DSC_0283

Farbe: Grün mit braunen Pünktchen

Zutaten für 1 Portion:

2 Handvoll frischen Blattspinat*

1 Apfel

1 – 1/2 Orange

ein Schuss Zitronensaft

oder: eine paar Stücke geschälte Zitrone ohne Kerne

2 EL Hanfprotein

oder: frisch geschrotete Leinsamen/Hanfsamen

Mit einem Pürierstab oder Mixer und ein wenig Wasser pürieren.

Mit Wasser auf die gewünschte Konsistenz auffüllen und nochmals pürieren.

*Der frische Blattspinat wurde bei Aldi gekauft. (Aufgetauter) Tiefkühlspinat sollte auch gehen, wurde aber von mir noch nie probiert.

Kandierte Hanfsamen selber machen

16 Feb

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Nun bin ich der Zwergenmutter doch zuvor gekommen, und habe selber Hanfnüsse kandiert, nachdem ich eine Packung Hanfsamen in einem Bioladen in Augsburg gekauft habe.

Ich habe mich für die ungeschälten Hanfsamen entschieden, da sie zum einen ungemein billiger waren, und da die geschälten winzig waren dachte ich dass sich die ganzen besser kandieren lassen würden.

(HIER mehr zu Hanf (kerne) Inhaltsstoffe und Verzehrempfehlungen)

Ich habe dieses Rezept von Sofi als Basis genommen:

Karamelisierte Nüsse
200 g Nüsse (Mandeln mit Haut, Haselnüsse oder Walnüsse)
200 g Zucker
1 Päck. Vanillezucker
125 ml Wasser

Wasser, Zucker und Vanillezucker in eine Pfanne geben und aufkochen lassen. Dann die Nüsse dazu geben und so lange kochen, bis die Masse karamelisiert ist und die Nüsse anfangen zu glänzen. Wichtig ist, Geduld zu haben und ständig zu rühren. Wenn das Wasser verdampft ist, werden die Nüsse zunächst „bröselig“, dann aber unbedingt noch so lange weiterrühren, bis sie wieder glänzen. Auf einem gefetteten Blech abkühlen lassen.

Ich habe den Vanillezucker weggelassen, und grob ein Viertel der Zutaten genommen, da ich nicht gleich alle Hanfnüsse aufbrauchen wollte. Ich möchte nämlich noch ausprobieren, ob ich selber Hanfmehl oder Hanfprotein herstellen kann.

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ca. 60g Hanfsamen

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ca 60g Zucker und ein wenig Wasser (30-50ml) in einem Topf einmal aufkochen lassen – es ist nicht schlimm zu viel Wasser zu nehmen, aber dann braucht es später länger zum Verdampfen!

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Nachdem das Wasser/Zucker Gemisch einmal aufgekocht ist, Hanfsamen dazu und rühren, rühren, rühren. Die Hanfsamen werden zu diesem Zeitpunkt etwas zusammenkleben.

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Das Wasser ist verdampft: Zucker und Nüsse sind recht lose im Topf. Weiterrühren, bei Bedarf die Temperatur ein klein wenig höher stellen!

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Langsam karamellisieren die Hanfnüsse – es wird langsam gut und nussig riechen!

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Auf einem gefetteten Blech oder Backpapier abkühlen lassen.

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In Stücke brechen und in ein Schraubglas – dabei nicht zuviel knabbern 😉

Das mit der Geduld ist wirklich wichtig, und ich bin froh dass Sofi die verschiedenen Stadien beschrieben hat: Es gehörte doch einiges an Geduld dazu, vor allem wenn plötzlich alles zerbröselt und sich der Topf unten mit Zucker weiß beschichtet. Aber es ist mit ständigem Rühren (und Topfboden versuchen abzukratzen) richtig gut geworden. Das Rausnehmen aus dem Topf, vor allem die letzten Kerne  war aber eine klebrige und schwierige Angelegenheit. Ich habe sie dann alle auf ein Gitter mit Backpapier, und sie sind sehr schnell abgekühlt und ich konnte gleich probieren. Sie schmecken wie süßer, gerösteter Sesam: Sehr nussig!