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Ostereier pflanzlich färben – ein Experiment

19 Apr

Rebecca hat 2011 Eier gefärbt – rein pflanzlich, ohne extra Eierfarbe zu kaufen. Unten seht ihr die Ergebnisse!
Die Zwergenmama hat übrigens auf ihrem Blog ebenfalls einen tollen Beitrag zum Ostereierfärben, sogar mit Motiven.

Es war einmal, in 2011…

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Leider ist dieses Osterfest, was meine guten Vorsätze (plastikfrei, vegan oder zumindest vegetarisch) angeht, äußerst inkonsequent verlaufen. Mehr dazu in ein paar Tagen, wenn ich meinen für das Plastikprojekt gesammelten Müll „auswerte“ – ich kann jetzt schon mal verraten, dass er Einiges an Schokoladenpapierchen enthalten wird.

Aber jetzt erst mal zu den positiven Seiten: Mit Naturfarben gefärbten Ostereiern und veganen Osterlämmchen, die übrigens überall sehr gut ankamen.

Da man es nicht wirklich erkennen kann… diese Eier sind (untere Reihe von links nach rechts) grün, rot, blau, rot und gelb. Ja, sind sie wirklich! Man muss nur fest dran glauben! 😀

Die Färbemittel, die ich benutzt habe, waren rote Beete („rot“), Blauholz („blau“), Zwiebelschalen („gelb“) und Brennnesseln/Matetee („grün“). Mit Ausnahme der blauen sind alle ein bisschen anders geworden, als ich sie mir gewünscht hatte – rot und grün blasser, da hätte ich wohl den Farbstoff noch kräftiger dosieren dürfen, und gelb dunkler, als ich es wollte. Aber alles in Allem bin ich ganz zufrieden – das Ergebnis ist optimierbar, sicher, aber es hat immerhin vier unterschiedliche Farben ergeben.

Alle Farben noch mal in Nahaufnahme

Und…

Das gesamte Oster-Arrangement

Banane-Mango-Apfel-Kokos-Buchweizen-Kartoffel-Lämmchen an hartgekochten Eiern. 😉

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Osterlämmchen: glutenfrei und vegan

18 Apr

Es gehört in meiner Familie zur Tradition, zum Osterfrühstück ein Osterlamm auf den Tisch zu bringen – aus Kuchenteig, versteht sich, nicht die Variante, die mal selbstständig blöken konnte. Und seit ich vor ein paar Jahren auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt (!) eine gebrauchte Backform mit vier Lämmchen (die Backform meiner Mutter bäckt „nur“ eines, dafür aber größer) erstanden habe, ist die Aufgabe, für dieses Gebäck zu sorgen ohne konkrete Absprache irgendwie an mich übergegangen.

Nun stellt sich allerdings die Frage, wer die überzähligen Lämmchen bekommt – wir essen schließlich nicht mehr als eines selbst. Und weil ich mit unserer Nachbarin und mit Stephie zwei Personen als Empfänger im Auge hatte, die etwas spezielle Bedürfnisse im Bezug auf Nahrungsmittel haben (unsere Nachbarin verträgt kein Gluten und Stephie ist bekanntermaßen hauptsächlich vegan), habe ich mich voller Enthusiasmus ans Ausprobieren neuer Kuchenrezepte gemacht.

Der erste Kommentar, den meine Mutter parat hatte, als ich ihr von meinen Plänen erzählte, war: „Vergiss es! Ich esse nix, in dem kein Ei ist!“

Nach einigem Hin und Her ist es uns allerdings gelungen, einen Kompromiss zu schließen: Wenn ich ein zufriedenstellendes Rezept finde, darf ich dieses Jahr vegan backen. Glutenfrei war nicht das große Problem, denn dafür musste ich nur das herkömmliche Mehl durch Buchweizen- und Kartoffelmehl ersetzen.

Also gab es in Freiburg schon mal eine Probe-Backrunde, in der ich verschiedene Fruchtmuse als Eiersatz ausprobiert habe. Das Ergebnis: Apfel und Rhabarber schmecken zwar toll (Rhabarber war, denke ich, sogar mein Lieblingsgeschmack unter den ausprobierten), sinken aber etwas ein. Banane und Mango behalten dafür schön ihre Form.

Reste eines Mangomuffins

Nun bin ich aber persönlich kein riesiger Mangofan (ich mag den Geschmack ab und zu, aber meistens eher nicht so gerne) und mein Bruder lehnt Banane ab.

Im Endprodukt habe ich also als Geschmackszutat Apfelmus mit einer kleineren  Menge Banane und einem Rest Mango vermischt.  Die Lämmchen haben eine schöne Form bekommen und schmecken nach Kokos-Apfel mit einem Hauch Banane-Mango. 😀


Einziger Wehrmutstropfen: In meinem ersten Versuch habe ich Apfelmark verwendet, also ungesüßtes Mus. Für die Lämmchen stand das nicht zur Verfügung (es seidenn, ich hätte es selbst gekocht, was ich kurz in Erwägung gezogen, dann aber für dieses Mal wieder verworfen habe), ich habe die Menge zugesetzten Zuckers unterschätzt und deshalb etwas übersüßt.

Nun gibt es also pappsüße Osterlämmchen. 🙂

Ein Bild davon, wie sich das fertige Produkt auf unserem Osterfrühstückstisch ausgenommen hat, werde ich bei Gelegenheit (hoffentlich denke ich dran) nachliefern.

(Anm. Stepheph: Dies ist ein wiederveröffentlichter Beitrag von Rebecca  aus dem Jahre 2011)

Neues Jahr, neues Glück!

6 Jan

Und trotzdem keine Neujahrsvorsätze gefasst; Meine Bestrebungen haben sich nicht geändert. Ich will noch genauso viel Gewicht am 31. Dezember wie am 1. Januar verlieren, mich wieder bewusster ernähren, meinen Bachelorabschluss dieses Jahr machen, einen eigenen Garten anpflanzen sobald ich ausgezogen bin, erst mal (wieder) AUSZIEHEN – und das werde ich auch alles schaffen!! (Kampfgeist!)

In dem Sinne: Ich wünsche euch allen ein schönes neues Jahr, und dass ihr ein paar von euren langgehegten Ziele dieses Jahr erreicht. Zu guter Letzt: es ist zwar nicht Halloween, aber trotzdem möchte ich mit euch dieses Video teilen, indem der Vegan Black Metal Chef einen mystischen Auftritt in einem Video hat von „Raw. Vegan. not Gross“ dass ich auf lovingvegan entdeckt habe.

In dem Sinn einen humorvollen Start in 2014 🙂

Spieglein, Spieglein, an der Wand…

14 Jan

… was tun ohne Kamera bei der Hand?

Meine Kamera zeigt schon lange starke Schwächen… so stark, dass ich seit Monaten davon träume, sie zu ersetzen. Noch gab es dazu keine Gelegenheit und nun ist mir auch noch die Speicherkarte abhanden gekommen – vorerst wird also dieser Blog ohne Fotos auskommen müssen. In allernächster Zukunft habe ich allerdings vor, eine gebrauchte digitale Spiegelreflex-Kamera zu erwerben, also melde ich mich hoffentlich bald mit besseren Fotos denn je zurück (nein. Ich bin nicht eine von den Menschen, die glauben, dass teurere Kameras automatisch bessere Fotos machen, egal, wer sie bedient. Aber ich habe schon zu oft gesehen, wie schön man mit solchen Kameras herumspielen kann, um nicht wenigstens ein paar kleine Hoffnungen zu hegen).

Vorerst allerdings heißt das: Kein Beitrag über mein geniales neues Nachttisch. Oder das vegane-Käsefondue, das ich gestern mit ein paar Freundinnen veranstalt habe. Oder meine frisch erworbenen Fähigkeiten im Sockenstricken. Denn das alles wäre wohl reichlich witzlos ohne Bilder!

Stattdessen nutze ich die Gelegenheit, um ein paar Informationen über neu entdeckte Pflege- und Kosmetik“produkte“ loszuwerden:

LUSH stellt „neuerdings“ (das heißt, von mir vor ein paar Monaten entdeckt. Möglicherweise auch schon länger)  neben Pflegeprodukten, Seifen und Badezusätzen auch Make-Up her. Wie gewohnt zu den etwas happigen LUSH-Preisen… dafür aber vergleichsweise verpackungsarm, tierproduktfrei und in vielen schönen Farben. 😉 Da ich keine große Anhängerin von Make-Up bin, habe ich Lidschatten und Lippenstift bisher nicht ausprobiert, aber da ich die Produktlinie ein paar Tage nach meinem letzten Geburtstag entdeckt habe, wurde ein Eyeliner mein verspätetes Geschenk an mich selbst. Und was soll ich sagen? Vielleicht hätte ich schon früher flüssigen Eyeliner ausprobieren sollen, das Ergebnis überzeugt (mich) nämlich erheblich mehr, als es die Stiftvariante jemals konnte. Zusätzlicher Bonus an meinem LUSH-Produkt: faule Menschen (wie ich einer bin) können sich damit das Abschminken sparen. Ich benutze den Eyeliner fast täglich und gehe ins Bett, ohne die Farbe vorher abzuwaschen – trotzdem reagieren meine Augen nicht gereizt, was ich als Kompliment an die Zusammensetzung des Produkts sehe.

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Kostenpunkt: 18 Euro. Irgendwo musste ja der Wermutstropfen liegen…

Leider alles andere als grandios (jedenfalls für mich) ist ein anderes LUSH-Produkt, mit dem ich es in letzter Zeit versucht habe: das Wachholder-Anti-Schuppen-Shampoo. Schon ein paar Mal hatte ich das Gefühl, dass die LUSH-Shampoos bei regelmäßiger Benutzung die Kopfhaut etwas austrocknen und damit zu Schuppen beitragen (möglicherweise aufgrund des Natriumlaurylsulfats, das sich darin befindet). Weil ich vor Weihnachten fast mit meiner aktuellen Seife am Ende war und außerdem das Schneegeriesel auf meinen Schultern leider stärker war als das, womit sich der Freiburger Weihnachtsmarkt schmücken konnte, dachte ich also, ich gebe der Anti-Schuppen-Version der Festshampoos eine Chance – vielleicht würde die ja das Problem lösen können. Großer Fehler! Frau Holle kann einpacken, sobald ich diese Seife auspacke – der Trockungseffekt scheint noch sehr viel stärker zu sein als bei den anderen LUSH-Seifen. Dazu kommt ein unangenehmer Geruch, auf den zwar LUSH explizit hinweist, den ich aber eigentlich nur gewillt war, zu ertragen, weil ich gehofft hatte, dass die Seife wirklich meinen Haaren guttut. So bildet er nur einen weiteren unangenehmen Nebeneffekt: an einem Abend, als ich mit frisch gewaschenen Haaren neben meiner Mutter saß, wollte sie doch tatsächlich wissen, ob ich geraucht hätte! Alles in allem: Keine Empfehlung für die Wachholder-Shampooseife.

Soak & Float (Shampoo Bar), 55 g

Erfolgreich dagegen waren bisher meine kleinen Experimente mit selbstgerührter Gesichtsreinigung und Kokosöl als Feuchtigkeitsspender. Über die Ferien hatte meine Haut (vielleicht auch aufgrund der alles andere als idealen Ernährung, man kennt das ja über Weihnachten) leider angefangen, absolut verrückt zu spielen und ich hatte extrem viele, extrem ekelhafte Pickel, vor allem in der Kinnpartie. Das Problem wurde so ausufernd, dass ich kurz davor war, mir irgendein (möglichst natürliches) Pflegeprodukt zu kaufen, um den ekelhaften Dingern Herrin zu werden. Ein Besuch im Bioladen versorgte mich unverhofft mit ein paar Pröbchen, und obwohl der Inhalt ganz gut zu wirken schien, ließen mich die kleinen Päckchen wieder daran denken, wie unfassbar viel Müll ich produzieren würde, wenn ich so etwas regelmäßig kaufen würde. Vom Preis ganz zu schweigen. Ohne viel Hoffnung las ich also die Liste der Inhaltsstoffe mit dem vagen Gedanken, vielleicht etwas Ähnliches produzieren zu können. Und siehe da: die Kerninhaltsstoffe (obwohl auch noch viel anderes, für mich überhaupt nicht Verständliches dabei war) der Gesichtsreinigung schienen Alkohol und Natron zu sein. Mit basically einer Mischung dieser beiden Dinge, wobei der Alkohol Überrest eines Parfüm-Experiments ist und darum noch ein paar Kräuterextrakte enthält, betupfe ich seitdem jeden Abend meine Pickel, und sie sprechen gut darauf an.

Die zweite Stufe meines Basis-Pflegeprogramms ist Kokosöl geworden, über das Stella hier schon viel Schmeichelhaftes geschrieben hat. Dem ist eigentlich wenig hinzuzufügen, außer, dass es meiner trockenen Gesichtshaut besonders gut tut, und außerdem noch unglaublich lecker riecht! Einziger Nachteil davon: Beim Eincremen bekomme ich fast immer Lust auf eine Scheibe Brot mit Kokosöl. 😉

Das Geheimnis formschöner Kokosmakronen oder: Ich bin zurück!

25 Dez

Lang, lang ists her, dass ich hier einen Beitrag eingestellt habe, aber das kann ich denjenigen unter euch, die uns noch die Treue halten, einfach nicht vorenthalten, auch wenn dieses Jahr vermutlich niemand mehr Lust hat, neue Plätzchenrezepte auszuprobieren. Leider war ich dieses Jahr selbst spät dran, sodass ich dieses vegane Kokosmakronen-Rezept erst 2 Tage vor Heiligabend entdeckt habe – dann aber mit umso größerem Entzücken! Es löst nämlich zwei Probleme auf einen Schlag: es ersetzt die Mengen an Eischnee, nach denen normale Rezepte verlangen, und es sorgt dafür, dass die Plätzchen besser in Form bleiben – bisher kenne ich sie in der hausgemachten Verson hauptsächlich als in der Hitze breitgelaufene… Kokosfladen. „Post Punk Kitchen“ hat die Lösung:

3 Ounces Seidentofu (ca. 85g. Funktioniert auch mit „normalem“ Tofu.)
1/3 Tasse Rapsöl (oder Sonnenblumenöl)
2 EL vegane „Milch“
1/2 Tasse Zucker
1/2 TL Mandelextrakt (hatte ich nicht, daher weggelassen – schmeckt trotzdem gut)
1 TL Vanilleextrakt (geht auch mit Vanillezucker. Die angegebene Menge gibt einen sehr intensiven Geschmack, kann also auch etwas reduziert werden.)

1 Tasse Mehl
3/4 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1 1/2 Tassen Kokosflocken (oder mehr)

1/2 Tasse geschmolzene Schokolade

Ofen auf 180 Grad vorheizen und zwei Backbleche vorbereiten.

Tofu, Öl und Milch pürieren, in eine größere Schüssel umfüllen, mit Zucker und Extrakt(en) vermischen. Mehl, Backpulver und Salz untermischen, dann mit Kokosflocken ergänzen, bis sich ein fester Teig ergibt (ich habe noch etwas mehr Milch zugegeben, um mehr Kokos unterzubringen – das ist wohl Geschmackssache).

Kleine Haufen auf dem Backblech formen, keine Sorge, sie breiten sich nicht sonderlich aus. 12-14 Minuten backen (oder etwas länger, dafür bei niedrigerer Hitze – dann backen sie zuverlässiger bis zur Mitte durch). Nach geschmack die ABGEKÜHLTEN Makronen am Ende noch mit den Unterseiten in geschmolzene Schokolade tauchen und trocknen lassen.

Mit etwas Glück sehen sie dann so aus (oder besser…):

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Lieblingsmuffins: Backe, Backe Vegane Muffins – aber diesmal im Glas, bitte!

22 Feb

Ein paar Weck-Gläser von meiner Mutter entführt, und gleich ausprobiert: Backen und konservieren von Kuchen in einem Weckglas (bzw. Schraubglas… Vakuum eben). Ist ja erdenklich leicht: Gläser halb voll (2/3 ist zu viel, habe ich feststellen müssen) und nach dem Backen gleich zu machen. Eignen tun sich jegliche Kuchen- und Muffinrezepte – ich habe natürlich mein Standard-Lieblingsrezept „Kakao bzw Carob Muffins“ angewandt:

Rezept für 12 vegane Cupcakes von Ariane Sommer
Für den Cupcake-Teig:
225 Milliliter Kokosnussmilch
1 Teelöffel Apfelessig
150 Gramm Zucker (Stepheph: nehme ich ca. 2/3 der Menge)
80 Milliliter pflanzliches (Raps-)Öl
2 Teelöffel Vanilleextrakt
1 1/2 Teelöffel Mandelextrakt (lasse ich weg)
225 Gramm Mehl
100 Gramm Kakaopulver, ungesüsst (S: Ich nehme stattdessen ca. 2/3 der Menge Carob, einem Kakaoersatz aus dem Bioladen)
3/4 Teelöffel Natron
1/2 Teelöffel Backpulver
1/4 Teelöffel Salz

Mhmmm

Mmhmjamjam lecker schokoladig!

1. Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen (Stepheph: Sowas lasse ich immer bleiben…) und ein Dutzend Papier Cupcake-Formen in der Muffin- oder Cupcake Backpfanne auslegen. (S: Aber wir machen ja Muffin im Glas 🙂 )
2. In einer großen Schüssel die Milch mit dem Apfelessig zusammenrühren, ein paar Minuten stehen lassen und anschließend den Zucker, das Öl, den Vanille- und Mandelextrakt (S: Mandelextrakt lass ich immer weg) dazu mixen. In einer anderen Schüssel das Mehl, Kakaopulver, Natron, Backpulver und Salz vermischen, am besten gut durchsieben. Die trockenen Zutaten in zwei, drei Schritten den flüssigen beimengen und mit dem Rührbesen rühren bis keine großen Klumpen mehr sichtbar sind. Den Teig in die Formen (Stepheph: Weck-Gläser!) füllen, bis sie zu 2/3 (S: 1/2!!!) voll sind. Backen, bis an einem Zahnstocher, der in den Cupcake gestochen wird, kein Teig mehr kleben bleibt (ca. 17-20 Minuten (S: zum Teil doppelt so lang und länger, je nach Größe des Weckglases). Anschließend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. (S: Und versiegeln! Sofort!)

~Ende von Arianes Rezept~

Eingefettet und (eigentlich) bemehlt die Formen, nur war mein Mehl leider aus...

Hier kommt wieder Stephanie zu Wort!

Dazu gibt es auch ein Veganes Frosting aus Tofutti Streichkäse, Puderzucker und Margarine, dass ich bisher nur beim ersten mal mit gekauften Tofu/Margarine versucht habe nachzustellen. Aber mit meinen Erfolgen mit den selbstgemachten Tofu, hust, Sojastreichkäse, liesse sich das nochmal ohne Tofutti versuchen.

Übrigens mache ich immer die doppelte Menge mit einer 400g Dose Kokosmilch (die man, wie ich auch feststellte, gut umrühren muss vor dem benutzen).

Mit den Backzeiten, kann ich nur sagen… das nächste Mal werde ich lieber gleichgroße und auch mehr kleinere Formen nehmen… Mit dem Zahnstochertest liess sich trotzdem gut bestimmen, wann die Muffins fertig waren, und mal ehrlich… ist ja kein Ei drin, dass gut verbacken sein muss… hihi.

Und batsch! Deckel drauf! Sollte jetzt eigentlich ein paar Monate haltbar sein...

Zwar bin ich bekannt dafür, einfach drauf loszuprobieren, aber Infoquellen waren die Chaosküche (mit Rezept Marmorkuchen im Glas) und vegan-und-lecker.de,

Jetzt sind schon zwei Gläser innerhalb zweier Tage vernichtet… die anderen verkneife ich mir, die sollen hübsch dekoriert verschenkt werden…

Ich finde es auch eine gute Möglichkeit für „Spontan“kuchen der nicht in Plastikverpackt gekauft werden muss, zum wenn mal Gäste kommen, und eben zum verschenken…

vegane Weihnachtsbäckerei: Vorsorge für nächstes Jahr

2 Feb

Schon mal vorsorglich für nächstes Jahr (nicht weil ich keine Zeit zum posten hatte!! *hüstel*), zeige ich euch mal was ich so an veganen Plätzchen und Knabbereien gemacht habe dieses Jahr – die meisten davon aus dem „nicht-veganen“ Gartenkoch-und Backbuch „Aus dem Garten in die Küche“ von Hermine Hofbauer in etwas abgewandelter Form.

1. Walnusskrapferl

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Eine meiner Lieblinge – für manche Leute sind sie zu weich, sind zu roh im Geschmack, aber ich liebe sowas. Ich habe auch „Hirschhornsalz“ ein wenig recherchiert, und heutzutage ist es eine veganes Backtriebmittel. ALLERDINGS sollte man den Teig, in dem Hirschhornsalz ist, nicht roh essen!! Andererseits: Ich, mein Bruder, seine Freundin leben alle noch. Wir haben das erst gelesen als die Plätzchen gerade in den Ofen geschoben wurden.

ZUTATEN:

  • 150g Butter / Margarine, erst leich schmelzen und dann wieder etwas abkühlen lassen (wer will, kann das in der Mikrowelle machen)
  • 100g flüssigen Honig/Agavendicksaft/Zuckerrübensirup/ähnliches
  • 100g Zucker
  • 200g geriebene Walnüsse
  • 300g Weizenvollkornmehl
  • 1 Teelöffel Hirschhornsalz
  • 1 Teelöffel Zimt
  • ca. 100 ml Fruchtsaft (z.B. Apfel- oder Zitronensaft
  • halbierte Walnüsse zum verzieren

ZUBEREITUNG:

  1.  Alle Zutaten zusammenmischen, bis auf Walnusshälften
  2.  Über Nacht kaltstellen.
  3.  Kugeln formen, leich flachdrücken, Nusshälften draufgeben
  4.  Bei Mittelhitze etwa 10-20 Minuten backen.

eigenes Photo folgt… nächste Weihnachten… (meine sind flacher geworden)

2. Rohkost „Gesundheitsbällchen“

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Noch einer meine Lieblinge – zwar habe ich den Sesam dieses Jahr etwas angekokelt, aber ich konnte es nicht lassen, sie alle sofort zu vernaschen…

ZUTATEN

  • 125g getrocknete Zwetschgen (Vorsicht! Suchtgefahr! Auch höchst förderlich für die Verdauung! 😉 )
  • 125g Kletzen (Dörrbirnen, habe ich im Reformhaus gefunden –> sehr hart, am besten kochen/gut einwichen und fein hacken, wenn man keinen Fleischwolf hat)
  • ich habe noch zusätzlich Feigen (Vorsicht vor zusammengeknautscht verpackten getrockneten Feigen –> Schimmelgefahr) und getrocknete Cranberries dazugenommen.
  • 125g Haferflocken
  • Zitronen- oder Orangensaft
  • etwas Zimt
  • Sesam
  • wenn man will, Honig, aromatisierter Alkohol u.ä.

ZUBEREITUNG

  1. Trockenfrüchte einweichen (Kletzen wenn nötig kochen), alles durch den Fleischwolf drehen, bzw mit dem Schnellhacker zerkleinern –> ich hab einen Stabmixer hergenommen, Vorsicht dass der nicht überhitzt, und pult die Sachen *vorsichtig* immer wieder mal raus.
  2. Weiche Masse etwas ziehen lassen – wenn zu fest, dann Saft dazu.
  3. Nach Gutdünken würzen/aromatisieren/süßen
  4. Bällchen formen,
  5. in gerösteten Sesamkernen wälzen

Hält einige Tage im Kühlschrank, kann auch eingefroren werden.

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3. Weihnachtsplätzchen für Kinder, ohne Ei

Ohne Ei = Hemmungslos naschen, ohne (pseudo-)Angst vor Salmonellen!

ZUTATEN

  • 200g Mehl (50g kann auch Amaranth- oder Hirsemehl sein)
  • 175g Butter/Margarine
  • 100g Puderzucker
  • 100g geriebene Mandel
  • Saft von einer Zitrone
  • evtl. Marmelade zum füllen

ZUBEREITUNG

  1. Butter in Flocken schneiden, mit Mehl abbröseln
  2. Restliche Zutaten dazu, kneten
  3. Kühl stellen
  4. Auswalken, Formen ausstechen
  5. Hellgelb backen, verzieren nach Gutdünken

Bei mir haben die leider nicht so gut geklappt – sie liessen sich nicht gut ausrollen – ich habe dann eine Art „Walnusskrapferl“ (mit zusätzlich Agavendicksaft) nur mit Haselnüssen statt Walnüssen draus gemacht, und die waren dann recht hart, ich konnte sie nur in Tee getunkt verzehren, meiner Mutter dagegen haben sie sehr gut geschmeckt…

Ich suche jetzt nur noch nach einem Rezept, dass ich vor ein paar Jahren gemacht habe – es war ebenfalls Rohkost und vegan – ich weiss nur noch das Kokosflocken und Mehl drin waren, und dass ich sie in Elchform ausgestochen habe… na, vllt kann ich die später noch hinzufügen.

Schokoladeeeeeeeeeeeeeee~~~~~~! – Vegane DIY-Alternative zum Kakao-Zucker-Schock

23 Okt

Ich liebe Schoko-Nuss-Aufstrich. So sehr sogar, dass selbst das große 500-g-Glas von Alnatura leider normalerweise keine hohe Lebenserwartung hat, wenn es einmal meinen Haushalt betreten hat – ich versuche also, wenn möglich, mich schon im Laden vom Kauf abzuhalten. Denn abgesehen von den Kalorien, die ich mit diesem Zeug zu mir nehme (die ja nun wirklich mein Privatproblem sind), stellt mich diese Creme noch vor andere Probleme:

1) Schoko-Nuss-Aufstrich ist teuer. Und obwohl ich Gott sei dank mit ausreichend Taschengeld bedacht bin, um ein komfortables Studentenleben zu führen, ist es eben genau das – ein Studentenbudget.

2) Vegane Nussaufstriche? Gibt es, sind aber äußerst selten.

Ich war also sofort neugierig, als Stella ihr Rezept für veganen, selbstgemachten Schoko-Nuss-Aufstrich im Blog veröffentlicht hat. Ähnliches hatte ich zuvor schon selbst versucht, allerdings ist es bei mir bisher bei einer Mischung aus Öl, Zucker und Kakao geblieben – ohne Nüsse. In meiner Nachbarschaft aber gibt es im Moment reichlich Walnüsse und Bucheckern, und so kann ich jetzt stolz verkünden, dass sich auch daraus ein wirklich leckerer Aufstrich herstellen lässt – sollte jemand, wie ich, das Pech haben, keine Haselnüsse zu finden.

Tada, und so sieht das Endergebnis aus:

Im Glas...

... und auf dem Brot. In meinem Magen bekommt ihrs leider nicht mehr zu sehen! 😉

Ach ja: Ein schöner Nebeneffekt dieses Rezeptes ist, dass ich sicherstellen konnte, dass wirklich alle Zutaten auch aus fairem Handel stammen – was insbesondere bei Kakao bei weitem nicht überflüssig ist, denn in dessen Anbau und Ernte wird immer noch oft mit Kinderarbeit und ähnlichen Verbrechen gewirtschaftet.