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Vegan-virtuelle Weihnachtsbäckerei

17 Dez

Wir haben bereits eine gewisse Plätzchenvergangenheit, aber ich habe heute das Web nach veganen Plätzchenrezepten durchsurft. Insgeheim hege ich immer noch die Hoffnung, dass ich eines Tages mein allererstes veganes Plätzchenrezept finde. Lang, lang bevor ich mich selbst vegan zu ernähren began, war mein Bruder (gerade mein Bruder! Komische Welt :D) bereits Veganer, und ich habe ganz enthusiastisch ein Rezept rausgesucht und „gebacken“. So im Rückblick weiss ich jetzt, dass waren eigentlich Rohkostkekse. Aber ich fand sie wahnsinnig lecker. Ich hab alle als Elchköpfe ausgestochen, und Kokosflocken und Honig waren auch drin.

ABER ICH FINDE ES EINFACH NICHT MEHR! schnüff.

Nun gut.

In 2011 schrieb Rebecca über die veganen Zutaten, mit der man ein Rezept, dass eigentlich nicht dafür konzipiert ist, auch ohne Tierprodukte backen kann, auch nützlich wenn bei einem Rezept schlicht „2 x Ei-Ersatz“ steht.

Bevor ich mich gleich selbst in die Küche stelle und zu backen beginne, eine Liste meiner Quellen:

Peta hat eine sehr ergiebige Liste an Weihnachtsplätzchen, Von Nussecken über Vanillekipferl bis Kuchen und Muffins. Der Ei-Ersatz ist jedoch in den meisten Fällen, wie ich finde, sehr unkreativ. Meist wird das Ei hier mit Sojamehl (muss man auch erst mal im Haus haben) oder Backpulver ersetzt. Alternativ hat die Huffington Post auch noch drei Rezepte (Vanillekipferl, Zimtsterne, Plätzchen zum Ausstechen) die sich auch in ähnlicher Form auf der Petaseite finden. Falls man dort aus ideologischen Gründen nicht hin will.

Und für die Smartphone User: Es gibt offenbar auch „Vegane Weihnachtsbäckerei“ Apps zu kaufen. (Da war ich doch erst mal platt. Aber eigentlich logisch. Den Disclaimer dass mit dem Einnahmen nichts unveganes gekauft wird, finde ich sehr lustig! Vegan financial cycle: Supporting vegan by buying vegan. So obvious though…) Da muss ich gleich mal gucken, was es da noch so für Apps gibt, für so ein veganes, plastikfreies, möglischst ethisches Leben.

Das Geheimnis formschöner Kokosmakronen oder: Ich bin zurück!

25 Dez

Lang, lang ists her, dass ich hier einen Beitrag eingestellt habe, aber das kann ich denjenigen unter euch, die uns noch die Treue halten, einfach nicht vorenthalten, auch wenn dieses Jahr vermutlich niemand mehr Lust hat, neue Plätzchenrezepte auszuprobieren. Leider war ich dieses Jahr selbst spät dran, sodass ich dieses vegane Kokosmakronen-Rezept erst 2 Tage vor Heiligabend entdeckt habe – dann aber mit umso größerem Entzücken! Es löst nämlich zwei Probleme auf einen Schlag: es ersetzt die Mengen an Eischnee, nach denen normale Rezepte verlangen, und es sorgt dafür, dass die Plätzchen besser in Form bleiben – bisher kenne ich sie in der hausgemachten Verson hauptsächlich als in der Hitze breitgelaufene… Kokosfladen. „Post Punk Kitchen“ hat die Lösung:

3 Ounces Seidentofu (ca. 85g. Funktioniert auch mit „normalem“ Tofu.)
1/3 Tasse Rapsöl (oder Sonnenblumenöl)
2 EL vegane „Milch“
1/2 Tasse Zucker
1/2 TL Mandelextrakt (hatte ich nicht, daher weggelassen – schmeckt trotzdem gut)
1 TL Vanilleextrakt (geht auch mit Vanillezucker. Die angegebene Menge gibt einen sehr intensiven Geschmack, kann also auch etwas reduziert werden.)

1 Tasse Mehl
3/4 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1 1/2 Tassen Kokosflocken (oder mehr)

1/2 Tasse geschmolzene Schokolade

Ofen auf 180 Grad vorheizen und zwei Backbleche vorbereiten.

Tofu, Öl und Milch pürieren, in eine größere Schüssel umfüllen, mit Zucker und Extrakt(en) vermischen. Mehl, Backpulver und Salz untermischen, dann mit Kokosflocken ergänzen, bis sich ein fester Teig ergibt (ich habe noch etwas mehr Milch zugegeben, um mehr Kokos unterzubringen – das ist wohl Geschmackssache).

Kleine Haufen auf dem Backblech formen, keine Sorge, sie breiten sich nicht sonderlich aus. 12-14 Minuten backen (oder etwas länger, dafür bei niedrigerer Hitze – dann backen sie zuverlässiger bis zur Mitte durch). Nach geschmack die ABGEKÜHLTEN Makronen am Ende noch mit den Unterseiten in geschmolzene Schokolade tauchen und trocknen lassen.

Mit etwas Glück sehen sie dann so aus (oder besser…):

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