Hanfprotein & Shakes

15 Feb

DSC_0292Darauf, das Manitoba Hanfprotein zu testen, war ich besonders gespannt! Ich hatte natürlich den Hintergedanken, dass mir das Hanfprotein sowohl beim Abnehmen behilflich sein könnte, als auch bei einer gesünderen Ernährung (Das muss sich jedoch beides noch zeigen).

Protein wie es Sportler, Bodybuilder, Leute die schnell abnehmen wollen nehmen… kann das gesund sein? Nun, ich habe bei meinem letzten Besuch im Drogeriemarkt das Regal mit den Proteinen angeschaut.

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Die meisten Proteine basieren auf tierische Produkte, also Milch, Molke (Whey) und Ei. Eine pflanzliche Alternative neben dem Hanfprotein wäre ein auf Soja basierendes Protein. Einen der größten Vorteile, die ich beim Hanfprotein sehe, ist die Herstellung und Inhaltsstoffe. Die Proteine dort im Regal haben in der Regel 40 Zutaten. Natürlich ist auch Zinkoxid, Folsäure, und andere Vitamine und Mineralien mit dabei, aber eben auch Sachen wie Maltodextrin, und andere, verschiedenste Süßstoffe und Farbstoffe. Viele (minderwertige) Proteinpulvermarken sind zudem mit Schwermetallen belastet. Ausserdem wie gesagt meistens auf tierischer Basis, und damit vermutlich sehr viele aufwendige Verarbeitungsschritte. Ei- und Milchprotein hemmen zudem die Eisenresorption. Hanf ist auch eine natürliche Quelle für Aminosäuren, und hat auch viele andere gesunde Inhaltsstoffe.

Das Manitoba Hanfprotein kommt mit genau 3 Zutaten daher (geschroteter Hanf, Palmzucker, Vanillearoma), ist komplett rohköstlich und biologisch angebaut. Ich finde eine naturbelassene Ernährung macht (mehr) Sinn, und die Aufnahme von Mineralien und Vitamine in einer natürlichen Form auch. Aber da ich natürlich kein Ernährungs-wissenschaftler bin, ist das nur meine persönliche Meinung ;).

Bisher habe ich den Eindruck, dass es sich bei dem Hanfprotein einfach um Hanfmehl handelt, obwohl ich das als jemand, der noch nie Hanfmehl gesehen hat, natürlich schlecht bewerten kann. Aber da hinten drauf „raw cold milled organic hemp protein powder“ steht (dt. rohköstliches, kalt gemahlenes biologisch angebautes Hanfproteinulver), kann ich mir nicht vorstellen wie da Protein extraiert wird. Allerdings bin ich auch kein Hanfproteinhersteller ;). Übrigens schrote ich sehr gerne von jeher Leinsamen und trinke sie in Smoothies. Gesund und (wie ich finde) lecker.

Farbe: Das Protein/Mehl ist olivegrün mit etwas gröber gemahlenen, braunen Schalenstückchen. Als Shake oder Smoothie bekommt es eine bräunliche Farbe, abhängig von den weiteren Zutaten.

Geruch: Wie geschrotete Leinsamen und Mehl, mit ein wenig Vanille (beigefügtes Aroma, in diesem Fall)

Verwendung:  Auf der Verpackung steht „4 Tbsps“, entspricht etwa 4-6 deutschen Esslöffelin 12 oz Wasser/Saft/Milch – entsprich ca 350 ml.  Das empfinde ich als etwas viel.  Vor allem wenn es nur mit (veganer) Milch, Saft oder Wasser vermischt wird. Das Hanfprotein löst sich nicht auf, und so sammelt sich dann etwas am Boden. Ich persönlich finde das Hanfprotein besser dafür geeignet, mit Früchten und Wasser/Milch oder Joghurt püriert zu werden.

Geschmack: In Smoothies mit Obst fällt das Hanfprotein nicht besonders auf, nur mit Milch kommt der Vanillegeschmack und Palmzucker zur Geltung.

Inhaltstoffe: Raw cold milled organic hemp protein powder (Rohköstliches kalt gemahlenes biologisch-angebautes Hanfproteinpulver), organic palm sugar (biologisch-angebauter Palmzucker, organic vanilla flavour (biologisches Vanille Aroma).

Rezept:

HimBaKi SmoothieDSC_0294

Für 2 Portionen (ca 1 Liter)

1 Tasse Himbeeren

2 Bananen

2 Kiwis

1/2 Zitrone, ohne Kerne

ca. 7 Esslöffel Hanfprotein

etwa 2 Tassen Mineralwasser/Wasser(je nach gewünschter Konsistenz)

Mit Mixer: geschälfte und in Stücke geschnittene Früchte mit dem Hanfprotein und Mineralwasser mixen. Geniessen.

Mit Pürierstab: Erst die klein geschnittenen Früchte ausreichend pürieren, dann Protein und Mineralwasser/Wasser zugeben und nochmal pürieren. Fertig!DSC_0295

Anmerkung: Die Kerne der Himbeeren werden dabei nicht ganz glatt püriert, zumindest bei meinem Mixer.

Von der Manitoba Packung selbst:

Vanille Beeren Protein Smoothie

Für 1 Portion

4 EL Manitoba Harvest Vanilla Hemp Protein Pulver

200 ml (vegane) Milch (ich würde allerdings mehr nehmen)

1 Tasse (Blau-)Beeren

Alles in einen Mixer und vermischen.

Weitere Quellen zu Hanfprotein und Protein:

Zentrum der Gesundheit: Hanfprotein, die Nährstoffbombe

Veggietale: Hanfprotein

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7 Antworten to “Hanfprotein & Shakes”

  1. Die Rote IRis 15. Februar 2014 um 19:30 #

    Interessant, wobei ich ja nicht wirklich glaube dass ich das als normalverbraucher nötig habe …

    Was ich aber nicht verstehe:
    Du schreibst dass Protein die Aufnahme von Aminosäuren behindert. Wie muss ich mir das vorstellen?

    • stepheph 16. Februar 2014 um 11:20 #

      Ich frage mich auch gerade, wo ich das her habe. Proteine bestehen ja eigentlich auch Aminosäuren? Wahrscheinlich habe ich mich verschrieben, eigentlich hemmt (Milch und Ei)Protein die Eisenresorption (https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenmangel). Auf jedenfall finde ich die Quelle nicht mehr (wenn man einmal nicht seine Quelle markiert passiert das natürlich 😉 ) und habe es mal rausgenommen. Danke für die Frage!!

      • Die Rote IRis 16. Februar 2014 um 16:34 #

        Kann ja passieren 😉
        Falls du die Quelle nochmal findest, kannst mir ja bescheid geben, das würd mich nämlich schon interessieren 🙂

  2. Chris 12. Mai 2014 um 16:36 #

    Hi,
    ich habe mich kürzlich ausgiebig mit Hanfprotein beschäftigt, vor allem im Vergleich zu anderen Proteinpulverarten. Hanfprotein wird aus den Samen der Pflanze gewonnen und ist das Proteinpulver mit der höchsten biologischen Wertigkeit. Neben dem perfekten Aminosäurenprofil bietet das Hanfeiweiß ein optimales Fettsäuremuster und zahlreiche Mikronährstoffe. Und vor allem es ist komplett gluten und laktosefrei und somit für ziemlich jeden gut verträglich. Wer sich genauer über die Inhaltsstoffe informieren möchte, der kann auch mal auf http://hanfprotein.org vorbeischauen.
    Liebe Grüße,
    Chris

  3. Hanf 17. Dezember 2014 um 21:37 #

    Hanfprotein ist auch eine gute Alternative zum tierischen Protein, was für Veganer und Vegetarier von besonderer Bedeutung ist. Vor allem ist es auch besser für die Verdauung im Gegensatz zum Sojaprotein, welches schnell auch Magenkrämpfe verursachen kann.
    Kontest du beim Testen Wirkungen oder auch Nebenwirkungen feststellen?

    • stepheph 20. Dezember 2014 um 20:07 #

      Ich verwende es nicht regelmäßig, daher kann ich da keine qualifizierte Aussage geben. Wenn ich einen Smoothie mache, kommt ein Löffel nach Lust und Laune hinein, aber ich habe jetzt keine negativen oder positiven Wirkungen bemerkt. Aber ich glaube es ist aufgrund der Inhaltsstoffe ein wertvoller Zusatz zum Speiseplan.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Auf Tuchfühlung mit Hanf | mueckeblog - 1. März 2014

    […] ich schon Hanftee, Hanfseife und Hanfprotein ausprobiert habe und Hanfmilch und kandierte Hanfnüsse selber gemacht habe, wollte ich doch […]

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