A tale of two black pans

6 Feb

Ich liebe meine gusseisernen Pfannen. So schön robust, so schön unbeschichtet und so schön second hand (ursprünglich haben sie mal meinem Onkel gehört)! Leider… sehen sie, seit ich sie besitze, ungefähr so aus:

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Jup. Pechschwarz. Ich bin dieser Schicht schon verschiedentlich zu Leibe gerückt, nie sonderlich erfolgreich, aber nachdem ich kürzlich über ein paar neue „natural cleaning“ Tips gestolpert bin, war es mal wieder Zeit für einen neuen Versuch. Der Tip, den ich gelesen hatte, verlangte nach klarem Essig, was ich nicht zur Hand hatte, aber zu meinen Putzutensilien gehört seit einiger Zeit Zitronensäure, also habe ich stattdessen die verwendet. Speaking of which – weiß jemand, wo ich das plastikfrei herbekomme? Die dm-Hausmarke, die ich bisher hatte, kommt leider in plastikverkleideten Papiertüten. Anyway! Etwas von der Säure kam in die Pfanne:

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Und darauf etwas heißes Wasser. Später habe ich gemerkt, dass es Sinn macht, die Pfanne möglichst voll zu machen, weil dann auch der Rand sauber wird, aber andererseits kocht die Mischung auch etwas hoch, also nicht übertreiben!

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Die so präparierte Pfanne musste ich dann nur noch eine Weile auf dem Herd vor sich hinköcheln lassen, auswaschen, GRÜNDLICH mit einem Tuch ausreiben, fertig! Naja. Nicht „wie neu“. Aber immerhin… so, dass man das Ursprungsmaterial wieder erkennen kann!

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Ich bin mir sicher, mit ein-, zweimaliger Wiederholung der Prozedur und evtl. noch einer kräftigeren Bürste hätte ich den ganzen Belag abbekommen. Habt ihr irgendwelche Tips, wie man hartnäckigem Dreck „grüner“ beikommt?

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8 Antworten to “A tale of two black pans”

  1. Stella 6. Februar 2013 um 17:25 #

    Wir holen unsere Zitronensäure auch bei dm, allerdings nicht Eigenmarke, sondern von der Firma Heitmann. Die kommt plastikfrei. Gibts wohl auch in einigen Edekas.

  2. Die Rote IRis 6. Februar 2013 um 17:50 #

    Aber Gusseiserne Pfannen soll man doch gar nicht so stark säubern, oder!?!

    Hier eine Pflegeanleitung von Stiftung Warentest:
    “ Sollte nur mit feuchtem Tuch oder Wasser ohne Spül­mittel gereinigt werden. Mit der Zeit bildet sich so eine natürliche Patina, die wie eine Antihaft­schicht wirkt. Es gibt aber auch Emaille- und PTFE-beschichtete Eisenpfannen. Unbe­schichtete Eisenpfannen sind pflege­intensiv. Sie müssen zunächst „einge­braten“ werden. Das kann einige Wochen dauern. Ab und zu ausbrennen: Pfanne mit Salz ausstreuen, stark erhitzen, mit Schaber immer wieder lösen, bis nichts mehr fest­backt, nach dem Abkühlen mit Öl ausreiben. Gelegentliches Einfetten schützt vor Korrosion.“
    (http://www.test.de/Pfannen-Frohe-Kunde-fuer-Koeche-4186853-4186873/)

    • repek 6. Februar 2013 um 22:56 #

      Hm… von dieser „Patina“ hab ich schon verschiedentlich gehört. Kann natürlich sein, dass ich die hiermit entfernt habe. Aber ehrlich gesagt war ich einfach skeptisch gegenüber dieser schwarzen Kruste. 😉

  3. Die Rote IRis 7. Februar 2013 um 20:35 #

    Na ja, wenn man nicht weiß was davor alles drin gewohnt hat …

    Kannst der Pfanne ja ne neue Patina basteln 🙂

  4. Yvonne 9. Februar 2013 um 13:13 #

    Hm auf dem ersten Bild sieht die Pfanne für mich genau so aus, wie sie sein soll, auf dem letzten dagegen ziemlich zerstört. Ich weiß ja nicht, ob du deiner Pfanne damit etwas Gutes getan hast… aber bloß meine Meinung 🙂

    • stepheph 2. August 2013 um 12:42 #

      Der Meinung schließe ich mich an. Ich habe mich beim lesen gewundert, was es da zu reinigen gibt. So sollen die Pfannen doch aussehen, wie auf dem ersten Photo ^^

  5. Dingsda 12. März 2013 um 20:03 #

    Mit Natron kriegt man alles Mögliche weg! Tee- oder Kaffeeflecken, aber auch, wenn dir zum Beispiel was in nem Topf angebrannt ist und selbst nach stundenlangem Einweichen immer noch festpappt. Hätte ich bei den Pfannen genauso gemacht, wie bei dir beschrieben, bloß mit Natron statt der Zitronensäure. Und Natron hab ich bisher immer nur in Papierverpackungen gesehen 😉 Zu Zitronensäure kann ich dir nichts sagen, weil ich die bisher nie gekauft hab.

  6. Robin 13. März 2013 um 20:02 #

    Au, das tut weh.

    Die Pfanne hat bestimmt viele Jahre gebraucht um diese Patina anzulegen. Jetzt ist sie „kaputt“. Zumindest kannst du jetzt neu anfangen sie einzubrennen, aber bis zu der Qualität wird es wieder einige Jahre brauchen. Wenn nicht sogar Jahrzehnte.

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