TTIP ist noch aktuell!

7 Feb

Nicht viel los hier – aber eure Mücke schreibt auch fleißig an ihrer Bachelorarbeit. Trotzdem: PJ von grüneklammer hat interessante Videos zum Thema TTIP gepostet, die ich mit euch teilen möchte.

Viele Grüße aus der Bibliothek,
eure Stephanie ;-)

Last-Minute Geschenke kochen, backen und falten

20 Dez

WEIHNACHTEN!

Wieder ist die Zeit des Schenkens gekommen – wie immer bin ich bestrebt, Geschenke zu machen die tatsächlich nützlich sind, oder zügig verbraucht – beziehungsweise – verzehrt werden. Letztes Jahr wurde ich immer komisch angeschaut, wenn ich sagte dass ich dem Schurken Socken geschenkt habe. Wahrscheinlich dachten alle, ich bin mit so einem Geschenk ungefähr 20 Jahr zu früh dran. Naja egal. Der Schurke hat sich gefreut wie ein Schneekönig und es als perfektes Geschenk angepriesen. Die (rein Woll-)Socken habe ich seitdem zigmal gestopft.

Aber zurück zur aktuellen Lage! Wie vermeidet man, nutzloses Zeug zu verschenken und entgeht den teuren Weihnachtspreisen? Klar, selber basteln…

1. Ich hab Chiliöl angesetzt. Verdammt viele Gläser Chiliöl. Meine selbstgezogenen, getrockneten “Aji Lémon” marinieren gerade in ehemaligen Pestoglässchen zusammen mit getrocknetem Thymianzweigen. Knoblauchöl hätte ich eigentlich auch ansetzen können….

2. Origami. Alte Zeitungen, alte Papierbögen, egal: die Faltanleitungen für Origami und Schachteln findet man im Internet. Ich habe (Foto folgt hoffentlich bald) einige Lilien gefalten und sie zu einem Blumenstrauß zusammengebunden. Geldgeschenke lassen sich ebenfalls kreativ falten.

3. Ich plane noch Kuchen im Glas zu machen.

4. Überhaupt finde ich alles an gebackene Geschenke immer wunderbar. Man kann allerlei Nüsse kandieren (Hanfnüsse, Mandeln, usw), Pralinen machen, Schokolade in Formen schmelzen, schmackhafte Kräuter/Chili/Weihnachtsbutter machen (etwas schwierig mit der Kühlung?), Plätzchen verschenken, Desserts oder Backmischungen im Glas verschenken und so weiter. Lecker!

Die Deckel vom Chiliölglas und Co. lässen sich auch schön mit ein bisschen Stoff oder Papier verschönern! Wer ein Siegelwachsset hat, kann auch noch sein persönliches Siegel draufsetzen :)

Noch mehr Last-Minute-Geschenk-Ideen

Haarseife! und andere Haarwaschmittel

14 Dez

Mit dem Seifenstück über die Haare reiben, den Kopf mit den eingeseiften Händen massieren oder das Seifenstück erst mal am Unterarm aufschäumen: Ich hab schon einige Gebrauchstipps für “Shampooseifen” gehört.

Plastikfreie Haarwäsche

In der plastikfreien Monomeer-Sendung von Susan war auch eine Shampooseife drin. Es ist schon eine Weile her, dass ich mir die Haare mit “festem” Shampoo gewaschen habe, aber die neue Seife war sehr willkommen. Mein Lieblingsschurke hat gleich mal die Hälfte weggeklaut. Er ist auch ein Fan der Shampooseifen von Lush, von der es unzählige Variationen und Rezepturen gibt.

Die “Neuzeuger Naturseifen”, die Susan in ihrem Shop verkauft sind handgesiedet, vegan, aus biologischem Anbau und ohne Tierversuche hergestellt. Die Zusatzinfos bei jedem Produkt auf Monomeer sind wie immer hochinteressant, finde ich. Ich habe sie inzwischen ein paar Mal verwendet, greife aber schändlicherweise doch öfters zu der Shampooplastikflasche. Ich habe sehr schnell fettende Haare und ich glaube, diese eignet sich eher für trockenes, sprödes Haar. Am zweiten Tag nach der Haarwäsche mit der Neuzeuger Naturseife stand ich bisher immer vor dem Spiegel um zu überlegen ob mein Haar nun fettig aussieht, oder einfach nur glänzig und gepflegt.DSC_0505[1]

Ich benutze ganz gerne flüssiges Shampoo weil ich sehr lange Haare habe, aber eigentlich ist das egal. Bei der Haarwäsche  muss nur nur der Haaransatz gewaschen werden. Der Rest wird automatisch beim Ausspülen gereinigt.
Ich denke dabei immer an die alte Weisung, dass Frauen sich 100x Mal am Tag die Haare bürsten sollen–der Grund freilich, dass man sich vor ein paar Jahrzehnten die Haare nicht so häufig wusch (bzw. waschen konnte) und mit den Bürstenstrichen dass Fett gleichmäßig auf die Haare verteilte. Natürliche Haarpflege, sozusagen. Heutzutage ist die Bürsterei eher abträglich, da sich die meisten mehrmals die Woche die Haare waschen.
Anforderungen an ein Shamposs – beziehungsweise an eine Shampooseife – können wirklich unterschiedlich sein. Während ich mit dieser Seife meine Haare alle ein- bis zwei Tage waschen muss, kann mein Schurke tagelang die Haare nicht waschen und trotzdem sind die Haare frisch und sauber. Haarprobleme bekommt er eher vom zu oft waschen.

Urige Alternativen: Pulver und Pflanzenpampenextrakt

Es gibt ganz verschiedene Methoden sich die Haare (nicht) zu waschen. Ein Bekannter wäscht sich die Haare mit Heilerde, beziehungsweise Lavaerde (mit einem Löffel Apfelessig gemischt), die er in Papier verpackt im Bioladen kauft. Ich glaube das Pärchen von Leben-ohne-Plastik benutzt auch Heilerde. Ich habe während meiner Ich-wohne-allein-Zeit meine Haare mit Natron gewaschen und mit Apfelessig x Wasser die Haarspitzen gespült, das hat gut funktioniert.

Die interessanteste Geschichte zum Thema Haare-waschen habe ich jedoch von meiner Sandkastenfreundin gehört, die vor kurzem aus Südamerika zurückgekehrt ist. Auf der peruanischen Seite des Titicacasees, auf einer Insel namens Taquile (Sandkastenfreundin, du darfst mich hierbei gern korrigieren ;) ) benutzen alle Menschen einen Sud aus lokalem, zerriebenen Unkraut, um ihre Haare, Kleidung und was sonst so anfällt zu waschen. Sandkastenfreundin meinte, alle Leute dort hätten ausnahmslos volle, schwarze Haare. Auch die älteren Menschen! Leider ist ihr der Name entfallen und der geschenkte Steckling hat die Rucksackreise nicht überlebt. Sämtliche Google-suchen nach “Südamerikanischen Seifenkraut/Waschkraut” und ähnlichem liefen bisher ergebnislos… Aber zum Glück hat Sandkastenfreundin Videos dort gedreht, da sollte der Name hoffentlich mal gefallen sein. :) Vielleicht gibt es ja ein vergleichbares Kraut auch hierzulande? Rosskastanien sollen ja auch Saponine enthalten, die man zumindest zum Wäsche waschen verwenden kann…. (und gegen Krampfadern).

P.S.: Internetrecherchen haben ergeben, dass das Kraut “Chukjo”heißt.

Mückeblog Beiträge, Thema “Haare waschen”:

Haarige Sache – Plastikfreies Shampoo

Lush-Seife Jumping Juniper

Andere Haarexperimente von unseren Bloggerfreunden:

Stärke als Trockenshampoo und Lavaerde als Trockenshampoo  Ach, ich verlinke einfach gleich zu der Kategorie “Im Bad” – dort findet ihr viele interessante Beiträge zum Thema Shampoos in Glasflaschen, Shampooseifen Testberichte u.v.m.  von Leben-ohne-Plastik

 

 

Neues Deo, aber kein Plastik

25 Nov

Manchmal kommt ein Paket an und man fragt sich stutzig: Was hab ich denn bestellt? Das Blick auf den Absender klärt zum Glück meist das Rätsel: In meinem Fall war das Päckchen von Susan, die vor kurzem ihren Shop “Monomeer” eröffnet hat, der auf plastikfreie Produkte spezialisiert ist.

Nachdem ich mich mit Susan schon per E-mail korrespondiert und eine Stunde über Skype telefoniert habe, hat sie mir ein paar Testprodukte zugeschickt. Am meisten war ich auf das Deo gespannt! (…besonders da mein vorheriges so gut wie leer ist ;-) …)DSC_0504[1]Zugegebenermaßen war das Lavendel-Deo von Organic Essence eine ganze Ecke kleiner als ich erwartet hatte. Obwohl ich einfach die akribische Produktbeschreibung hätte genauer lesen können: Da stehen sieben Zentimeter. Aber so passt es besser in die Handtasche als eine dicke Tube. Lang halten wird es schon … in der Anwendung auf jeden Fall! Ich rieche den gesamten Tag ganz hervorragend (höhö). Allerdings habe ich bisher noch nicht den Härtetest gemacht und dieses feste Deo in Kombination mit sportlichen Schweißausbrüchen getestet. Aber während ich so schreibe, fällt mir auch auf, dass ich bisher viel weniger Juckreiz hatte als bei anderen Deodorants… Es fühlt sich eher wie ein Pflegeprodukt für die Achseln an.

Fazit: Ich bin genauso begeistert wie Shopbesitzerin Susan. Die erzählte mir, dass sie zunächst vermutete, dass dieses Deo zufällig so gut bei ihr funktioniert. Inzwischen gab es aber viele positive Rückmeldungen. Ich habe mir jetzt schon vorgenommen, die Variante “lemon-tea tree mint”  mal auszuprobieren.

Von der selben Marke gibt es auch einen plastikfrei verpackten Lippenbalsam, aber den bietet “Monomeer” nicht an. Zumindest zur Zeit. Susan nimmt “plastikfrei” sehr ernst: Der Lippenbalsam kommt wohl (im Gegensatz zum Deo) in zu viel Plastik verpackt bei ihr an, als dass sie ihn guten Gewissens verkaufen könnte.

Kleiner Tipp von mir: Bei monomeer immer die “Zusatzinformationen” zu den Produkten lesen. Die meisten haben eine interessante Herkunft, ob es sich nun um im Kloster handgemachte Seifen handelt, oder (fast) plastikfreien Bürobedarf der in einer Behindertenwerkstätte hergestellt wurde.

Ich hoffe ich komme dazu, euch demnächst die mitgesendete Shampooseife vorstellen – oder was davon übrig ist. Mein Lieblingsschurke hat mir doch glatt nach dem Ausspruch “Hmm, die riecht gut” die Hälfte geklaut…

Ein paar Monate später (15.6.15): Ich hab noch einen kleinen Rest in der Tube, doch die fällt langsam auseinander. Ist immer noch gut zu benutzen… ich hab sie halt offen liegen lassen, und muss die Tube vielleicht einfach mal ausschneiden, in ein altes Döschen streichen und aufbrauchen. Deo ist inzwischen etwas krümelig, aber noch gut auf der Haut zu verreiben.

Deo selber machen? Rebeccas Zwei-Minuten Rezept findet ihr hier, und PJ von der grünen Klammer weiß auch ein tolles Rezept, sowie auf den Blogs Leben-ohne-Plastik und widerstandistzweckmäßig

Wo findet man noch plastikfreie Deos? Lush bietet einige Pulver an und ich habe ihr “festes” Deo “T’eo” vor einigen Jahren getestet. Leben-ohne-Plastik bietet ebenfalls eine interessante Auflistung an Alternativen – aber meist mit Plastiksprühkopf…

Von mir selbst nie probiert, aber ein Tipp von Tine (s. Kommentare) gibt es das plastikfreie Deo von Wolkenseife, dass in einer Dose kommt.

Schluss mit Luftig! Selbstgenähter Zugluft-stopp

15 Nov

DSC_0487[1] Es ist gerade still um den Mückeblog – ich brüte gerade nicht über neue Artikel, sondern über diese gruselige Sache namens Abschlussarbeit. Da mein Schreibtisch allerdings direkt neben einem sehr zugigen Fenster steht, bibbere ich samt meinen Pflanzen. Nun habe ich mir nach einem produktiven Tag ein kleines Nähprojekt gegönnt: einen Zugluft-stopp für’s Fenster!

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~Kleine Nähanleitung für den Zugluftstopp~

1. Messen! Erst habe ich den Fenstersims ausgemessen und zusätzlich den Abstand zwischen Sims und Rahmen. Das waren ca. 120cm und 6 cm in die Höhe.

2. Rechnen! 6-8 cm Durchmesser hat meine Zugluftrolle also. Durchmesser 6 cm mal Pi sind aufgerundet 20 cm Umfang. Also brauche ich ein 120 cm langes  mal 20 cm breites Stück Stoff. Ich habe in der Länge noch einige Zentimeter hinzugefügt (ich habe die Enden einfach zugeschnürt, daher die Extra cm) und in der Breite eine Nahtzugabe von 0,5 cm pro Kante.

3. Ausschneiden! Zufällig hatte ich ein schönes Stück Baumwollstoff übrig, dass nur ein bisschen zu kurz war. Also habe ich an den Enden jeweils ein andersfarbiges Stück Stoff angenäht und dabei die 0,5 cm Nahtzugaben pro Stoffkante berücksichtigt und hinzugezählt.

4. Nähen! Erst mal meine Stoffstücke zusammengenäht (ich habe alles nochmal gebügelt) und die Kanten mit Zickzack versäubert. Die Enden ebenfalls schon mal versäubern, umschlagen und einmal nähen. Dann die längsten Seiten rechts auf rechts zusammenstecken, nähen, mit Zickzack versäubern und wenden.

5. Stopfen! Ein Ende zubinden, und mit Watte (ich habe ein altes Kinderkissen aufgetrennt an den Nähten und die Watte recycelt), Hirseschalen oder ähnlichem befüllen. Für die Wattestopferei hat ein Besenstiel großartige Arbeit geleistet. Wenn die Rolle voll ist (ruhig nicht zu fest stopfen) das andere Ende zubinden. Fertiiig! :) Schluss mit Zugluft, ha.

Ich habe geerntet: Topinambur

1 Okt

Braucht eigentlich noch wer Topinamburknollen?

Ich habe geerntet, gekocht und eine kleine Auswahl an Knollen direkt wieder ins Erdreich zurückbefördert. Aus zwei Kübeln Topinambur, die ich letzten Frühling gepflanzt habe, sind ein Kübel voll Knollen entstanden.

Jetzt habe ich aber noch eine Menge kleine Knöllchen übrig, die zu klein für den Kochtopf sind.

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Gurken aus dem Inkareich

29 Sep

Eigentlich wollte ich gar keine Inkagurken – ich dachte es wären diese niedlichen mexikanischen Mini-Kürbisse, die wie kleine Wassermelonen aussehen. Aber die Pflanze, die ich gekauft hatte, stellte sich nach einigem Googeln als Inkagurke heraus, die irgendwann kleine stachelige Hörnchen hervorbringen sollte. Aber wenigstens haben die beiden Kürbispflanzen im Kleinformat eines gemeinsam: Sie schmecken gurkig!

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Erntebeutelchen mit Gurken, eine aufgeschnittene reife Gurke mit den Samen, die an Borkenstücke erinnern.

Also habe ich vor einigen Monaten (Juli?) die von der CityFarm Augsburg erstandenen Pflänzchen samt Mini-Klettergerüst an den Zaun gepflanzt. Selbiger Zaun ist nun Ende September zugerankt, eine Fläche von etwa 6-8 Quadratmeter ist bedeckt. Den Ertrag, der seit Ende August nicht abreißt, schätze ich bisher auf ein Kilo Inkagurken. Und es wachsen noch viiiele nach. Die Früchte der einjährigen Kletterpflanze Cyclanthera pedata  schmecken recht neutral. Sie sind gurkig und zart – zumindest, wenn sie etwa 2 Zentimeter groß sind. Werden sie aber größer als etwa 4 cm, muss man schon sehr auf Kernen und zäher Schale herum kauen. Meine scheinen eine Endgröße von etwa 10 Zentimeter zu bekommen. Vielleicht können diese noch gekocht verzehrt werden.

Soweit, dass die Gurken von der Pflanze, die auch Temperaturen von minus fünf Grad Celsius noch wegsteckt, in Backofen oder Topf gelandet sind, ist es nicht gekommen. Für tolle Rezepte muss man einfach nur irgendwas á la Inkagurken+Rezept googeln. Meine eigene Familie ist zwar nur mäßig begeistert und hat sie nicht wirklich probieren wollen, aber ich knabbere sie sehr gern. Dafür ist die südamerikanische Pflanze bei der Familie meines Lieblingschurken umso beliebter! Die Schurkenmama ist bereits ein großer Fan dieses sehr gesunden Gemüses. Bei meinem letzten Besuch war sie ganz entrüstet, dass ich kein Schälchen voll zum Essen mitgebracht hatte. (Geständnis: Ich hatte ein Schüsselchen gepflückt, doch sie wurden vorher alle von mir zum Frühstück unterwegs geknabbert.)

Diese Pflanze, die zu den Kürbisgewächsen zählt, ist sehr pflegeleicht. Außer auspflanzen und Gurken ernten, habe ich den Nachbargarten vor einer Invasion der Inkagurken bewahren müssen,  da ihre Büsche am Zaun schon als Kletterparadies herhalten müssen.  Ziemlich gesund  soll die Inkagurke auch sein. Etwa noch so eine Wunderpflanze? (Manchmal frage ich, wie man den gesunden Kram  überhaupt alles gegessen bekommt…). Jedenfalls, laut Internet angaben sind sie unter anderem gut für die Cholesterin- und Blutfettwerte. Auch für Diabetiker empfehlenswert.

Püriert als Smoothie oder als Saft kann man die Hörnchen ebenfalls …genießen? Na, als Salat schmecken sie viel besser, glaube ich. Die Stacheln sollte man vorsichtshalber abknicken oder glatt streifen, egal wie man die Gurken zubereitet. Manche Früchte haben fast keine Stacheln, andere sind davon überseht. Ganz gerissene Gürkchen zeigen einem die glatte Schokoladenseite und enthüllen beim Pflücken ihr wahres Gesicht. Autsch! Die Ranken und Blätter (auch essbar im Salat, aber selbst noch nicht ausgetestet) sind aber nicht pieksig, die “Gefahr” sich zu Verletzen hält sich also in Grenzen. Im Gegensatz zu gewissen Litschitomaten, die ebenfalls im Garten wachsen.

Obwohl es meine Gurken bisher nur in Scheiben in den Salat geschafft haben, gibt es vielfältige Möglichkeiten die Gurkis zu verarbeiten oder haltbar zu machen. Schmorgurken sollen lecker sein und sauer einlegen geht auch problemlos. Jetzt muss ich mir nächstes Jahr nur noch neue Pflanzen an ein zugänglicheres Stück Zaun pflanzen  und dem erneuten Gurkenglück steht nichts im Wege. Pechschwarze Samen habe ich inzwischen vorsorglich von den größten Gurken geerntet. Und vielleicht gesellt sich dann die “echte” mexikanische Gurke rankend dazu.

Mehr Infos, Rezepte und lesenswerte Erfahrungsberichte findet ihr hier auf der Rühlemanns Duft- und Würzkräuterseite und tolle Fotos und eine Nudelpfanne auf diesem Blog.DSC_0355

Oben seht ihr ein Schälchen mit Inkagurken, dazu eine der fünf geernten gelben Tomaten und einen Teil der schier endlos nachreifenden Johannisbeertomaten. Wenn euch jemand sagt, man könne Letztere “als kleinen Strauch” auf der Fensterbank halten: Das wage ich zu bezweifeln! Siehe Foto…

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Johannisbeertomaten werden nicht ausgegeizt – die einzelnen Arme waren sicher im Schnitt 2 Meter lang.

Nach längerer Pause (Fotos von den zwischenzeitlichen Projekten existieren zuhauf, nur ins Internet hat es bei mir nichts geschafft!) endlich mal wieder ein Eintrag.   :)

Plastik besteuern? Klingt gut!

14 Aug

Nicht viel Neues los gerade auf dem Mückeblog, dabei habe ich viel genäht, vegane Backmischungen als Geschenk gemischt und meine Pflänzchen beim wuchern zugesehen. Die Inkagurken kriechen zu den Nachbarn, die stacheligen Litschitomaten tragen rote Früchte, und die Topinambur sind inzwischen 2,5 Meter hoch. Aber glaubt niemand, der euch sagt Johannisbeertomaten wären für die Fensterbank. Nur habe ich nie die Kamera in die Hand genommen und dokumentiert. Stattdessen habe ich Abends nach der Arbeit dann immer die Füße hochgelegt, nachdem alles getan war… Nun, dieses Wochenende kommt dafür wieder etwas!

Bis dahin empfehle ich euch diese Petition weiter, die für die Besteuerung von Plastiktüten ist. Dann kann immerhin etwas Geld in den Umweltschutz fliessen, außerdem bringt es vom verschwenderischen Umgang mit Plastiktüten ab. Das positive Beispiel Irlands (die Menschen benutzen im Schnitt 16 Plastiktüten im Jahr) klingt ermutigend. Obwohl ich nicht weiß, wie viele Plastiktüten die Menschen Irlands VOR der Steuer benutzt haben…

Bildquelle: Adrian S. Pye unter Creative Commons Lizenz SA 2.0

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