Mini-Hundeanhänger wetterfest gemacht

9 Jul

DSCF8892Ich fahre mit meinem kleinen Hund ja immer Fahrrad. Nur bei starkem Regen wird er, trotz Hundefahrradanhänger, patschnass. Das findet er nicht so toll. (Und wurde nach dem einen Regentag auch nicht wiederholt.) Meine Recherchern zu Regenschutz für meinen Monz-Mini-Hundeanhänger ergab, das mein Mini-Hund und mein Mini-Anhänger eben das sind: zu mini. Den Regenschutz gibt es nur für die großen Hundeanhänger.

Dann hatte ich schon Meterware von durchsichtiger Fensterplane recherchiert, denn so einen (durchsichtigen) Regenschutz nähen kann ja nicht so schwer sein. Bis der Geistesbiltz kam: Mülltüte.

Zwei Gummis, zwei Twistidinger, eine alte Tüte die noch rumlag, und der Anhänger ist dicht. Und Wauzi kann auch noch zur Seite und hinten rausgucken. Ich sehe ihn von vorne aber leider nicht mehr so gut…

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Flip Flop Reparatur – schon wieder!

6 Jul

Vor kurzem hatte ich meinen linken Flip Flop erneut geklebt, da musste doch auch mal der Rechte kaputt gehen! Als ich letzte Woche einen unfreiwilligen Hechtsprung vom Fahrrad machte, ist mir die rechte Sandale zerissen.

Nun denn, auf ein neues mit Schuhkleber, Schaschlikspieß und Unterlage reparieren.

Hier der  (von mir aus gesehen wenn ich sie trage😉 ) kaputte, rechte Schuh, und der kürzlich reparierte linke Schuh.

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Das Malheur nochmal in Nahaufname (denn ich genieße es, wieder eine Kamera zu haben!):

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Hier das Werkzeug: Eine Tube „Shoe Goo“, Schuhkleber, der auch nach dem Trocknen noch flexibel bleibt, ein Schaschlikspieß um mit dem Kleber umzugehen (klebt furchtbar an den Händen) und eine Unterlage.  Alleskleber oder ähnlichessollte in diesem Fall auch wunderbar funktionieren, hier muss ja keine Sohle repariert werden.
Die Tube Shoegoo gehört eigentlich meinem Schuh-affinen Schurken… ich habe mir bei ihm auch abgeschaut, erst mal ein Bätzchen Kleber auf die Unterlage zu drücken und dann mit Zahnstochern oder Schaschlikspießen auf den kaputten Flächen zu verteilen.

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Die Sohle besteht aus einer dünnen, oberen Lage und einer dicken Sohle. Ich habe die gerissene obere Lage noch etwas weiter abgezogen, um die Lederteile wieder gut einpacken zu können und flächig abzukleben.

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Es lässt sich ja alles ganz gut wieder zusammenstecken… jetzt muss nur noch geklebt werden! Mit dem Schaschlikspieß habe ich auch gut die Bändchen unter die obere Schicht in die richtige Position schieben können.

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Hier ist alles wieder gut verklebt. Jetzt muss der Schuh nur noch ein-zwei Tage trocknen.  DSCF8834

Der generelle Aufbau meiner Sandalen sind sehr einfach… vielleicht kann ich die Lederbändchen auch irgendwann mit einer neuen Sohle und neuen oberen Schicht verwenden und neu zusammenbauen.

Eine tolle Seite über Schuhe selber nähen ist übrigens der englische Blog Of Dreams and Seams. Die Upcycling und DIY Projekte sind auch super. Und irgendwo auf der Seite ist auch das PDF eines alten Flyers „Die Schuhnot verkleinert“ aus der Nachkriegszeit mit Anleitungen und Tipps zum Schuhe selber nähen.

Faschistische Ausschreitungen im Freital: NICHTS in den Nachrichten.

28 Jun

Ein Vorteil hat der Besitz eines Fernsehers neben kuscheligen Filmabenden mit meinem Schurken ganz klar: Nachrichten gucken! Durch Facebook, Internet und so weiter wird einem auch immer wieder klar, was NICHT Beachtung findet im Zweiten (überschattet von Fußball und griechischer Finanzkrise): Ausschreitungen gegen Flüchtlinge im Freital, einige hundert Kilometer von Dresden entfernt, die erschreckende Ausmaße annehmen. Polizei ist inzwischen glücklicherweise rund um die Uhr vor Ort, um die Menschen zu schützen (aber ich habe gehört, dass der Polizeichef Pegida-Sympathisant ist…), die kurzfristig im Ort Freital untergebracht werden mussten, da die Heime in Chemnitz überfüllt waren. Warum das nötig ist? Die Menschen, die auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben nach Deutschland kommen, wird aufgelauert, sie werden bedroht und angegriffen. Demonstranten aus dem linken Spektrum, die Anreisen um die Flüchtlinge zu schützen, sind ebenfalls Gewalt ausgesetzt.

Ich finde es traurig, dass die Menschen, die sich teilweise traumatisiert aus Krisengebieten retten konnten, hier in Deutschland ebenfalls um ihr Wohl fürchten müssen.

Ich will euch auch diesen Augenzeugenbericht vom Aktivisten Hannes Kling ans Herz legen. Sehr beklemmend.

Klar gibt es unterschiedliche Meinungen zum Thema Flüchtlinge und man kann sich auch über die politische Orientierung und Ideologie von Rechtsorientieren wie Linksorientieren Aktivisten streiten. Die Situation war von Anfang an ungünstigen Umständen unterworfen… dieser Beitrag spiegelt nur meine persönlichen Meinungen wieder, die auch abhängig von meiner persönlichen Ideologie und Informationsquellen abhängig ist.
Es ist traurig, dass rechte und rassistische Stimmen in Deutschland so großen Zulauf finden. Ich habe den größten Respekt vor Deutschen, die sich  a k t i v  für Flüchtlinge einsetzen, u.a. nach Freital fahren, auf Demonstrationen gehen, Dialoge mit den Menschen mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen und (Leidens-)Geschichten in den Heimen beginnen… Ich kann mich wirklich nicht dazu zählen, denn wie so viele andere, lebe ich mein Leben: Uniseminare, Gassi gehen, Einkaufen, kochen, putzen, Bürokratie, kein Auto, wenig Geld für Zugtickets… Wer sich da noch für das Wohlergehen anderer einsetzt, den Rucksack packt und Gewalt gegen andere nicht zulassen will, wow.

Schreibt mir gerne eure Meinungen, postet Links zu Nachrichtenseiten und persönlichen Erfahrungsberichten.

Undokumentierte Projekte: Schuhreparatur, Klamotten färben und Blog-Pläne

15 Jun

Ach ja, mein Mückeblog. Erstaunlich, wie sehr seine Existenz von der Funktion meiner Handy-Kamera abhängt. Die ist nämlich seit Monaten (schon vor dem letzten Post!) kaputt. Nichts zu machen, keine Fotos für meine interessierten Blogleser. Trotzdem bin ich beeindruckt, dass täglich viele (immer mehr?!) Leute auf den Mückeblog gucken. Und ich kann euch keine Fotos von der erneuten Sandalenreparatur (weiteres Sandalenpimping auch von Maria hier) posten oder wie ich meine leider schnell-verschlissenen Hanf-Sneaker mit „Shoe-Goo“ wieder wasserdicht gemacht habe. …Oder das Ergebnis der gemeinsamen Klamottenfärbeaktion zeigen, die ich spontan mit dem Schurken angegangen bin, wie es Maria auf widerstandistzweckmäßig schon vorgemacht hat. Was für ein himmelweiter Unterschied zwischen hellblau und dunkelblau! Auf einen Schlag ist meine alte Pluderhose wieder eine Lieblingshose geworden.
…Oder die Reparatur der Handtasche und einer Hundeleine für die Schurkenmama (ja, die müssen nur noch verschickt werden liebe SH!).

Aber eigentlich zieht es mich auch zu anderen Themen. Ich lese so gerne Reiseberichte, vor allem solche die mit Fahrrad oder Moped durch die Welt tingeln, am Besten mit Hundeanhänger (ja, meinen Hundeanhänger gibt es auch noch…). Solche, die sich mit Hilfe von Sponsoren ein paar Monate die Welt angucken. Hach! Aber: Sollte ich dafür nicht einen ganz neuen Blog machen? MückefährtFahrrad oder so? Oder den Mückeblog einfach gänzlich umgestalten? Mit Kategorien: Fahrrad, Kleider nähen/reparatur, ethische Ernährung, vielleicht sogar das Filmprojekt, an dem ich mit einer Freundin arbeite…

Na, erst mal um eine Kamera kümmern!

TTIP ist noch aktuell!

7 Feb

Nicht viel los hier – aber eure Mücke schreibt auch fleißig an ihrer Bachelorarbeit. Trotzdem: PJ von grüneklammer hat interessante Videos zum Thema TTIP gepostet, die ich mit euch teilen möchte.

Viele Grüße aus der Bibliothek,
eure Stephanie😉

Last-Minute Geschenke kochen, backen und falten

20 Dez

WEIHNACHTEN!

Wieder ist die Zeit des Schenkens gekommen – wie immer bin ich bestrebt, Geschenke zu machen die tatsächlich nützlich sind, oder zügig verbraucht – beziehungsweise – verzehrt werden. Letztes Jahr wurde ich immer komisch angeschaut, wenn ich sagte dass ich dem Schurken Socken geschenkt habe. Wahrscheinlich dachten alle, ich bin mit so einem Geschenk ungefähr 20 Jahr zu früh dran. Naja egal. Der Schurke hat sich gefreut wie ein Schneekönig und es als perfektes Geschenk angepriesen. Die (rein Woll-)Socken habe ich seitdem zigmal gestopft.

Aber zurück zur aktuellen Lage! Wie vermeidet man, nutzloses Zeug zu verschenken und entgeht den teuren Weihnachtspreisen? Klar, selber basteln…

1. Ich hab Chiliöl angesetzt. Verdammt viele Gläser Chiliöl. Meine selbstgezogenen, getrockneten „Aji Lémon“ marinieren gerade in ehemaligen Pestoglässchen zusammen mit getrocknetem Thymianzweigen. Knoblauchöl hätte ich eigentlich auch ansetzen können….

2. Origami. Alte Zeitungen, alte Papierbögen, egal: die Faltanleitungen für Origami und Schachteln findet man im Internet. Ich habe (Foto folgt hoffentlich bald) einige Lilien gefalten und sie zu einem Blumenstrauß zusammengebunden. Geldgeschenke lassen sich ebenfalls kreativ falten.

3. Ich plane noch Kuchen im Glas zu machen.

4. Überhaupt finde ich alles an gebackene Geschenke immer wunderbar. Man kann allerlei Nüsse kandieren (Hanfnüsse, Mandeln, usw), Pralinen machen, Schokolade in Formen schmelzen, schmackhafte Kräuter/Chili/Weihnachtsbutter machen (etwas schwierig mit der Kühlung?), Plätzchen verschenken, Desserts oder Backmischungen im Glas verschenken und so weiter. Lecker!

Die Deckel vom Chiliölglas und Co. lässen sich auch schön mit ein bisschen Stoff oder Papier verschönern! Wer ein Siegelwachsset hat, kann auch noch sein persönliches Siegel draufsetzen:)

Noch mehr Last-Minute-Geschenk-Ideen

Haarseife! und andere Haarwaschmittel

14 Dez

Mit dem Seifenstück über die Haare reiben, den Kopf mit den eingeseiften Händen massieren oder das Seifenstück erst mal am Unterarm aufschäumen: Ich hab schon einige Gebrauchstipps für „Shampooseifen“ gehört.

Plastikfreie Haarwäsche

In der plastikfreien Monomeer-Sendung von Susan war auch eine Shampooseife drin. Es ist schon eine Weile her, dass ich mir die Haare mit „festem“ Shampoo gewaschen habe, aber die neue Seife war sehr willkommen. Mein Lieblingsschurke hat gleich mal die Hälfte weggeklaut. Er ist auch ein Fan der Shampooseifen von Lush, von der es unzählige Variationen und Rezepturen gibt.

Die „Neuzeuger Naturseifen“, die Susan in ihrem Shop verkauft sind handgesiedet, vegan, aus biologischem Anbau und ohne Tierversuche hergestellt. Die Zusatzinfos bei jedem Produkt auf Monomeer sind wie immer hochinteressant, finde ich. Ich habe sie inzwischen ein paar Mal verwendet, greife aber schändlicherweise doch öfters zu der Shampooplastikflasche. Ich habe sehr schnell fettende Haare und ich glaube, diese eignet sich eher für trockenes, sprödes Haar. Am zweiten Tag nach der Haarwäsche mit der Neuzeuger Naturseife stand ich bisher immer vor dem Spiegel um zu überlegen ob mein Haar nun fettig aussieht, oder einfach nur glänzig und gepflegt.DSC_0505[1]

Ich benutze ganz gerne flüssiges Shampoo weil ich sehr lange Haare habe, aber eigentlich ist das egal. Bei der Haarwäsche  muss nur nur der Haaransatz gewaschen werden. Der Rest wird automatisch beim Ausspülen gereinigt.
Ich denke dabei immer an die alte Weisung, dass Frauen sich 100x Mal am Tag die Haare bürsten sollen–der Grund freilich, dass man sich vor ein paar Jahrzehnten die Haare nicht so häufig wusch (bzw. waschen konnte) und mit den Bürstenstrichen dass Fett gleichmäßig auf die Haare verteilte. Natürliche Haarpflege, sozusagen. Heutzutage ist die Bürsterei eher abträglich, da sich die meisten mehrmals die Woche die Haare waschen.
Anforderungen an ein Shamposs – beziehungsweise an eine Shampooseife – können wirklich unterschiedlich sein. Während ich mit dieser Seife meine Haare alle ein- bis zwei Tage waschen muss, kann mein Schurke tagelang die Haare nicht waschen und trotzdem sind die Haare frisch und sauber. Haarprobleme bekommt er eher vom zu oft waschen.

Urige Alternativen: Pulver und Pflanzenpampenextrakt

Es gibt ganz verschiedene Methoden sich die Haare (nicht) zu waschen. Ein Bekannter wäscht sich die Haare mit Heilerde, beziehungsweise Lavaerde (mit einem Löffel Apfelessig gemischt), die er in Papier verpackt im Bioladen kauft. Ich glaube das Pärchen von Leben-ohne-Plastik benutzt auch Heilerde. Ich habe während meiner Ich-wohne-allein-Zeit meine Haare mit Natron gewaschen und mit Apfelessig x Wasser die Haarspitzen gespült, das hat gut funktioniert.

Die interessanteste Geschichte zum Thema Haare-waschen habe ich jedoch von meiner Sandkastenfreundin gehört, die vor kurzem aus Südamerika zurückgekehrt ist. Auf der peruanischen Seite des Titicacasees, auf einer Insel namens Taquile (Sandkastenfreundin, du darfst mich hierbei gern korrigieren😉 ) benutzen alle Menschen einen Sud aus lokalem, zerriebenen Unkraut, um ihre Haare, Kleidung und was sonst so anfällt zu waschen. Sandkastenfreundin meinte, alle Leute dort hätten ausnahmslos volle, schwarze Haare. Auch die älteren Menschen! Leider ist ihr der Name entfallen und der geschenkte Steckling hat die Rucksackreise nicht überlebt. Sämtliche Google-suchen nach „Südamerikanischen Seifenkraut/Waschkraut“ und ähnlichem liefen bisher ergebnislos… Aber zum Glück hat Sandkastenfreundin Videos dort gedreht, da sollte der Name hoffentlich mal gefallen sein.:) Vielleicht gibt es ja ein vergleichbares Kraut auch hierzulande? Rosskastanien sollen ja auch Saponine enthalten, die man zumindest zum Wäsche waschen verwenden kann…. (und gegen Krampfadern).

P.S.: Internetrecherchen haben ergeben, dass das Kraut „Chukjo“heißt.

Mückeblog Beiträge, Thema „Haare waschen“:

Haarige Sache – Plastikfreies Shampoo

Lush-Seife Jumping Juniper

Andere Haarexperimente von unseren Bloggerfreunden:

Stärke als Trockenshampoo und Lavaerde als Trockenshampoo  Ach, ich verlinke einfach gleich zu der Kategorie „Im Bad“ – dort findet ihr viele interessante Beiträge zum Thema Shampoos in Glasflaschen, Shampooseifen Testberichte u.v.m.  von Leben-ohne-Plastik

 

 

Neues Deo, aber kein Plastik

25 Nov

Manchmal kommt ein Paket an und man fragt sich stutzig: Was hab ich denn bestellt? Das Blick auf den Absender klärt zum Glück meist das Rätsel: In meinem Fall war das Päckchen von Susan, die vor kurzem ihren Shop „Monomeer“ eröffnet hat, der auf plastikfreie Produkte spezialisiert ist.

Nachdem ich mich mit Susan schon per E-mail korrespondiert und eine Stunde über Skype telefoniert habe, hat sie mir ein paar Testprodukte zugeschickt. Am meisten war ich auf das Deo gespannt! (…besonders da mein vorheriges so gut wie leer ist😉 …)DSC_0504[1]Zugegebenermaßen war das Lavendel-Deo von Organic Essence eine ganze Ecke kleiner als ich erwartet hatte. Obwohl ich einfach die akribische Produktbeschreibung hätte genauer lesen können: Da stehen sieben Zentimeter. Aber so passt es besser in die Handtasche als eine dicke Tube. Lang halten wird es schon … in der Anwendung auf jeden Fall! Ich rieche den gesamten Tag ganz hervorragend (höhö). Allerdings habe ich bisher noch nicht den Härtetest gemacht und dieses feste Deo in Kombination mit sportlichen Schweißausbrüchen getestet. Aber während ich so schreibe, fällt mir auch auf, dass ich bisher viel weniger Juckreiz hatte als bei anderen Deodorants… Es fühlt sich eher wie ein Pflegeprodukt für die Achseln an.

Fazit: Ich bin genauso begeistert wie Shopbesitzerin Susan. Die erzählte mir, dass sie zunächst vermutete, dass dieses Deo zufällig so gut bei ihr funktioniert. Inzwischen gab es aber viele positive Rückmeldungen. Ich habe mir jetzt schon vorgenommen, die Variante „lemon-tea tree mint“  mal auszuprobieren.

Von der selben Marke gibt es auch einen plastikfrei verpackten Lippenbalsam, aber den bietet „Monomeer“ nicht an. Zumindest zur Zeit. Susan nimmt „plastikfrei“ sehr ernst: Der Lippenbalsam kommt wohl (im Gegensatz zum Deo) in zu viel Plastik verpackt bei ihr an, als dass sie ihn guten Gewissens verkaufen könnte.

Kleiner Tipp von mir: Bei monomeer immer die „Zusatzinformationen“ zu den Produkten lesen. Die meisten haben eine interessante Herkunft, ob es sich nun um im Kloster handgemachte Seifen handelt, oder (fast) plastikfreien Bürobedarf der in einer Behindertenwerkstätte hergestellt wurde.

Ich hoffe ich komme dazu, euch demnächst die mitgesendete Shampooseife vorstellen – oder was davon übrig ist. Mein Lieblingsschurke hat mir doch glatt nach dem Ausspruch „Hmm, die riecht gut“ die Hälfte geklaut…

Ein paar Monate später (15.6.15): Ich hab noch einen kleinen Rest in der Tube, doch die fällt langsam auseinander. Ist immer noch gut zu benutzen… ich hab sie halt offen liegen lassen, und muss die Tube vielleicht einfach mal ausschneiden, in ein altes Döschen streichen und aufbrauchen. Deo ist inzwischen etwas krümelig, aber noch gut auf der Haut zu verreiben.

Deo selber machen? Rebeccas Zwei-Minuten Rezept findet ihr hier, und PJ von der grünen Klammer weiß auch ein tolles Rezept, sowie auf den Blogs Leben-ohne-Plastik und widerstandistzweckmäßig

Wo findet man noch plastikfreie Deos? Lush bietet einige Pulver an und ich habe ihr „festes“ Deo „T’eo“ vor einigen Jahren getestet. Leben-ohne-Plastik bietet ebenfalls eine interessante Auflistung an Alternativen – aber meist mit Plastiksprühkopf…

Von mir selbst nie probiert, aber ein Tipp von Tine (s. Kommentare) gibt es das plastikfreie Deo von Wolkenseife, dass in einer Dose kommt.

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