Faschistische Ausschreitungen im Freital: NICHTS in den Nachrichten.

28 Jun

Ein Vorteil hat der Besitz eines Fernsehers neben kuscheligen Filmabenden mit meinem Schurken ganz klar: Nachrichten gucken! Durch Facebook, Internet und so weiter wird einem auch immer wieder klar, was NICHT Beachtung findet im Zweiten (überschattet von Fußball und griechischer Finanzkrise): Ausschreitungen gegen Flüchtlinge im Freital, einige hundert Kilometer von Dresden entfernt, die erschreckende Ausmaße annehmen. Polizei ist inzwischen glücklicherweise rund um die Uhr vor Ort, um die Menschen zu schützen (aber ich habe gehört, dass der Polizeichef Pegida-Sympathisant ist…), die kurzfristig im Ort Freital untergebracht werden mussten, da die Heime in Chemnitz überfüllt waren. Warum das nötig ist? Die Menschen, die auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben nach Deutschland kommen, wird aufgelauert, sie werden bedroht und angegriffen. Demonstranten aus dem linken Spektrum, die Anreisen um die Flüchtlinge zu schützen, sind ebenfalls Gewalt ausgesetzt.

Ich finde es traurig, dass die Menschen, die sich teilweise traumatisiert aus Krisengebieten retten konnten, hier in Deutschland ebenfalls um ihr Wohl fürchten müssen.

Ich will euch auch diesen Augenzeugenbericht vom Aktivisten Hannes Kling ans Herz legen. Sehr beklemmend.

Klar gibt es unterschiedliche Meinungen zum Thema Flüchtlinge und man kann sich auch über die politische Orientierung und Ideologie von Rechtsorientieren wie Linksorientieren Aktivisten streiten. Die Situation war von Anfang an ungünstigen Umständen unterworfen… dieser Beitrag spiegelt nur meine persönlichen Meinungen wieder, die auch abhängig von meiner persönlichen Ideologie und Informationsquellen abhängig ist.
Es ist traurig, dass rechte und rassistische Stimmen in Deutschland so großen Zulauf finden. Ich habe den größten Respekt vor Deutschen, die sich  a k t i v  für Flüchtlinge einsetzen, u.a. nach Freital fahren, auf Demonstrationen gehen, Dialoge mit den Menschen mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen und (Leidens-)Geschichten in den Heimen beginnen… Ich kann mich wirklich nicht dazu zählen, denn wie so viele andere, lebe ich mein Leben: Uniseminare, Gassi gehen, Einkaufen, kochen, putzen, Bürokratie, kein Auto, wenig Geld für Zugtickets… Wer sich da noch für das Wohlergehen anderer einsetzt, den Rucksack packt und Gewalt gegen andere nicht zulassen will, wow.

Schreibt mir gerne eure Meinungen, postet Links zu Nachrichtenseiten und persönlichen Erfahrungsberichten.

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