Skunkfunk

10 Apr

Eine modische Anekdote aus BerlinDSC_0389

Berlin ist eine unglaubliche Stadt, in der man ungemein viele verschiedene Lebensentwürfe nachgehen kann. In der Großstadt gibt es auch immer überall irgendwo ein Geschäft, das führt was du dir wünscht. (Wenn es jetzt weniger arme Bettler gäbe und die Stadt sauberer wäre, wäre es perfekt.) Inzwischen glaube ich, dass ich hier sehr schnell fündig geworden wäre, hätte ich meine Abendkleidsuche auf Berlin verschoben. Aber es war einfach beruhigend, die Sache mit dem Abendkleid schon einige Tage vorher erledigt zu haben.

Während unseren Streifzügen durch Berlin sind wir gleich an zwei Geschäften vorbei gekommen, von denen ich auf meiner Abendkleidsuche „Biokleider“ in der Augsburger Kleiderfee anprobiert habe. Zum einen Blutsgeschwister, in dessen wunderbaren Winterschlussverkauf ich leider doch nicht fündig wurde (der Geldbeutel sagt wie immer Danke), und zum anderen Skunkfunk.

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Besonders spannend während des Besuchs im Skunkfunk war die Unterhaltung mit der Gema Hernandez aus Madrid, die nun in Berlin das Geschäft führt. Sie hatte einiges von den Anfängen von Skunkfunk zu erzählen. Geschäftsgründer Miguel aus Madrid designte ursprünglich aus alten T-shirts neues – Upcycling, sozusagen. Bald kam noch eine Chefdesignerin aus München hinzu, und das Label ward gegründet. DSC_0392

Eine lustige Anekdote war, dass Gema erzählte dass Miguel bei seinen regelmäßigen Besuchen immer besonderen Wert auf „seine“ Pflanzen in den Schaufenstern legt. Wenn den großen Palmen etwas geschieht, gibt es Ärger!

Es war auch interessant, mal die Labels in der Kleidung näher anzuschauen. Skunkfunk bemüht sich um Bio-Baumwolle und Fairtrade, und auch auch um CO2 armen Transport. Sie benutzen zwar auch Polyester, beziehen ihn aber aus recycleter Kleidung. Sogar einen Ansatz zum Wassersparen hat Skunkfunk gefunden, das muss ich mir merken. Übrigens habe ich aus anderer Quelle erfahren, dass gemusterte Stoffe so gut wie nie Bio sind – nur Unisex Stoffe, offenbar.

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Insgesamt bemühte sich der Gründer des Labels von Beginn an seine Kollektion besonders ökologisch zu gestalten. Viele Grüße auch an Gema in Berlin, die mir freundlicherweise ihre Visitenkarte mitgegeben hat.

 

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4 Antworten to “Skunkfunk”

  1. Marlene 10. April 2014 um 19:40 #

    Oh – gemusterte Stoffe seien fast nie bio? Aber bei biostoffe.at und siebenblau.de und anderen Bio-Stoffläden gibt es doch viele schöne gemusterte Stoffe?

    • stepheph 10. April 2014 um 20:54 #

      Das meinte eine Designerin im Laden „bella natur“, ich hatte leider noch keine Gelegenheit es nochmal zu recherchieren, da ich gerade so viel arbeiten muss 😦

    • stepheph 10. April 2014 um 20:59 #

      Aber es könnte auch sein dass die Dame die Färbemittel meinte, das erscheint mir auch logischer

      • Marlene 10. April 2014 um 21:06 #

        Ja, oder vielleicht Aufdrucke auf dem Stoff? Zumindest glaube ich den Anbietern von zertifizierten Bio-Stoffen 🙂

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