Biologisch-Abbaubare Zahnhygiene /Teil 1: Zahnbürsten

23 Feb

Wie Zora von Foolfashion (macht selber Zahnpasta!) wollen auch wir wieder dem Thema der Mundhygiene auf den Zahn fühlen (hihi). Es ist ein heikles Thema. Zahnärzte sind vermutlich die meist gefürchtetesten Ärzte überhaupt, denn sobald etwas mit den eigenen Zähnen nicht stimmt, tut das ECHT WEH.

Kein Wunder, dass die meisten Menschen lieber Zahnbürsten und Zahnputzmittel lieber von Firmen kaufen, die von Zahnärzten empfohlen werden, anstatt Alternativprodukte und Experimente zu wagen, ehrlich gesagt zu Recht. Schließlich will man Zahnbürsten, Zahnpasten und Zahnseide von Firmen wissen, die wissen was sie tun. Hoffentlich!  Es geht schließlich darum, schmerzhafte Zahnarztbesuche zu vermeiden. Gerade wenn im Ökotest „Biozahnpasta“ aufgrund des Mangels an Fluorid und Abriebfähigkeit sehr viel schlechter als Discountermarken von Lidl abschneiden, werde ich vorsichtig bei der Zahnhygiene alternative Wege zu gehen.

Will man also sich wirklich von diesen konventionellen Mitteln, Spezialzahnbürsten trennen, und vielleicht – womöglich – Zahnschaden riskieren? Aber ob man nun umweltfreundliche Alternativen sucht oder nicht: Eindeutig ist die Zahnpflege ein Thema, zu dem man so oder so gut informiert sein sollte.  Mögen die Recherchen beginnen!

/Teil 1 – Zahnbürsten

Zuviel und falsches Zähneputzen ist schädlich – gar nicht Putzen auch.

Eine Freundin hatte mir schon mal erzählt, dass zuviel Zähneputzen schädlich für die Zähne ist –  man schrubbt sich den Zahnschmelz sozusagen weg. Auf  „Zahnwissen“ stiess ich nochmal auf diese Info – 2 mal täglich wird Zahnhygiene nach Mahlzeiten empfohlen, etwa 3-5 Minuten. Ich kann nur jedem empfehlen, dem etwas an seine Zähne liegen v.a. die Seiten über Mundhygiene, Zahnhygiene und Zahnputztechnik durchzulesen. Ich selbst habe noch mit der „Kindermethode“ gebürstet. Ich werde auf jedenfall mich nun um weichere Bürsten und systematischeres Putzen bemühen, und noch häufiger Zahnseide benutzen.

Was muss man bei einer Zahnbürste beachten?

Abgerundete, weiche bis mittelharte Borsten, und einem Bürstenkopf, mit dem man überall hinkommt – also nicht zu groß. Elektrische Zahnbürsten sind in der Reinigung Handzahnbürsten in Langzeitstudien ebenbürtig – sofern mit der Handzahnbürste „die richtige“ Technik angewendet wurde. Bei den elektrischen Zahnpürsten ist es weniger wichtig, dass man korrekt putzt. Aber es gibt keine biologisch-abbaubare elektrische Zahnbürsten, soweit ich weiss. Ich hatte früher eine, aber da jedesmal wenn ich schrubbte hat meine Nase unerträglich zu jucken angefangen , daher habe ich das aufgegeben.

Kriterien für den Stiel sind, dass er gut in der Hand liegt, nicht zu klein oder zu groß ist, griffig und somit gut verwendet werden kann. Gerade bei alten Zahnbürsten, die nur ein Rechteck als Stiel haben merkt man das besonders, oder wenn man mit einer Reisezahnbürste oder Kinderzahnbürste putzen muss.

Der Bürstenkopf sollte allerdings nicht aus Naturborsten tierischen Ursprungs sein – offenbar haben diese einen Markkanal und sind damit hohl: Ein Bakterienherd.  „Naturborsten haben etliche Nachteile, sie können nicht abgerundet werden, sie haben einem Markkanal, in den sich Bakterien festsetzen können, und sie haben keine glatte Oberfläche, sondern sind schuppig aufgebaut, was den Ansatz von Bakterien begünstigt.“ (Quelle: dr-gumpert.de)

Es wird empfohlen die Zahnbürste alle 1-3 Monate zu wechseln, idealerweise nach 4 Wochen. Bei längerem benutzen geht die Reinigungskraft sehr stark zurück und begünstigt damit Karies und andere Zahnprobleme.

Biologisch-abbaubare Alternativen:

(1) Der Miswak oder Siwak

miswak_big

Miswak oder Siwak, das Zahnholz ist der Menschheit schon lange bekannt und findet sich heute meist im orientalischen Raum. Aber auch hierzulande kann man den Miswak – einzeln in Plastik verpackt – auf orentialischen Märkten oder in orientalischen Geschäften kaufen. Oder man fährt im Urlaub in ein entsprechendes Land und kauft diese dort unverpackt und in Massen dort.

Miswak enhält so alles, was man theoretisch für die Zahnhygiene braucht:

Enthalten sind im Miswak Fluoride mit nützlicher Wirkung als Strukturelement unseres Skeletts und der Zähne, Silicium – unersetzlich für die Erhaltung von Bindegewebe, Knorpel, Knochen, Haare, Nägel, Zähne und Calciumsulfat – das ist wichtig beim Aufbau von Blättern, Knochen, Zähnen und Muscheln (neben Kalium und Natrium spielt Calciumsulfat eine wichtige Rolle bei der Reizübertragung in Nervenzellen). Die Gipskristalle dienen im Miswak als Putzkörperchen. Sie helfen, den fest anhaftenden Schmutz von den Zähnen zu lösen. Weiter sind Tannine (Tannine sind verantwortlich für den etwas bitteren Geschmack, wirkt beruhigend auf Schleimhäute, beschleunigen Heilungsprozesse bei Verletzungen und hemmen Entzündungen), Saponine, Vitamin C, Flavonoide (stärken das Immunsystem, beugen bestimmten Krebsarten vor, regulieren den Blutdruck und hemmen Entzündungen – sie gelten zudem als Antioxidantien) und Chloride (Chlorid –Cl- zählt zu den Elektrolyten. Chloride sind Salze der (z.B. im Magen vorkommenden) Salzsäure.). Da alle diese Stoffe rein natürlich wachsen, sind sie nicht zu vergleichen mit den (zum Teil aus der Abfallwirtschaft stammenden) Inhalten einer Zahnpasta und können somit vom Körper einwandfrei wirken, aufgenommen und verwertet werden. (Quelle: Sachsenkraeuter.wordpress.com)

Also, zusammengefasst:

Fluoride, Gipskristalle, Tannine, Saponine, Flavonoide, Chloride – will man das im Mund haben?

Fluoride – in kleinen Mengen unbedenklich, stärkt Zahnschmelz

Gipskristalle – Calciumsulfat, ein Mineral, findet auch als Schüssler Salz Nr. 12 Verwendung.

Tannine – in diesem Fall natürliche Gerbstoffe. Das sind verschiedene Öle, und sie kommen auch in Ästen, Zweigen, Tee, Kaffee usw. vor.

Saponine – Leute, die mit der Waschnuss vertraut sind wissen dass die enthaltenen Saponine den Reinigungseffekt bringen. Saponine kommen in geringeren Mengen in vielen verschiedenen Gemüsesorten vor, ich denke damit dass es unbedenklich ist, obwohl ich nicht weiss wie viel (und ob ausreichendes) Saponin im Miswak enthalten ist.

Flavonoide – wie Saponine universell in Pflanzen enthalten. Ihm werden antioxidative Eigenschaften zugeschrieben.

Chloride – Kochsalz/Natriumchlorid fällt auch allgemein unter die Chloride.  Auch in unserer Nahrung und unserem Körper kommen viele verschiedene Chloride (Magnesiumchlorid, usw) vor.

Das hört sich nun wei ein Wundermittel an, aber zum einen vertreibt dieser Blog die Miswakzweige und ich weiss nicht wie viele der Inhaltsstoffe des Holzes tatsächlich in den Mund gelangen, oder ob sie alle den ausschließlich positiven Effekt haben der hier beschrieben wird. Oder wie viele dieser Stoffe überhaupt vorhanden sind, da dass bei einem natürlichen Stoff schlecht messbar oder regulierbar ist. Nachdem was ich im Internet gelesen habe, scheint der Miswak auch eher für ein tägliches Mitführen und mehrmaliges „Zähneputzen“ am Tag gedacht zu sein. Auch kommt man mit dem Zweig nicht besonders gut überall im Mund hin. Dafür kann man den Miswak immer wieder abschneiden und häufig „frische“ Borsten bei jedem Putzen verwenden. Vermutlich häufiger, als dass man es mit einer Normalen tut. Aber: offensichtlich hat eine (kleine, qualitative!) klinische Studie der Universität Witten/Herdecke gezeigt, dass der Miswak bei richtiger Handhabung und 3x täglicher Benutzung eine größere Reingungswirkung als Zahnbürsten erzielen. Dies ist jedoch keine Langzeitstudie, und hatte nur wenige Teilnehmer (3 Wochen, 9 Probanden)

Miswak Pro: 100% biologisch-abbaubar, 100% natürliche Inhaltsstoffe, häufiger Abschnitt und Verwendung von frischem Miswak, jederzeit anwendbar, keine Zahnpasta, kein Wasser oder Waschbecken notwendig, qualitative klinische Studie. Miswak soll sehr gesundheitsfördernd sein, obwohl ich die glorreichen Darstellungen dieser Seite als etwas übertrieben und religiös angehaucht empfinde. 😉

Miswak Contra: Schwere Handhabung wegen Stockform =mühsames, langes Putzen, kommt in Plastik verpackt, keine quantitativen klinischen Tests die mir bekannt sind. Je nach Verbrauch ca 2 Euro pro Miswak Zweig. Naturfasern?

(2) Swak

Miswak-Siwak-SWAK-Zahnbuerste

„Swak“ ist eine Zahnbürste mit einem Bürstenkopf aus Miswak und einem biologisch-abbaubaren Griff aus Zellulose (biologisch-abbaubarer Kunststoff!). Swak hat vor allem, zusätzlich zu allen Vorteilen des Miswak, einen ergonomischen Griff und eine typische Zahnbürstenform mit der man alle Bereiche im Mund erreichen kann. Man kann auch verschiedene Bürstenkopfformen wählen. Und es gibt zusätzliches Zahnsalz aus pulverisierten Miswak das auch in einem Glasdöschen mit Kunststoffdeckel kommt. Und wer den Geschmack von Miswak nicht mag, kann sogar ätherische Öle kaufen und sich damit die Sache schmackhafter machen.

Swak Pro: 100% biologisch-abbaubar, Miswakkopf 100% natürliche Inhaltstoffe, wechselnder Zahnbürstenkopf aus Miswak, verschiedene Zahnbürstenkopfformen zu kaufen, „Zahnpasta“ = Zahnsalz optional , jederzeit anwendbar, kein Wasser oder Waschbecken notwendig, ergonomischer Griff, leichte Hanfhabung und Putzen, erreichen aller Mundbereiche, klinische Studie s. Miswak.

Swak Contra: Zahnpflege dauert etwas länger, Studien s. Miswak, je nach Verbrauch teuer: Griff mit 4 wechselbaren Köpfen ca 10 Euro, einzelne Köpfchen kosten je nach bestellter Menge zwischen 2,70€ und 3 €. Mehr Energieaufwand zur Herstellung als Miswak, Art des Versandmaterials und der Verpackung sind ungeklärt.

(3) Holzzahnbürste: Bogobrush

bogobrush blue side

Wie bei Toms Shoes und RubyCup hat diese Firma eine soziale Mission: Buy 1, Donate 1! Bisher kann man die Bogobrush nur vorbestellen, und die Produktionsschritte in ihrem Blog mitverfolgen. Der Griff ist aus Bambus, aber die Borsten sind NICHT aus einem biologisch-abbaubaren Material. Die Firma sucht noch nach guten Alternativen, empfiehlt aber die Borsten mit einer Zange zu entfernen bevor man sie kompostiert. Der Kostenpunkt: $10 mit Versand, oder das Jahrespaket $40 ohne Versand.

Bogobrush Pro: Soziale Mission, Bambusstiel, klassische Zahnbürste

Bogobrush Contra: Synthetische Borsten, nicht völlig kompostierbar, Stiel sieht nicht soo ergonomisch aus. Ca $40 = 30-35€ im Jahr. Verpackungsmaterial? Versandmaterial?

(4) Holzzahnbürste: The environmental toothbrush

environmental toothbrush1 (Bild von aychblog)

Australisches Produkt, da auch in deutschen Onlinestores (z.B. Hier für €4,50). Sie besteht aus Bambus und aus einem Nylon, das in normalen Kompost und Kompostieranlagen biologisch abbaubar ist  Auf der eigentlichen Seite des Öko-Zahnbürste kann man sie in Paketen von 12 Stück für $36 kaufen. Allerdings kommt $12 Versand nach Deutschland hinzu. Trotzdem nur $4,8 = ca €4 pro Zahnbürste (Lisa Maria Koßmann von greenrucksack berichtet dass sie mit Versand 32,26 € bezahlt hat, also weniger als 3€ pro Zahnbürste!). Allerdings habe ich in einem Blogeintrag über wiederverwertbare Zahnbürsten gelesen, dass ein Wickel/Plastikpapier in der Verpackung offenbar nicht biologisch abbaubar ist.

The environmental toothbrush Pro: Völlig biologisch abbaubar, keine Bambus Monokulturen, Fairtrade, kann man auch in 12-er Packs kaufen.

The environmental toothbrush Contra: Versandkosten (da australisches Produkt), Stiel sieht nicht so ergonomisch aus, man sollte die Zahnbürste komplett trocknen lassen zwischen jeder Verwendung für Haltbarkeit, Element in der Verpackung wohl nicht biologisch abbaubar.

(5) Holzzahnbürste: Hydrophil

Gerade erst entdeckt: diese Zahnbürste ist ebenfalls aus Bambus, und ich glaube aus deutscher Herstellung (Update: der Bambus kommt auf jedenfall aus China). Die Borsten bestehen aus Nylon 4 und Charcoal, also biologisch-abbaubar. Der Einzelpreis liegt bei 3,90€ + 4,90€ Versand nach DE. Auf der Website steht, dass diese zu 100% biologisch abbaubar ist, wie die environmental toothbrush. Man kann auch die „Familienpackung“ als 4er Set kaufen für 13,90€, oder 5 Zahnbürsten als Jahresabo für 17.90€

Das Design scheint der Bogobrush ähnlich zu sein, nur ohne Loch im Stiel.

Hydrophil Pro: Nachwachsender Rohstoff, 100% kompostierbar, Familienpackung und Jahresabbo möglich, die Verkaufsseite „Hydrophil“ spendet an Viva con agua.

Hydrophil Contra: Soweit ich gesehen habe ansonsten wenige Angaben zur Herstellung, Herstellungsort (Update: in einem Interview wird China genannt) usw, aber es scheint eher eine kleine Produktion zu sein.

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Alternative Zahnbürsten Testberichte:

Beauty in Balance (Englisch)

Kiki Chaos (Englisch)

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9 Antworten to “Biologisch-Abbaubare Zahnhygiene /Teil 1: Zahnbürsten”

  1. Lisa Maria Koßmann 23. Februar 2014 um 12:18 #

    Ich habe die Environmental Toothbrushes vor einigen Wochen bestellt und das erste Exemplar ist in Benutzung (Härte: Medium). Ich bin damit sehr zufrieden, meine Zähne werden sauber und der Bambusstiel ist nicht störend. Die Zahnbürste hält mindestens genauso lange wie eine aus Plastik.
    Kleine Anmerkung: Die Preise sind in australischen Dollars, das ist umgerechnet deutlich weniger Geld. Ich habe für die Zwölferpackung plus Versand nur 32,26 € bezahlt. Die Verpackung selbst kommt vollständig ohne Plastik aus, allerdings (vermutlich aus Zollgründen) war die eigentliche Verpackung zusätzlich in einer Plastiktüte, auf der der Lieferschein außen in einer zusätzlichen Plastikhülle aufgeklebt war. Trotzdem, Verpackungsmüll gespart wurde dadurch immer noch.

    Zur Zahnpflege: Ich verwende im Moment häufig reines Xylitol (Birkenzucker). Ich bin selbst auch etwas skeptisch, ob es alle nötigen Eigenschaften für eine gute Zahnpflege mitbringt, fest steht aber, dass es in vielen Zahncremes sowieso enthalten ist, weil es antibakteriell wirkt. Die Zähne fühlen sich danach sauber an, aber einen weißenden Effekt kann man natürlich nicht erwarten. Ich glaube, da ist es schwierig, das Non-plus-ultra zu finden, ich wäre allerdings sehr dankbar, wenn es eine Zahncreme in bpa-freier, idealerweise sogar kunststofffreier Verpackung gäbe. Wenn schon industrielles Produkt, dann wenigstens ohne die schädlichen Weichmacher aus der Verpackung.

    • Dr. Edeltraud 7. November 2016 um 03:53 #

      … kann deine Gedanken und Worte als Zahnärztin sehr gut nachvollziehen, wenngleich man es nie übertreiben sollte, denn unnötige Panik bedeutet unnötigen Stress, welchen man sich macht. Eine sehr gute auf natürlicher Basis basierende Zahnpasta ist übrigens die bewährte Candidus Zahncreme von http://www.thaicare.eu, die selbst ich benutze.

      Herzliche Grüße,
      http://www.birkenpraxis.de

  2. Zora 23. Februar 2014 um 19:53 #

    Und, was ist deine Meinung, nach dieser ganzen Recherche? Ich kenne nämlich alle vorgestellten Bürsten und weiß aber immer noch nicht, wie ich’s jetzt machen soll. Am überzeugendsten finde ich ja fast noch die Swag, gleichzeitig kann ich sie mir nicht wirklich gut vorstellen. Wie ist da gerade dein Stand der Überlegungen?
    Und ja, Zahnpasta selbst zu machen ist crazy und ich fürchte den Zahnarzt tatsächlich auch und hoffe jedesmal, dass er nicht entsetzt umfällt und ich ihm beichten muss, was ich da so treib…
    LG Zora

    • stepheph 23. Februar 2014 um 22:00 #

      Ich habe noch kein Fazit gezogen, da ich (ausser Miswak) noch keine Holzzahnbürste oder Swak ausprobiert habe.
      Ich persönlich möchte mir demnächst ein Packen der „Environmental Toothbrush“ bestellen und ein Swak. Ich glaube, das Swak ist praktisch unterwegs…. ich dachte mir, im Endeffekt vielleicht morgens und nach dem Mittagessen ein bisschen mit der Swakbürste „swaken“ und dann abends mit der Environmental Toothbrush regulär bürsten. Allerdings recherchiere ich gerade noch in Richtung Zahnpasta und schaue da nach Alternativen…. (und Zahnseide) Ich finde es aber nicht unbedingt schlecht, selbst Zahnpasta zu mixen. Man kann sich ja über die Inhaltsstoffe informieren. Und das Bürsten entfernt immer noch am meisten 😉 lg Stephanie

      • stepheph 23. Februar 2014 um 22:02 #

        Und während ich so geschrieben habe, zieht mein liebster Schurke plötzlich ein Miswak aus der Hosentasche und beginnt mich zu pieksen… 😀

      • Andi 26. Oktober 2016 um 10:43 #

        Was mich interessieren würde sind deine Erahrungen beim täglichen Zähneputzen mit dem Swak die du bisher gesammelt hast. Wie war die Eigewöhnungsphase und putzt du damit bis heute immernoch deine Zähne?

        Liebe Grüße Andi

      • stepheph 6. Dezember 2016 um 13:53 #

        Ich bin inzwischen wieder auf die gängige Plastikzahnbürste samt Zahnpasta umgestiegen. Zum einen einfach, weil mir das Geld fehlt für Versand und Spezialköpfe, den anderen Part spielt sicher Bequemlichkeit/Zeitmangel. Der Schurke hatte eine zeitlang einen Miswakzweig in der Hosentasche, um sich die Zähne zwischendrin mal zu bürsteln. Das er es nicht mehr macht, hat keinen speziellen Grund – du kannst sicher nachvollziehen, dass man manche – viele ! Sachen einfach aufhört zu machen. Allerdings hat er von seinem Zahnarzt eine Spezialbürste bekommen, die wie eine Swak aussieht, bei der man auch jeden einzelnen Zahn bürsten muss. Manchmal macht er das auch… Meine Zahnpflege sieht so aus zur Zeit: Aufquellende Zahnseide zwischen jedem Zahn und hinter dem letzten Zahn gründlich verwenden, Zähne mit einer Bürste mit diesen Zwischenraumbürsten Bürsten, manchmal noch eine Mundspülung mit pflanzlichen Extrakten. Meistens putze ich abends die Zähne, morgens schrube ich ab und an auch die Zähne, aber meistens ohne Zahnpasta, einfach um die Speichel/Bakterienschicht, die sich beim Schlafen immer bildet kurz abzumachen. Ich gehe hinsichtlich der Zahnhygiene eher ungern Experimente ein, die zu unzureichender Zahnpflege (bei eiligem putzen) führt, da ich häufig gelesen habe, dass viele Krankheiten und auch allgemeine Gesundheitszustände auf die Mund und Zahnhygiene zurück zu führen sind.

  3. Malte 31. August 2016 um 14:52 #

    Ohh wie cool!

    Ich glaube so eine Holzzahnbürste werde ich mir heute noch bestellen. Nicht nur weil sie ökologisch viel wertvoller ist als Plastikbürsten, sondern auch weil so eine Zahnbürste in meinen Augen viel mehr Stil hat!

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  1. Die Sonntagsleserin KW 9 | widerstandistzweckmaessig - 2. März 2014

    […] Neu entdeckt habe ich den Blog von Stepheph. Sie schreibt in ihrem “Mückeblog” über ein Thema, das ich bis jetzt erfolgreich ignoriert habe, nämlich biologisch abbaubare Zahnhygiene. […]

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