Großgebinde II

14 Jan

DSCF4491Vor längerer Zeit habe ich bereits über die Möglichkeiten von „Großgebinde“ Käufen – zu Englisch, und vielleicht etwas bekannter, „Buying in Bulk“ berichtet, jetzt habe ich mich wieder um eine Linkzusammenstellung bemüht:

Mühle Schlingemann – Bio/Naturkost

Rapunzel – Bio/Naturkost

Newstart – Bio/Naturkost

Eine weitere Möglichkeit, Lebensmittel in größeren Mengen und billiger zu kaufen, ist Fabrikverkauf (bei mir in der Umgebung ist die Molkerei Müller). Diese sind i.d.R. weder Bio, noch besonders plastikarm, werden doch wie z.B. bei Müller einen Tag vor Ablauf des MHD für 1 Euro pro Palette Buttermilch verkauft. Da das Plastik zum einen sowieso schon produziert ist, und Müller bei einem Euro pro Palette wohl kaum profitiert (will ich doch hoffen?), finde ich es nicht falsch, bei plastikarmer Lebensführung dort zuzugreifen. Die selbe Meinung habe ich auch über das Containern: Selbst wenn ein Veganer oder Vegetarier dort noch brauchbare Produkte findet, die jetzt nicht unbedingt in seinen Ernährungsplan passen, stellt er ja keine Nachfrage an dieses Produkt, da es aus dem Container kommt.

(Update 15.5.2014)
Zukunftsmusik und gleichzeitig altes Konzept: Vielleicht gibt es bald wieder Supermärkte, die alles unverpackt verkaufen!

(Update 16.11.2014)

Danke Katja für den Hinweis dass der Link in meiner Auflistung die  zur Seite  „Die Heiltheke“ führt im Impressum auf eine art arische/rassistische Sekte hinweist. Das will ich hier deswegen nicht mehr verlinken.

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Eine Antwort to “Großgebinde II”

  1. Lisa Maria Koßmann 14. Januar 2014 um 14:44 #

    Vielen Dank für diese Liste! Ich habe auf meinem Blog eine Sammlung für London zusammengestellt, aber in Deutschland bisher noch keine nennenswerten Entdeckungen in dieser Hinsicht gemacht, umso schöner, diesen Eintrag hier zu lesen.
    Ob eine einheitliche Terminologie fehlt oder ob die Läden, die so etwas anbieten, einfach keine Homepage haben (bis auf Original Unverpackt, die demnächst in Berlin aufmachen) – jedenfalls wäre es sinnvoll, ein dauerhaftes Netzwerk aufzubauen, in das Leute ihre eigenen Entdeckungen eintragen können. Es gibt die Bulk App von ZeroWasteHome, aber sie funktioniert bisher nicht auf allen Geräten und wer wie ich ohne Smartphone oder Tablet unterwegs ist, hat das Nachsehen.
    Ich finde im Übrigen auch, dass man als Veganer tierische Produkte, die andernfalls weggeworfen werden, konsumieren kann, z. B. wenn irgendwo was übrig bleibt und es keiner mitnimmt. Man unterstützt damit ja nicht die Industrie, sondern verhindert im Gegenzug das Wegwerfen von Lebensmitteln.

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