Kunst- und Secondhandmarkt im City Club Augsburg

15 Dez

Während draussen die Augsburger ihren neuen Königsplatz erkundeteten, besuchten wir heute den zweiten „Kunst – und Secondhandmarkt“ des City Clubs.

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Eine gemütliche Ecke im CityClub

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Der zweite Markt zog mehr Kunsthandwerker an als im letzten Jahr, einige mit „Dawanda“ Hintergrund, der beliebten kunsthandwerklichen Verkaufsplattform im Internet. Andere kommen aus einer Tradition von Hobbyverkäufern. „Meine Eltern haben auch schon immer auf Weihnachtsmärkten verkauft und dafür gebastelt“ erzählt mir Nini, während sie für ihr Sortiment noch eine Erdbeere strickt.

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Nini beim Stricken

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Ninis Rollmäppchen, Loopschals, gestrickte Früchte u.v.m.!

Bianca, mit selbstgebackenen Keksen neben ihren Bhuddafigürchen, und anderen Kleinigkeiten und Klamotten, zieht demnächst um. „Eine gute Gelegenheit ein paar Kleidungsstücke loszuwerden.“ Ausserdem war Bianca auch im letzten Jahr dabei, und möchte es auch in Zukunft dabei sein, denn der Kunst – und Secondhandmarkt soll demnächst öfter stattfinden. Vielleicht sogar jeden Monat, erzählt die Organisatorin Birgit, denn „der Andrang an Verkäufern und Besuchern war auch diesmal sehr groß.“

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Bianca an ihrem Stand, neben dem Tresen des Cityclubs

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Auch ein Stand mit Getöpfertem

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Getöpfertes und schöner Schmuck

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Jo-und-anna’s Ohrringe, Tabakbeutel, Schmucktücher und vieles mehr

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Nur noch auf Märkten unterwegs: gittistrigida

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gittistrigida’s Komplimentbroschen

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gittistrigida’s kreatives Grundmaterial: Blaue Müllbeutel, Putztücher und und und

Zwischen dem Stand von Johanna, die auf Dawandageschäft „jo&anna“ ebenfalls selbstgenähte Tabakbeutel, Ohrringe und Broschen verkauft, und Anja Brigitte, die inzwischen ihren Dawandashop „gittistrigida“ geschlossen und nur noch auf Märkten ihre Täschchen und Beutel aus so kreativen Materialien wie Putzlappen und Müllbeutel näht, sitzt Karolina: Ihre bronzene Kollektion an Ohrringen, Armreifen, Ketten und Ringen kommt von weither, aus Burkina Faso in Afrika, wo ein Freund den bronzenen Schmuck aus geschmolzenen Wasserhähnen schmiedet.

Eben für diesen befreundeten Künstler, Oumarou, nachdem auch ihr Dawandashop benannt ist, verkauft sie den Schmuck in Deutschland, damit er seine Familie besser ernähren kann. Ich probiere ihre Ringe an, bis ich einen finde, der passt. Während der Unterhaltung mit Karolina vergesse ich ganz, dass ich ihn am Finger habe. „Die Armreife müssten weiter hinten über den Arm geschoben werden.“ erklärt mir Karolina und demonstriert wie man die enge Öffnung der mit Leder ausgekleideten Armreife ganz einfach anlegen kann. Für den Ring möchte sie weniger als 10 Euro, und hat auch Skrupel die Armreife für ihren tatsächlichen Wert zu verkaufen. „Ich sage den Leuten immer, dass der Grundpreis so und so viel ist, aber dass sie gerne mehr geben können, um meinem Freund in Afrika zu helfen.“ erklärt sie. Ich kaufe den bronzenen Ring und verlasse nicht ohne Bedauern das gemütliche Kissen hinter Karolinas Tisch.

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Karolina verkauft für Oumarou

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Karolina und ihr kleiner Stand mit Armreifen, Ketten, Ohrringen und Ringen

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