Zuckerpaste – Sugarwax – Halawa: mein aktueller Gebrauch

22 Aug

Ich habe nun lange schon keine Zuckerpaste gemacht, und hatte es vor mich hergeschoben – im Ausland ging ich dafür in einen Salon, aber vor einigen Wochen habe ich wieder gekocht und war überrascht, wie einfach es doch ging.

Das Rezept ist denkbar einfach mit einem Teil Zucker und dazu ein Viertel Teil Wasser und ein Viertel Teil Zitronensaft (ob Zitrone oder aus den gelben Plastikfläschen ist egal – ich habe Limonensaftkonzentrat genommen, ging auch!). Alles mischen, auf die Herdplatte mit ca mittlerer Hitze und Wichtig: Rühren, rühren, rühren. Und Geduld! Jedes mal wenn es kocht und hochsteig von der Platte abnehmen und solange rühren, bis sich die Bläschen ganz legen. Solange bis man eine bräunliche Honigfarbe erreicht wird. Dann einfach abfüllen und erkalten lassen.

Die Zuckerpaste, die ich damit hervorbracht ist im erkalteten Zustand sehr hart – um sie aus meiner Dose rauszukriegen, stelle ich sie erst in eine Schale mit heissem Wasser (anders erwärmen, Mikrowelle etc. geht auch), einfach, damit ich es schaffe ein bisschen Paste von dem großen Blob herauszunehmen.

Für die Verwendung sollte die Zuckerpaste nicht flüssig sein, gerade so dass man sie gut mit den Fingern kneten kann. Vor dem Enthaaren sollte man UNBEDINGT seine Beine Waschen, (und ggf etwas Peelen), GUT abtrocknen (Achseln und so) und mit etwas Babypuder bestäuben. (Nicht vergessen Mülleimerchen für verbrauchte Stücke bereitzustellen!)

Bei meiner aktuellen selbstgemachten Zuckerpaste ist es so, dass sie zunächst fast gar nicht enthaart. Ich bleibe hartnäckig, bis ich es geschafft habe etwas Babypuder, entwachste Haare damit vermischen und dann erst wird sie richtig gut und geschmeidig. Ich kann sie dann viel besser dünn über meine Haut ziehen und viele Haare entfernen. Die Stücke kann ich meistens sehr lang verwenden (Mit einem Stück durchaus die vordere Seite eines Schienbeins), bis sie zu klebrig wird um das Flicking zu machen. Wenn ich ein Stück klebriges Zuckerwachs nicht mehr abkriege, nehme ich einfach ein neues und lege es über oder an das Stück auf der Haut – die vermischen sich dann, und das neue Stück ist auch gleich schön geschmeidig.

Was ich zusätzlich an der Zuckerpaste schätze, ist dass man auch langsam vorgehen kann und nur wenige Härchen entfernen kann ohne eine riesige Verschwendung an Paste. Das ist an Stellen (Achselhöhle etc) an der die Haut sehr elastisch ist wirklich angenehmer.

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Eine Antwort to “Zuckerpaste – Sugarwax – Halawa: mein aktueller Gebrauch”

  1. repek 3. September 2013 um 14:19 #

    Ich finde das Waschen und Pudern ja immer noch optional…

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