Foto-Nachlese: Auf was man nicht alles achten sollte…

14 Jan

Während ich in den Ferien damit beschäftigt war, einen Kratzschutz für meinen Füller zu nähen und eine Jeans zu flicken, die ansonsten nahe daran gewesen wäre, den Geist aufzugeben, hatte ich nicht nur mal wieder die Chance, die Wundertüte an buntem Nähgarn zu bewundern, die meine Oma hinterlassen hat und die sich im Moment im Besitz meiner Mutter befindet. Nein, diesmal ist mir auch etwas aufgefallen, worauf ich bisher kaum jemals geachtet habe, nämlich, woraus dieser schillernde Regenbogen sich zusammensetzt. Ich hätte es eigentlich längst ahnen sollen, nicht alles, was wie „Stoff“ daher kommt, ist auch wirklich irgendwie natürlichen Ursprungs. Aber irgendwie, schätze ich, habe ich Nähfaden immer für Baumwolle gehalten. Sattdessen bot sich mich überwiegend dieses Bild:

Momentan bin ich nicht in der Verlegenheit, selbst Nähgarn kaufen zu müssen, aber ich schätze, ich werde mir für die Zukunft merken müssen, dass es gilt, darauf zu achten, dass ich stattdessen sowas erwerbe:

Ob das Standard ist, weiß ich natürlich nicht, aber in diesem Fall fällt mir auch auf, dass hier die Fadenrollen aus Papier anstatt Plastik bestehen. Genauso übrigens bei der letzten Kategorie, die ich entdeckt habe, allerdings kann die wohl kaum als vegan gelten:

 

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2 Antworten to “Foto-Nachlese: Auf was man nicht alles achten sollte…”

  1. Rob 19. Januar 2012 um 09:45 #

    Man hat es nicht leicht wenn man auf Kunststoff verzichten will, ihr macht das wirklich super – bin großer Fan vom Mückeblog 😉
    Ich greife auch zu „antiken“ Alternativen, die nicht so plastikverseucht sind wie heute:
    -Kaffekochen mit Porzellanfilter / Flötenkessel statt Wasserkocher
    -Brotschneidemaschine 50er -> Handkurbel, Eisen und Holz

    Wenigstens steht am Garn was man da in Händen hält, schade dass auch ein paar böse Fäden dabei sind – rein optisch hätte ich das nicht bemerkt (als Kerl schraube ich natürlich mehr als ich nähe 🙂 Ach ja – mein Werkzeug ist mittlerweile auch fast komplett antik, wegen der Holzgriffe)

    LG

    Robert

    • stepheph 5. Februar 2012 um 16:39 #

      Like 🙂

      Ich hab auch die zwei Schraubenzieher mit Holzgriff aus dem (Plastik-) Werkzeugkasten von meinem Freund geklaut. Die liegen jetzt immer griffbereit im Küchenregal 😉

      Es ist ja leider nur möglich „plastikarmen“ Wasserkocher zu kaufen – Kabel etc werden ja mit Plastik isoliert, egal ob Holzgriff und Glas.

      Aber wenn man nach plastikfreien Alternativen sucht, kommen mit dem Kriterium „plastikfreier (Wasserkocher oder anderes)“ immer keine Ergebnisse (logischerweise). Dann immer nach dem gewünschten Material suchen (Wasserkocher Holz/Glas 🙂 )

      Mal im Contact Sozialkaufhaus Augsburg gucken, ob sich da ein Flötenkessel findet…

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