S(h)aving Grace – Oder: Es ist Sommer und ich will keine Beine wie ein Grizzlybär!

27 Mai

Wie gesagt – es ist Sommer. Ich wage langsam, auch mal kurze Hosen/Röcke anzuziehen, ohne gleich einen erneuten Kälteschock zu fürchten.

Aber das bedeutet auch, dass ich mich langsam mal wieder darum kümmern sollte, meine Beine zu enthaaren – es seidenn, ich will die selbe schwarze Beinbehaarung zur Schau stellen wie die Spinnen in unserem Keller.

Nun bedeuten aber sowohl die üblichen Damen-Rasierer als auch das zugehörige Equipment (Rasierschaum etc.) eine Menge Abfall – meist aus Kunststoff. Natürlich könnte ich auf ein Epiliergerät oder Wachsstreifen umsteigen, aber ganz davon abgesehen, dass letztere auch jede Menge Müll machen, tut beides verdammt weh, und ich bin nicht bereit, mir das anzutun.

Also habe ich mir bereits vor einigen Jahren einen Rasierer zugelegt, der mir wahrscheinlich mein ganzes Leben lang erhalten bleiben wird – ich wüsste jedenfalls nicht, was daran jemals kaputt gehen soll:

Sicher, die Klinge wird ab und zu stumpf, aber die lässt sich einfach und unter vergleichsweise geringem Abfallaufkommen austauschen. Im Moment benutze ich immer noch den Zehnerpack, der bei der Bestellung des Rasierers mitgeliefert wurde, aber sollte der einmal aufgebraucht sein, weiß ich inzwischen auch, dass es im Drogeriemarkt Nachfüllpacks gibt – auch wenn man sie zwischen all den Ein- und Nur-Wenig-Mehr-Als-Einweg-Herrenrasierern eine Weile suchen muss.

Anfangs habe ich mich mit dem neuen Rasierer manchmal geschnitten, aber inzwischen schaffe ich es meistens, mir rote Streifen and den Beinen zu ersparen. Alles eine Frage der Übung.

Bleibt das Problem mit dem Rasierschaum. Da haben sich zwei Dinge angeboten, die ich je nach momentanem Bedürfnis abwechselnd verwende: Speiseöl (ursprünglich habe ich dafür Olivenöl genommen. Inzwischen bin ich auf billigeres Sonnenblumenöl umgestiegen. Man muss es ja nicht übertreiben), das den Vorteil hat, dass es auch noch die Haut pflegt und geschmeidig hält. Und Seife, selbstverständlich nicht aus einem (Plastik ;))Seifenspender, sondern am Stück, die dafür weniger die Tendenz hat, am Rasierer haften zu bleiben und später abgewaschen werden zu müssen.

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5 Antworten to “S(h)aving Grace – Oder: Es ist Sommer und ich will keine Beine wie ein Grizzlybär!”

  1. Stella 16. August 2011 um 20:44 #

    Klappt das mit dem Öl? Wenn ich Seife benutze, spielt meine empfindliche Haut leider total verrückt und ich krieg Pickelchen und rote, gereizte Haut. Unangenehm. Und das mit dem Rock hat sich dann auch erledigt. Ich mag ja Sugar Waxing. Das einzige, was mich daran stört ist, dass die Haare erst mal wieder relativ lang wachsen müssen, damit man sie wieder entfernen kann. Aber ansonsten ist das ganze auch (angeblich) schmerzfreier als normales Waxing.

    • repek 17. August 2011 um 08:19 #

      Sugar Waxing hab ich auch mal probiert, aber bei mir hat es nicht geklappt. Außerdem schätze ich es, dass ich mit dem Rasierer im Notfall nur mal schnell über die Beine fahren muss und dann ziemlich schnell fertig bin, ohne ein großes Ritual draus machen zu müssen. Was natürlich nicht heißt, dass ich dir deine Methode ausreden will. 😉

      Das mit dem Öl funktioniert wunderbar. Seife finde ich ein bisschen stressfreier, weil ich den Rasierer nur einmal kurz unters Wasser halten muss, um ihn wieder sauber zu bekommen, wenn sich Haare darin angesammelt haben. Wenn ich Öl verwende, muss ich den Rasierer kurz auseinanderschrauben, weil die Masse dann natürlich etwas klebriger ist – ist aber auch kein großer Stress. Wenn du Probleme hast mit gereizter oder trockener Haut und trotzdem ab und zu einen Rasierer benutzen willst, kann ich dir die Öl-Methode sehr empfehlen, sie macht wirklich tolle, glatte Beine und hat bei mir immer gegen Hautirritationen geholfen. Wobei mein größtes Problem auch gelegentliche raue Knie wegen trockener Haut sind, die Pickelchen, die du beschreibst, hatte ich zumindest mit diesem Rasierer noch nie.

      • Christine 13. Februar 2013 um 08:13 #

        Hallo Ihr Zwei,
        Ich bin ja recht spät dran mit meinem Kommentar und hoffe mal, dass ihr den irgendwie noch sehen könnt?
        Wo hast du denn diesen Rasierer gefunden? Schaut gut aus :), sowas fehlt noch in meiner „plastikfreien“ Bad-Ausstattung :).
        LIebe Grüße
        Christine

      • repek 13. Februar 2013 um 08:42 #

        Hallo Christine!
        Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr so genau, wo ich meinen Rasierer her habe… ich könnte es raussuchen, aber vielleicht ist es auch unangebracht, für einen bestimmten Onlineshop jetzt Werbung zu machen, ich glaube nämlich nicht, dass der, den ich hatte, aus irgendeinem Grund besonders gut wäre. Hast du schon mal versucht, einfach über die Suchmaschine eine Seite zu finden, die sowas anbietet? Wenn das nicht erfolgreich sein sollte, wie gesagt, ich kann auch noch mal schauen, wie die Seite hieß…

  2. Malusi 9. März 2013 um 01:27 #

    Diese Art von Rasierern, kann man unter dem Begriff ‚Rasierhobel‘ finden.
    Bekannte Hersteller: Merkur, Mühle ua.
    Im Einzelhandel ua. bei Manufactum erhältlich.
    Ich habe auch soviel Gutes über diese Rasierer gelesen, dass ich ihn mir demnächst auch zulegen werde.
    Viele Grüße

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