Bisphenol A, die Zweite

30 Mrz

Gerade habe ich darüber geschrieben, dass ich mir Gedanken darüber mache, ob ich meinen Bisphenol A-belasteten Mixer ausrangieren soll – da lese ich einen Artikel in der Zeitung, der das Thema noch mal thematisiert.

Anstatt unmittelbar gesundheitlicher Probleme (Diabetes etc.) spricht er die Fortpflanzung an: verminderte Spermienbildung beim Mann, Probleme mit der Schwangerschaftsaufrechterhaltung bei der Frau.

 

Und wie wird das alles relativiert?
Das Fortpflanzungssystem des Menschen funktioniert anders als das der meisten Tiere, beim Menschen seien solche Effekte nur an chinesischen Arbeitern nachgewiesen, die dem Stoff in konzentrierter Form ausgesetzt seien.

Was mich angeht, ich will weder geschlechtsumgewandelte Fische noch unfruchtbare chinesische Arbeiter.

Davon, dass ich nicht überzeugt bin, ob eine kleinere Dosis in diesem Fall wirklich schon Entwarnung für den Durchschnittsmenschen bedeutet, ganz zu schweigen.

 

Interessant ist auch der letzte Absatz: eine weitere Untersuchung ist zu teuer, es gebe eben keine Fruchtbarkeitslobby. Im Gegenteil würde ja die Reproduktionsindustrie verdienen, wenn Frauen Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

 

(Der Artikel, auf den ich mich beziehe, heißt „Das Schwinden der Fruchtbarkeit“ und erschien am 14.3.2011 in der Badischen Zeitung)

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