Butterbier! (Weil “Margarinebier” einfach nach nichts klingt…) *vegan*

30 Apr

Liebe Menschen, Zeit für ein Geständnis: ich habe Stephie seit Tagen einen Beitrag versprochen, aber es ist nicht dieser. Und ich weiß auch nicht, wann der versprochene Beitrag endlich kommt.
(Hallo übrigens an alle, die mich noch nicht kennen – ich bin Rebecca, einstmals Coautorin dieses Blogs, bevor ich Stephie damit herzlos habe sitzen lassen. *hust*)

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Aber dieses Rezept ist einfach zu gut, um es liegen zu lassen, bis meine ToDo-Liste abgearbeitet ist.
Als eifrige Hobbyköchin (oder … Experimentalpanscherin, wie meine Mutter vielleicht sagen würde?) und tragischerweise muggelgeborene Squib habe ich in meinem Leben nun wirklich schon viele Butterbier-Rezepte gelesen – viele davon nicht unbedingt solche, die mich zum Nachmachen angeregt haben, seriously, Kohlensäurehaltige Getränke und Eiscreme-Mischungen? *buärgh*

Mindestens zwei davon HABE ich allerdings ausprobiert, jedes Mal mit etwas unbefriedigenden Ergebnissen. Das erste Mal war ich noch zu jung für Bier und musste mich mit Karamalz zufrieden geben, was ansonsten in die Mischung wanderte, weiß ich nicht mehr, aber sehr wohl, dass ich hinterher extrem abgeneigt war, irgendetwas bierhaltiges zu probieren. Beim zweiten Mal haben Stephie und ich uns, soweit ich mich erinnere, über die Backvorräte ihrer Eltern hergemacht und eine Mischung aus Sahne, Rum und… noch mehr Sahne? zustande gebracht. Kurz ganz lecker, aber in größeren Mengen untrinkbar.

Jedenfalls hatte ich mich damit abgefunden, dass Butterbier zu den Elementen von Harry Potter gehört, die in meiner Welt einfach nicht funktionieren. Bis ich heute herausfinden durfte, dass es offenbar wirkliche, echte mittelalterliche englische Kochbücher gibt, die gebuttertes Bier enthalten. WHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAT?

Das Timing könnte nicht besser sein, immerhin planen meine Mitbewohnerin und ich gerade eine große Harry-Potter-Party. Und da ich nach einem mal Lesen ohnehin schon wusste, dass ich keinen Tag mehr warten konnte, um dieses Rezept auszuprobieren, habe ich das Experiment also einfach unter Partyvorbereitung verbucht.

Das Originalrezept verlangt nach Butter und Eiern, aber da ich selbst in extrem unveganen Phasen wie der, die ich im Moment durchmache, irgendwie nie so richtig einsehe, warum ich mir die Mühe machen soll, ein richtiges Rezept zu befolgen, wenn es dann nicht einmal vegan kann, habe ich ein bisschen daran herumgebogen. Normalerweise habe ich kein Problem damit, bei so etwas Pi mal Daumen vorzugehen (siehe das oben erwähnte Urteil meiner Mutter), aber hey. No one messes with butterbeer. Also musste zunächst noch ein wenig Recherche zum Thema Eiersatz her. Diese Website listet als hausmachbaren Eiersatz “2 EL Mehl (ganz normales!) + 1/2 TL öl + 2 EL Wasser + 1/2 Tl Backpulver gut mixen = 1 grosses Ei.” Backpulver schien mir im Butterbier etwas fehl am Platz, schließlich sollte ja nichts aufgehen (obwohl ich dadurch vielleicht Schaum bekommen hätte?), und da in das Rezept ohnehin jede Menge Margarine kam, schien mir das Öl irgendwie überflüssig. Um nicht komplett das Gefühl zu haben, mich um vernünftigen Eiersatz herumzumogeln, habe ich 2/3 Sojamehl, 1/3 “normales” Mehl verwendet, was ganz gut funktionierte hat.

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Anyway, hier das ganze Rezept!

0,5 Liter Bier (das Originalrezept verlangt Ale)

1/3 Tasse Zucker (nach Originalrezept braun… da ich nur weißen Zucker hatte, habe ich den genommen, funktioniert auch)

Eimischung (3 EL Mehl bzw. 2 EL Sojamehl, 1 EL Mehl, dazu 3-5 EL Wasser)

4 Esslöffel Margarine

Zimt, Nelken, Ingwer und Muskatnuss

Zuerst müssen Bier und Gewürze in einem Topf zum Kochen gebracht werden. Im Originalrezept waren Mengenangaben für die Gewürze enthalten, aber da ich das Rezept gedrittelt hatte und es schwierig fand, genau abzuschätzen, was ein Drittel eines halben (Zimt, Nelken) bzw. Viertel- (Ingwer) Teelöffels ausmacht, bin ich einfach nach Gefühl vorgegangen.

Sobald das Bier kocht, Hitze auf die niedrigste Stufe stellen und Topf von der Platte nehmen. Die Eiermischung und den Zucker einrühren, dann alles auf der Platte so lange weiter rühren, bis die Mischung leicht andickt. Zum Schluss die Margarine einrühren, und voila!

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Unbeschreiblich leckeres, magisch satt machendes Butterbier (In meiner Hogwarts-Tasse, obviously. Die ich, ohne angeben zu wollen, stilecht in Kings Cross an Gleis 9 3/4 erworben habe. Oder was auch immer dafür ausgegeben wird, da das richtige Gleis nicht einfach so zugänglich ist). (Bitte von Kindern und Hauselfen fernhalten.)

Enjoy!

Ostereier pflanzlich färben – ein Experiment

19 Apr

Rebecca hat 2011 Eier gefärbt – rein pflanzlich, ohne extra Eierfarbe zu kaufen. Unten seht ihr die Ergebnisse!
Die Zwergenmama hat übrigens auf ihrem Blog ebenfalls einen tollen Beitrag zum Ostereierfärben, sogar mit Motiven.

Es war einmal, in 2011…

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Leider ist dieses Osterfest, was meine guten Vorsätze (plastikfrei, vegan oder zumindest vegetarisch) angeht, äußerst inkonsequent verlaufen. Mehr dazu in ein paar Tagen, wenn ich meinen für das Plastikprojekt gesammelten Müll “auswerte” – ich kann jetzt schon mal verraten, dass er Einiges an Schokoladenpapierchen enthalten wird.

Aber jetzt erst mal zu den positiven Seiten: Mit Naturfarben gefärbten Ostereiern und veganen Osterlämmchen, die übrigens überall sehr gut ankamen.

Da man es nicht wirklich erkennen kann… diese Eier sind (untere Reihe von links nach rechts) grün, rot, blau, rot und gelb. Ja, sind sie wirklich! Man muss nur fest dran glauben! :D

Die Färbemittel, die ich benutzt habe, waren rote Beete (“rot”), Blauholz (“blau”), Zwiebelschalen (“gelb”) und Brennnesseln/Matetee (“grün”). Mit Ausnahme der blauen sind alle ein bisschen anders geworden, als ich sie mir gewünscht hatte – rot und grün blasser, da hätte ich wohl den Farbstoff noch kräftiger dosieren dürfen, und gelb dunkler, als ich es wollte. Aber alles in Allem bin ich ganz zufrieden – das Ergebnis ist optimierbar, sicher, aber es hat immerhin vier unterschiedliche Farben ergeben.

Alle Farben noch mal in Nahaufnahme

Und…

Das gesamte Oster-Arrangement

Banane-Mango-Apfel-Kokos-Buchweizen-Kartoffel-Lämmchen an hartgekochten Eiern. ;-)

Osterlämmchen: glutenfrei und vegan

18 Apr

Es gehört in meiner Familie zur Tradition, zum Osterfrühstück ein Osterlamm auf den Tisch zu bringen – aus Kuchenteig, versteht sich, nicht die Variante, die mal selbstständig blöken konnte. Und seit ich vor ein paar Jahren auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt (!) eine gebrauchte Backform mit vier Lämmchen (die Backform meiner Mutter bäckt “nur” eines, dafür aber größer) erstanden habe, ist die Aufgabe, für dieses Gebäck zu sorgen ohne konkrete Absprache irgendwie an mich übergegangen.

Nun stellt sich allerdings die Frage, wer die überzähligen Lämmchen bekommt – wir essen schließlich nicht mehr als eines selbst. Und weil ich mit unserer Nachbarin und mit Stephie zwei Personen als Empfänger im Auge hatte, die etwas spezielle Bedürfnisse im Bezug auf Nahrungsmittel haben (unsere Nachbarin verträgt kein Gluten und Stephie ist bekanntermaßen hauptsächlich vegan), habe ich mich voller Enthusiasmus ans Ausprobieren neuer Kuchenrezepte gemacht.

Der erste Kommentar, den meine Mutter parat hatte, als ich ihr von meinen Plänen erzählte, war: “Vergiss es! Ich esse nix, in dem kein Ei ist!”

Nach einigem Hin und Her ist es uns allerdings gelungen, einen Kompromiss zu schließen: Wenn ich ein zufriedenstellendes Rezept finde, darf ich dieses Jahr vegan backen. Glutenfrei war nicht das große Problem, denn dafür musste ich nur das herkömmliche Mehl durch Buchweizen- und Kartoffelmehl ersetzen.

Also gab es in Freiburg schon mal eine Probe-Backrunde, in der ich verschiedene Fruchtmuse als Eiersatz ausprobiert habe. Das Ergebnis: Apfel und Rhabarber schmecken zwar toll (Rhabarber war, denke ich, sogar mein Lieblingsgeschmack unter den ausprobierten), sinken aber etwas ein. Banane und Mango behalten dafür schön ihre Form.

Reste eines Mangomuffins

Nun bin ich aber persönlich kein riesiger Mangofan (ich mag den Geschmack ab und zu, aber meistens eher nicht so gerne) und mein Bruder lehnt Banane ab.

Im Endprodukt habe ich also als Geschmackszutat Apfelmus mit einer kleineren  Menge Banane und einem Rest Mango vermischt.  Die Lämmchen haben eine schöne Form bekommen und schmecken nach Kokos-Apfel mit einem Hauch Banane-Mango. :D


Einziger Wehrmutstropfen: In meinem ersten Versuch habe ich Apfelmark verwendet, also ungesüßtes Mus. Für die Lämmchen stand das nicht zur Verfügung (es seidenn, ich hätte es selbst gekocht, was ich kurz in Erwägung gezogen, dann aber für dieses Mal wieder verworfen habe), ich habe die Menge zugesetzten Zuckers unterschätzt und deshalb etwas übersüßt.

Nun gibt es also pappsüße Osterlämmchen. :-)

Ein Bild davon, wie sich das fertige Produkt auf unserem Osterfrühstückstisch ausgenommen hat, werde ich bei Gelegenheit (hoffentlich denke ich dran) nachliefern.

(Anm. Stepheph: Dies ist ein wiederveröffentlichter Beitrag von Rebecca  aus dem Jahre 2011)

Weltladen – mehr Berlin Impressionen

15 Apr

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Nachdem ich mitgekriegt hatte, dass der Weltladen A janela einen Fairtrade Award gewonnen hatte, wollte ich mir dieses Geschäft gleich mal anschauen, wenn ich doch mal in Berlin war. Ein sehr sympathischer kleiner Laden, die Geschäftsführerin meinte die Auszeichnung wäre allerdings weniger für das Geschäft selber, sondern für seine Bildungsarbeit und fairen Initiativen. Nach einem Schwatz mit den Damen probierten wir etwas Zoller Zotter Schokolade, die sehr gut sein soll, und der Schurke kaufte sich ein Mate Gefäß und eine Bombilla (eine Art eiserner Strohhalm für Mate Tee), aber das Gefäß (aus einem kleinen Kürbis gemacht)  ist leider unten undicht. Vielleicht können wir es ja mit etwas abdichten. Die Zoller Zotter Schokolade war gut, jedoch war Caipiriniha etwas exotisch für mich, und Karamell gehört nicht zu meinen Lieblingssorten. Ich bin trotzdem gespannt, bei Gelegenheit die anderen Sorten zu probieren! (Nur kann ich mir den Namen einfach nicht merken :-/)

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Pflanzen ziehen mit Zeitungspapier

13 Apr

Die Zwergenmutter bastelt immer fleissig Zeitungstöpfchen, um ihre Pflanzen anzuzüchten, und als ich im Manufactum war, gab es doch tatsächlich so eine Topfpresse zu kaufen. Und noch besser: Eine “Teststation” um es auszuprobieren. Klar habe ich mich gleich draufgestürzt, und der Schurke wurde genötigt das ganze zu dokumentieren.

Topfpresse - eine zylindrisches Objekt (Flasche) würde genausogut funktionieren, glaube ich.

Topfpresse – eine zylindrisches Objekt (Flasche) würde genausogut funktionieren, glaube ich.

Mit einem Streifen Papier umwickeln, dabei mehrere Zentimeter überstehen lassen.

Mit einem Streifen Papier umwickeln, dabei mehrere Zentimeter überstehen lassen.

Überstehendes Papier falten, um Boden zu bilden.

Überstehendes Papier falten, um Boden zu bilden.

Auf einen harten Untergrund noch mal pressen.

Auf einen harten Untergrund noch mal pressen.

Und schließlich hat man viele kleine Anzuchtöpfchen!

Und schließlich hat man viele kleine Anzuchtöpfchen!

Persönlich finde ich ja, man könnte auch einfach eine Flasche nehmen. Ich selbst habe dieses Jahr meine ganzen Pflänzchen in Töpfchen aus  gepresster Kokoserde herangezogen, aber man kann auch Erde in einen losen Teebeutel füllen (gibt’s im Karton als 100 Pack bei Aldi glaube ich, oder Rewe) und darin ankeimen und Pflanze samt Teebeutel in einen größeren Topf eingraben wenn es soweit ist. Aber mit der Topfpresse kann man Zeitungspapier wiederverwerten, auch wenn ich nicht gaaaanz davon überzeugt bin, ob der Boden auch hält wenn man die Töpfe anhebt.

Skunkfunk

10 Apr

Eine modische Anekdote aus BerlinDSC_0389

Berlin ist eine unglaubliche Stadt, in der man ungemein viele verschiedene Lebensentwürfe nachgehen kann. In der Großstadt gibt es auch immer überall irgendwo ein Geschäft, das führt was du dir wünscht. (Wenn es jetzt weniger arme Bettler gäbe und die Stadt sauberer wäre, wäre es perfekt.) Inzwischen glaube ich, dass ich hier sehr schnell fündig geworden wäre, hätte ich meine Abendkleidsuche auf Berlin verschoben. Aber es war einfach beruhigend, die Sache mit dem Abendkleid schon einige Tage vorher erledigt zu haben.

Während unseren Streifzügen durch Berlin sind wir gleich an zwei Geschäften vorbei gekommen, von denen ich auf meiner Abendkleidsuche “Biokleider” in der Augsburger Kleiderfee anprobiert habe. Zum einen Blutsgeschwister, in dessen wunderbaren Winterschlussverkauf ich leider doch nicht fündig wurde (der Geldbeutel sagt wie immer Danke), und zum anderen Skunkfunk.

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Besonders spannend während des Besuchs im Skunkfunk war die Unterhaltung mit der Gema Hernandez aus Madrid, die nun in Berlin das Geschäft führt. Sie hatte einiges von den Anfängen von Skunkfunk zu erzählen. Geschäftsgründer Miguel aus Madrid designte ursprünglich aus alten T-shirts neues – Upcycling, sozusagen. Bald kam noch eine Chefdesignerin aus München hinzu, und das Label ward gegründet. DSC_0392

Eine lustige Anekdote war, dass Gema erzählte dass Miguel bei seinen regelmäßigen Besuchen immer besonderen Wert auf “seine” Pflanzen in den Schaufenstern legt. Wenn den großen Palmen etwas geschieht, gibt es Ärger!

Es war auch interessant, mal die Labels in der Kleidung näher anzuschauen. Skunkfunk bemüht sich um Bio-Baumwolle und Fairtrade, und auch auch um CO2 armen Transport. Sie benutzen zwar auch Polyester, beziehen ihn aber aus recycleter Kleidung. Sogar einen Ansatz zum Wassersparen hat Skunkfunk gefunden, das muss ich mir merken. Übrigens habe ich aus anderer Quelle erfahren, dass gemusterte Stoffe so gut wie nie Bio sind – nur Unisex Stoffe, offenbar.

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Insgesamt bemühte sich der Gründer des Labels von Beginn an seine Kollektion besonders ökologisch zu gestalten. Viele Grüße auch an Gema in Berlin, die mir freundlicherweise ihre Visitenkarte mitgegeben hat.

 

Hanfsneaker aus dem Manufactum

5 Apr

Kennt eigentlich jemand das Manufactum? Ich gehe immer gerne in das Geschäft in München, und im (Haupt?)Geschäft in Berlin war ich bei meinem Besuch in der Hauptstadt auch schon auf Entdeckungsreise. Das Manufactum ist so ziemlich ein Paradies für alle, die Plastik möglichst vermeiden möchten. (Hat aber auch seinen Preis, das Manufactum erscheint mir auch auf Handgemachte Stücke mit geringer Auflage)

Ich habe auch schon die Topfpresse der Zwergenmutter gesehen, und war versucht, diese Mini-Giesskanne/Blumenbrause zum Anfeuchten beim Bügeln zu kaufen.

Der Hauptgrund für meinen Besuch beim Manufactum waren allerdings die Hanfschuhe.

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Schon länger hatte ich die Intenstion, die Hanfsneaker von Grand Step Shoes im Manufactum zu kaufen. Ich war zunächst unter dem Eindruck, dass diese Sneaker komplett biologisch abbaubar sind. Das erklärte mir zumindest auf Nachfrage ein Verkäufer großspurig im Manufactum München. Aber im Manufactum Berlin hing eine Info aus, dass die Schuhe teilweise aus synthetischem Gummi bestehen.Wie enttäuschend!

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Wir  kamen (als ich deswegen nachfragte) mit einem Verkäufer ins Gespräch, der unter anderem erzählte, dass die typischen “Converse” Sohlen, (auch die Hanfsneaker sind damit besohlt) überhaupt nicht mehr in Deutschland produziert werden. Alle Maschinen zur Produktion sind inzwischen in China . Er meinte auch, dass das Manufactum auch sicher geht dass ihre Produkte unter fairen Bedingungen produziert wird – seine Kollegin sei hingefahren. Natürlich nur eine mündliche Zusicherung, aber immerhin.

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Letztendlich bin ich doch mit einem Paar Hanfsneaker nach Hause gegangen. Das Oberaterial ist in dem Fall von diesem Converse-ähnlichem Schuh aus Hanf und sehr robust. Auf dem Bild vielleicht nicht deutlich, aber Gummi, Schnürsenkel und Nähte sind nicht rein weiss sondern beige. Der Schuh ist eher breit geschnitten – aber das passt mir ganz gut. Meine Füße schwitzen in den Hanfsneakern etwas weniger als in meinen vergilbten “Billig-Chucks” in denen ich noch herumlaufe, aber das kann auch am unterschiedlichen Alter und Verbrauchtheit der Schuhe liegen. Immerhin, der Hanfsneaker ist günstiger als ein vergleichbarer Converseschuh, aber dafür aus Hanf und zum Teil aus Naturlatex. Um das Gummi haltbarer zu machen, habe ich den Tipp bekommen, es mit Glycerin zu pflegen. Was ist denn nun Glycerin eigentlich? Laut Wikipedia ein Zuckeralkohol. Ich habe ihn schon häufig auf der Zutatenliste von Cremes und Kosmetika gesehen, und in dem einen oder anderen Nahrungsmittel. Es gibt Glycerin im Internet auf Dragonspice und in der Apotheke (am Besten in so einer braunen Glasflasche :D) zu kaufen. Aber vorher muss ich noch etwas weiter recherchieren.

Andere interessante Dinge im Manufactum waren zweifellos die Hundehaarshampooseife (allerdings gab es keine für Menschen), Kupferbadewannen und Holzzuberbadewannen. Für die letzten zwei handgemachten Artikel müsste ich aber noch etwas sparen ;) Im Manufactum kaufe ich zwar eher selten ein, aber ein Tagesausflug zum angucken ist immer drin :D

Update nach ca. 2 Monaten tragen /9. Mai 2014: Der Hanfstoff ist wahnsinnig robust, das Gummi etwas weniger. Ich bin vorsichtig, die Schuhe beim Ausziehen nicht zu sehr zu zerknautschen, da sich bei mir an den Seiten das Gummi bei allen Sneakern immer etwas ablöst. Vielleicht endlich mal Glycerin kaufen und mal behandeln? Allerdings weiß ich nicht, ob das helfen würde. Es soll der Gummi-Langlebigkeit helfen. Aber der Hanf Canvas zeigt kein einziges Loch oder überhaupt irgendwelche Gebrauchsspuren. (Die Baumwollstofffütterung hat innen das erste Loch allerdings) Etwas Abrieb an den Sohlen sieht man bereits.

 

Wo sind die Berlin Beiträge?

1 Apr

Ich habe die Berling Beiträge nicht vergessen (teilweise schon geschrieben!) – nur gibt es leichte lokale und technische Schwierigkeiten mit den Photos, und ich will meinen Lesern nicht noch einen photo-armen Eintrag zumuten ;)

Als nächstes kommt ein Beitrag über die Hanfsneaker, die ich im Manufaktum Berlin gekauft habe :) Nur noch die Photos fehlen. Sobald die technischen Schwierigkeiten überwunden sind, gibt es neues vom “Mückeblog”.

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